Reines Glück

Vitamin A und Akne: Reines Glück.

30.11.2019 | Ulrich Strunz jun.

Gast News Nr. 96 von Ulrich Strunz jun.
Im Jahr 2016 bis 2017 litt ich unter furchtbarer Akne. Der ganze Rücken war überdeckt von großen, gelben Eitertaschen.

Man kommt da schnell auf düstere Gedanken, als Laie. Sind in meiner Matratze bösartige Viecher versteckt? Man beginnt im Internet zu suchen, und findet genug Information, um seine eigene Angst noch weiter zu füttern.

Alle Arten Salben probiert. Verschiedene Ernährungsformen, weniger und mehr Duschen, verschiedene Bettlaken, alles hat nicht funktioniert. Verzweiflung und Scham in der Sauna. Man schleppt das dann, typisch Patient, so lange (ca. 15 Monate) mit sich, bis jemand „von außen“ den Ratschlag gibt:

Geh‘ damit lieber mal zum Arzt.

Ein guter Bekannter und Hautarzt aus Erlangen, Dr. med. Andreas Haaken, hatte sich meine Akne angeschaut, und mir Vitamin A verschrieben, mit einer kleinen Salbe dazu.
Die Akne war nach 7 Wochen täglicher Vitamin-A Zufuhr vollständig verschwunden.
Die Salbe hatte ich kaum benutzt. Die Vitamin-A Zufuhr, zugegeben, vielleicht leicht überhöht konsumiert (doppelte verschriebene Dosis).

Sollte man nicht machen, bei Vitamin A ist auf den Profi zu hören, dem Arzt. Einverstanden.

Nur: Vielleicht hat´s ja die doppelte Menge gebracht. Ich hab einfach Vertrauen in die Natur (Vitamine) und in meinen Körper (dank Sport).

Reines Glück: Das Ausbleiben der Akne war nicht nur ein rein körperlicher Heilungsprozess, sondern auch ein seelischer. Die Scham im Sommer mit nacktem Oberkörper…furchtbar.

War für mich ganz persönlich ein einschneidendes Erlebnis und Beleg für die Effektivität der MOLEKULARMEDIZIN.

Also: helfen Sie Ihrem Mitmenschen. Akne lässt sich heilen. Auf verschiedene Weise (UVB!). Ein Weg ist Vitamin A. Auch als „Strunz-Sohn“ weiß man eben nicht alles, denkt zu kompliziert, füttert die eigenen irrationalen Ängste…heute fasse ich mich mal an die eigene Nase.
Vitamin A kann ihr bester Helfer gegen Akne sein. Und vielleicht auch gegen Ängste.

 

Rasanter Fortschritt

01.12.2019 | Strunz

Wir leben in herrlichen Zeiten. Eine ganze neue Welt des Wissens hat sich uns eröffnet in den letzten hundert Jahren. Unsere Kenntnisse, sogar unsere Fähigkeiten steigen exponentiell an. Das wird rascher und rascher immer mehr und immer mehr: Beispiel Internet.

Ein kinderleichter Zugang zum Wissen der Welt. Wird intensiv benutzt. Und das Wissen betrifft so viele neue Felder wie z.B. künstliche Intelligenz. Elektromobilität. Sprachsteuerung von Haushaltsfunktionen. Alles undenkbar noch vor wenigen Jahrzehnten.

Sehr wohl empfinde ich es als Gnade, heute leben zu dürfen und hineintauchen zu können in diese wundervolle Welt des Wissens.

Geschult im gewohnten „aber“-Denken, freilich sagt mir mein Alltag, dass sich möglicherweise doch nicht so viel in uns Menschen, in unserem Denken geändert hat. Denn es bleibt ja die Tatsache, dass wir aus etwa 47 Stoffen, essentiellen Stoffen bestehen. Die Tatsache gilt seit Ursprung der Menschheit. Die ist wissens-unabhängig.

Heißt übersetzt: Dass unser Denken, unser Fühlen, unsere Sinne von Neurotransmittern und
Hormonen gesteuert werden, die seit Urzeiten immer die gleichen sind. Da hat sich nichts geändert.

Und wenn Sie kurz nachdenken: Unser Verhalten ist wohl identisch mit dem unsere frühesten Vorfahren: Misstrauen, Neid, Hass, „Schlag ihn tot!“ Sie brauchen nur die Zeitung von heute aufschlagen.

