Traditionelle Chinesischen Medizin

TCM – Basics

07.10.2019 | Strunz

lautet der Titel eines neuen Büchleins von der Ihnen bestens bekannten Daniela Pfeifer. Keto-Expertin in Österreich. Von der wir ja – sollten Sie auch – eine ganze kleine Buchreihe besitzen (Low Carb Basics, Keto Info, Keto Basics etc.)

Nun kennt die Dame sich auch aus in der Ernährungslehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Geht ausführlich darauf ein und verbindet sie mit so modernen Techniken wie Intervall-Fasten. Ich darf ein paar Sätze zitieren:

    • „Das aktuelle westliche, wissenschaftlich fundierte Wissen über gesunde Ernährung kombiniert mit dem Jahrtausendalten Wissen der TCM über die Wirkungsweise der Lebensmittel auf den Stoffwechsel, die Gesundheit….“
    • Die Wirksamkeit der chinesischen Ernährungslehre wurde anhand unzähliger empirischer Studien an den großen Universitätskliniken Chinas über Jahrhunderte bewiesen. Sie genießt in der TCM einen sehr hohen Stellenwert, ganz im Gegensatz zum fast peinlich niedrigen Stellenwert der Ernährung bzw. Diätetik in der westlichen Medizin“.
    • Die Vorzüge der Low Carb Ernährung, nämlich die der
      -Stabilisierung des Blutzuckers
      -Optimierung der Stoffwechselvorgänge
      -Verbesserung der Darmsituation

      werden durch das Wissen ….der TCM Ernährungslehre genial unterstützt.

    • Die moderne westliche Ernährungslehre beginnt erst jetzt, auf verschiedene regulative und funktionelle Aspekte der Lebensmittel zu achten, die in der chinesischen Diätetik seit je her im Vordergrund stehen.
  • In der TCM werden Lebensmittel nach Ihrer Wirkweise und nicht nach ihren quantitativ messbaren Inhaltsstoffen klassifiziert.

Ein außerordentlich vergnüglich zu lesendes Büchlein, in welchem ich endlich einmal auch den drei-fachen Erwärmer verstanden habe. Ein zentrales Konzept der TCM.

Eine elegante Aha-Einsicht auch die Bemerkung, dass Ketonkörper

  • erst in zweiter Linie den Organismus mit langanhaltender Energie versorgen,
  • in erster Linie aber hohen medizinischen Nutzen haben für zahlreiche „Kopf-Krankheitsbilder“, wie Epilepsie, Parkinson, MS, Migräne, Alzheimer usw.

Ordnende Sätze und Einsichten. Mein Dank wieder einmal an Frau Pfeifer.

Quelle: LowCarb „TCM-Basics“ ISBN 9783749437214

 

Selbstheilung

Artikel .1035 vom 07.10.2019

Die Genforschung ist derzeit im Umbruch. Täglich ein bisschen mehr lernen wir, dass Gene nicht fest programmiert sind. Nicht unveränderbar sind. Sondern beeinflussbar. Durch uns selbst. Nennt man Epigenetik.

Zitat: „Das ist das Ende der Theorie vom egoistischen Gen“ kommentiert die Biologin Eva Jablonka von der Universität Tel Aviv in Israel. „Der ganze Diskurs über Vererbung und Evolution wird sich verändern“.

Schuld an diesem Umdenken ist an führender Stelle Professor Mosche Szyf aus Montreal. Der den für viele deutsche Professoren unverständlichen Satz prägt:

„Krebs äußert sich als eine Erkrankung der Körperzellen, aber dahinter steckt eine systemische Ursache. Das hat mit dem Immunsystem zu tun. Und dieses wiederum wird durch Stress und Erlebnisse in der Kindheit beeinflusst“.

Also Immunsystem. Das haben Sie hier doch schon einmal gelesen (Nobelpreis 2018, News vom 18.02.2019). Über Herrn Professor Szyf aus Montreal nämlich steht eine höhere Instanz. Das NIH in Bethesda. Die oberste medizinische Forschungsinstanz dieser Welt. An welche über 100 forschende Nobelpreisträger assoziiert sind. Die mit der größten medizinischen Bibliothek der Welt. Die mit dem Jahresetat von 29 Milliarden Dollar. (Stopp. Noch mal lesen. Kurz nachdenken: 29 Milliarden Dollar jährlich).

Dort saß Frau Professor Pert. Die „Erfinderin“ der Endorphine. Die uns schon einmal ganz präzise gesagt hat, wie man das Immunsystem auf Selbstheilung programmiert.
In Kürze:

  • Täglich Bewegung (Sauerstoff!)
  • Täglich Meditation (Stressabbau!)
  • Genetisch korrekte Kost (Vitalstoffe!)

