Lipoprotein (a) ist der entscheidende Risikofaktor

Heilung beginnt im Darm

20.11.2019 | Strunz

Das Immunsystem spielt eine zentrale Rolle bei jeglicher Heilung, das gilt für Erkältungen genauso wie für Krebs oder Depression. Was viele nicht wissen: Es lässt sich gezielt auch über den Darm stimulieren. Ganz allgemein durch eine genetisch korrekte und möglichst vielseitige Ernährung – so entsteht eine vielfältige Darmflora. Und je vielfältiger die Darmflora, desto gesünder der Mensch.

Ein Forscherteam der Washington University School of Medicine konnte zeigen, dass eine bestimmte Bakteriensorte, genannt Lactobacillus reuteri, die Immunzellen in der Darmwand vermehrt. Unter einer Bedingung: Tryptophan (Science. 2017 Aug 25; 357(6353):806-810). Je mehr Tryptophan im Mäusefutter, desto mehr Immunzellen. Und je weniger Tryptophan, desto weniger Immunzellen.

Ein ganz einfacher Zusammenhang, den auch wir ganz leicht nutzen können. Denn Lactobacillus reuteri haben wir in der Regel ausreichend in unserem Darm. Aber oft eben nicht: Tryptophan. Diese essenzielle Aminosäure steckt in Milchprodukten, Fleisch, Eiern, Erbsen, Nüssen und in Kakao. Gibt’s auch als NEM. Weil Tryptophan uns auch gut schlafen lässt und gegen Heißhungerattacken hilft, unterstützt es Selbstheilung über diese beiden Wege zusätzlich.

QUELLE: „NEUE WUNDER DER HEILUNG“ bei HEYNE. Erscheint am 11.11.2019. In dem Buch geht es ausdrücklich um Heilung (Frohmedizin), also nicht nur um Behandlung (Drohmedizin).
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LDL-Cholesterin und die Wissenschaft

20.11.2019 | Strunz

Schulmedizin und die Wissenschaft: Ist ein heikles Thema. Wissen Sie inzwischen. Die Wissenschaft weiß nämlich so sehr viel mehr als Ihr niedergelassener Arzt, Krankenhaus, Ihre Uni-Klinik.

Weiß beispielsweise, dass die automatische Gabe von Statinen bei erhöhtem schlechten LDL-Cholesterin zumindest voreilig, wahrscheinlich falsch ist. Dazu darf ich die entscheidenden vier Sätze noch einmal zitieren.

    • Ein erhöhtes Cholesterin oder LDL-Cholesterin allein erhöht noch nicht wesentlich das Risiko für das Auftreten einer kardiovaskulären Erkrankung. Erst wenn gleichzeitig Lipoprotein (a) erhöht ist, wird Cholesterin zum Risikofaktor.
    • Ein erhöhtes Lipoprotein (a) bedingt ein wesentlich erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Arteriosklerose.
    • Liegt außer einem erhöhten Lipoprotein (a) noch erhöhtes Cholesterin oder vor allem ein hohes LDL-Cholesterin vor, steigt das Risiko nochmals stark an.
  • Fazit: Nicht hohes Gesamt-Cholesterin oder hohes LDL-Cholesterin, sondern Lipoprotein (a) ist der entscheidende Risikofaktor.

Und den haben etwa 20% von Ihnen. Der Rest bekommt sein Statin fälschlich. Bekommt es, weil Statine so verführerisch die Zahl, den Wert des LDL-Cholesterines senken. Nur eben nicht das Risiko.

Wäre nicht weiter schlimm, wenn es nicht die bekannten ziemlich schrecklichen Nebenwirkungen von Statinen gäbe. Googeln Sie ruhig einmal „Lipobay“, ein Statin. Das hat vielen Tausend Menschen das Leben gekostet.

Apropos Wissenschaft. Wie kommt man auf die obigen Sätze? In dem man liest. Arbeiten, bereits 1990/1992 erschienen. Ich hab´s Ihnen mal im Original abkopiert.

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