Sagt Frau Professor Pert, Immunologin. Kann ich mich nur anschließen. Nenne ich die epigenetische Trias.

Das Wichtigste an dieser Gebrauchsanleitung ist all das, was da nicht steht. Das Leben ist eben nicht kompliziert. Nicht verwirrend. Nicht ein Durcheinander. Sondern sauber, einfach und simpel. Drei Sätze

Jede Heilung ist Selbstheilung. Machen Sie sich bloß keine falschen Hoffnungen. Hoffnungen auf irgendwen. Sie selbst sind es.

PS: Der Ordnung halber. Die epigenetische Trias steht auf einer selbstverständlichen Basis. Die wird vorausgesetzt (!!!), nämlich das perfekte Aminogramm und messbar genügend Vit & Co. Um diese Basis kümmert sich Ihr Doktor. Hoffentlich. Für den Rest sind Sie zuständig.

PS II: Schon wieder vergessen? Hier geht´s um Krebs. Befällt 50% der Deutschen einmal im Leben.

Die Welthauptstadt der Medizin

wird Bethesda bei Washington genannt. Dort nämlich finden sich die National Institutes of Health (NIH). Bestehend aus 20 Instituten mit den führenden Forschern dieser Welt, dabei auch assoziiert über 100 Nobelpreisträger. Jahresbudget 20 Milliarden Dollar. Mit der größten medizinischen Bibliothek dieser Welt. Kurz und gut: das Zentrum.

Einer der führenden Köpfe dort ist Frau Professor C. Pert. Die Entdeckerin der Endorphine. Die klipp und klar sagt:

Jede Heilung ist eine Selbstheilung

Und das gilt nicht nur für Krankheiten, nicht nur für Verletzungen wie Knochenbrüche, sondern ist ein Prozess, der jeden Tag, in jeder Stunde abläuft. Ständig heilt sich Ihr Körper, hält sich selbst gesund mit Hilfe seines Immunsystemes.

Mit Hilfe von Immunzellen. Und das Geheimnis dieser Selbstheilungszellen wird am NIH erforscht. Heutiger Wissensstand:

  1. Dauerstress ist der größte Feind der Selbstheilung. Bekannte Abhilfe: tägliche Meditation. Weitere Tricks im persönlichen Gespräch mit Dr. Strunz.
  2. Gekonnte Ernährung reduziert Stress und setzt Killerzellen frei. Laut NIH (nicht laut DGE) schadet Zucker der Produktion von Immunzellen im Darm. Heilungsfördernd dagegen Magnesium, Vitamin B12 und Eiweiß.
  3. Sport macht den inneren Arzt doppelt so aktiv und rettet Ihr Leben. Verhindert Brustkrebsrezidive um 50 %. Verhindert Infarktrisiko und Infektanfälligkeit um 40%. Sport erhöht die Ausschüttung von Selbstheilungszellen.

All dies sagt nicht irgendwer, sondern sagt die höchste medizinische Instanz dieser Welt. Noch einmal: all dies sagt nicht Ihr Hausarzt, nicht eine deutsche Universität, auch nicht ein Pharmakonzern, sondern die reichste, unabhängigste Forschungsinstanz, die die Medizin kennt: die NIH.

Wann wachen Sie eigentlich auf?

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Sport ersetzt Schmerzmittel

08.10.2019 | Strunz

Erstaunliches tut sich in der Medizin. Da scheinen mehr und mehr Kollegen, also Ärzte zu Läufern zu werden. Die erleben dann natürlich die eine oder andere Sportverletzung und ….lernen plötzlich. Lernen, dass Bewegung auch ein Schmerzmittel sein kann. Gegen Schmerzen hilft. Das geht so weit, dass Frau Dr. Sveaas, Uni Oslo, den Satz prägt:
„Wenn körperliche Aktivität eine Pille wäre, wäre sie eines der kosteneffektivsten Medikamente überhaupt“
Die Frau Kollegin hat nämlich einfach mal 100 Patienten mit rheumatischen Erkrankungen, also schmerzenden, entzündeten Gelenken in zwei Gruppen geteilt

  • die eine machte Fitnesstraining (Walken etc.)
  • die andere blieb sitzen

FAZIT: Bewegung war wirksam gegen Schmerz, gegen Ausmaß und Dauer der Morgensteifigkeit, gegen Fatigue, also chronische Müdigkeit. Auch nahm die Entzündung in den Gelenken ab, nicht zu.

Sehr richtig meint Frau Kollegin Sveaas, dass Patienten mit rheumatischen Erkrankungen sich meist weniger bewegen als ihre gesunden Altersgenossen. Denn man fürchtet ein Aufflammen der Erkrankung oder eine Schädigung der Gelenke. Natürlich sind auch Schmerzen und allgemeine Mattigkeit eine Hürde auf dem Weg zum Training.

Findet man die Kraft und Energie, sich trotzdem zu bewegen, erntet man erfreuliches Wohlbefinden.

Kollegin Sveaas hat da noch so einen kleinen, genialen Trick: Kurzfristig Rheuma-Schmerzmittel (Ibu, Diclo etc.) kann starke Schmerzen abdämpfen, man fängt dann das Laufen an, und merkt plötzlich, dass man auf die Tabletten immer mehr verzichten kann. Wörtlich:
„Da Schmerzmittel und Bewegung den Schmerz gleichermaßen beheben, kann man davon ausgehen, dass Schmerzmittel langfristig durch Sport ersetzt werden können“
ANMERKUNG: Stimmt. Genau das habe ich mit 19 Jahren erlebt. Als ein Könner, ein Professor im Waldkrankenhaus Erlangen mir eine Packung Schmerzmittel (damals Amuno) in die Hand drückte und meinte:
„Mehr als kaputt können Ihre Knie auch nicht werden. Da können Sie genauso gut Tennis spielen. Nehmen Sie halt vorher Schmerzmittel. Dosis probieren Sie selbst“
Genial. Nach einigen Wochen kaum noch Schmerzmittel, aber Tennis. Daraufhin hatte ich beschlossen, auch noch Medizin zu studieren. In der Nacht.

Quelle: Br J Sports Med,https://bjsm.bmj.com/content/early/2019/02/11/bjsports-2018-099943.info

Vitamin K2 und Karies

09.10.2019 | Strunz

Einer der wenigen wirklich genialen Ärzte war der Zahnarzt Dr. Weston Price (1987-1948). Wurde auch „der Charles Darwin der Ernährung“ genannt. Hat 50 Jahre in Ohio als Zahnarzt praktiziert. Moment, Moment:

Hat tatsächlich mit seiner Ehefrau die ganze Welt bereist, insbesondere auf abenteuerlichen Expeditionen Naturvölker im Urwald studiert.

Beschrieb seinerzeit ganz erstaunt – erinnern Sie sich an den Brief von Albert Schweitzer 1910? – dass die Naturvölker mit Ihren natürlichen Ernährungsgewohnheiten

  • ein tadelloses Gebiss
  • symmetrische, ausgewogene Gesichtszüge und Gesichtsproportionen

aufwiesen. Also keine üblichen Deformationen, wie Sie heute bei vielen Jugendlichen gesehen werden. (Stichwort Spange).

Kaum kamen die „Wilden“ mit der Zivilisation in Berührung, stellten sie ihre Ernährung um. Und prompt fand sich bei den Kindern „starke Fehlstellungen der Zähne“. Heute üblich. In den USA dürfte es selten Kinder ohne Zahnspangen geben, oder? (haben Sie gemerkt, wie ich USA betont habe?).

Dr. Price erkannte, dass der modernen Nahrung irgendetwas fehlen muss, was für moderne Krankheiten wie Karies und Zahnfehlstellung verantwortlich ist. Er vermutete einen fettlöslichen Faktor. Und den nannte er einfach
ACTIVATOR X (Price 1945)
Dieser Faktor sei besonders enthalten in Fischeiern, Eidotter, Innereien und Butter.
Bei dieser Gelegenheit hat Price übrigens festgestellt, dass gesunde Naturvölker 4x mehr Mineralstoffe und wasserlösliche Vitamine, sowie 10x mehr fettlösliche Vitamine (A,D,E,K) aßen, als wir.
Es dauerte bis 2007, um endlich diesen Aktivator X zu identifizieren. Wir nennen ihn heute Vit K2. Ein Mangel führt nach Dr. Price zur

  • Entkalkung von Zähnen
  • Entkalkung von Knochen
  • Verkalkung von Blutgefäßen

Folge, so recht deutlich der Biologe Dr. Pies: die Zähne faulen, die Knochen brechen und die Adern verstopfen (Herzinfarkt).

Kommentar: Vit. K2 können wir seit etwa einem Jahr messen. Routinemäßig bei jedem Patienten. In den ersten Monaten habe ich keinen einzigen Patienten gefunden, der ausreichend von diesem Stoff im Blut hatte.

Was zwanglos erklärt, weshalb die häufigste Todesursache des zivilisierten Menschen, auch des Deutschen, verstopfte Blutgefäße sind.

Auch hier gilt wieder: Selbstverständlich könnten Sie mit viel Mühe und Gedankenschmalz sich Vit. K2 über das Essen zuführen. Haben wenige von Ihnen bisher geschafft. Genau aus diesem Grund wähle ich erneut NEMs.

Dabei ist selbstverständlich die regelmäßige Messung von Vit. K2.

Quelle: Dr. Josef Pies (Biologe) “Vitamin K2“, S. 13

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