Was nützt da künstliche Intelligenz? Was nützt da der Zugang zum Internet? Der macht es nur noch schlimmer. Wir erfahren nämlich zu viel…. Böses. Das bleibt hängen. Das regt uns auf. Und verführt eben doch gelegentlich zum…. Zuschlagen.

Es scheint mir also eine unveränderliche Grundlage der menschlichen Existenz zu geben. Auf die sich aufpfropft das, worauf auch ich so stolz bin: Der Fortschritt, der zunehmende Wissensschatz. Noch einmal: Die medizinischen, die physiologischen, die biochemischen Gesetze bleiben jedoch unveränderlich.

Da nützt das Internet gar nichts.

Einen wunderhübschen, lustigen Beweis für diese Annahme – deshalb diese News – fiel mir kürzlich in die Hände:

 

Der Mensch wurde zu Mensch, als er die Schrift entwickelte. Und immer weiter entwickelte. Von primitiven Tontafel-Kerben bis, sagen wir, die heutige Computerschrift. Beweis für die Weiterentwicklung des Menschen, seines Geistes.

 

Wirklich?

Na, dann gucken wir uns doch gemeinsam das hübsche kleine Bildchen unten an. Zwischen oben und unten sind 4000 Jahre vergangen. Fortschritt…. unverkennbar.

Der Heuschnupfen ist weg

Artikel .1043 vom 02.12.2019

Weil diese Nachricht nicht nur glücklich klingt, sondern Millionen Ihrer Mitbürger betrifft und interessiert, habe ich mir erlaubt, den sehr detaillierten Brief aus dem Forum in Auszügen hier erneut wiederzugeben:

„Seit ich denken kann, habe ich das Frühjahr nie genießen können, da ich gegen Frühblüher, Hasel, Birke usw. allergisch bin. Die entsprechen-den Medikamente haben mich immer sehr müde gemacht. Bei mir wirken sie so leidlich, das heißt, die schlimmsten Symptome sind unter Kontrolle.

Ich habe auch jahrelang Desensibilisierung mit wöchentlichen Spritzen versucht. Die hatten den Erfolg, dass mein Arm an der Einstichstelle tagelang gejuckt hat. Die Allergien zeigten sich davon allerdings ganz unbeeindruckt.

Vor genau einem Jahr habe ich angefangen, hochdosiert Vitamine nach den Empfehlungen von Dr. Strunz zu nehmen. Am Morgen darauf hatte ich gar keine allergischen Symptome mehr. Allerdings kamen die am Folgetag wieder. Ich nahm nun ca. 1 g Vitamin C am Tag und Calcium. Die Symptome wurden besser.

Ich dosiere seitdem 1,5‐2 g Vitamin C mit Produkten die SEHR zeitverzögert sind. Alle anderen bringen nicht genug! Dazu täglich zusätzlich genommen 400‐800 mg Calcium und natürlich alle anderen Vitamine und Mineralien!!

Ich habe das beste Frühjahr, seit ich denken kann, denn der Heuschnupfen ist weg. Was sagt man dazu? Einfach weg.“

Glück. Freude. Heißt für mich: Schulmedizin war ja ein nett gemeinter Versuch. Geholfen hat dann die Natur, also Vitamine & Co. Konnten Sie ja schon beinahe wörtlich im Jahre 2004 in der FROHMEDIZIN, Seite 240 nachlesen.

Vitamine und Co sind stärker als die Pharmaindustrie. Vitamine und Co … helfen!

Später Trost

02.12.2019 | Strunz

Nach 30 Jahren. Kennen Sie das? Ein Leid wird viel kleiner, wenn man einen anderen Menschen findet, der das gleiche Leid viel stärker erlebt und erlitten hat. Man tröstet sich. Genau das ist mir soeben passiert.

Ultraman Hawaii. Erinnern Sie sich? Ein 3-Tages-Wettkampf. Die Umrundung von Big Island.

  • Tag 1: 10 km Schwimmen, 145 km Radfahren.
  • Tag 2: 276 km Radfahren.
  • Tag 3: 84,4 km laufen.

Purer Genuss für jeden Masochisten, außer… es passiert das Folgende beim Schwimmen. Nämlich mir. Ich zitiere (News vom 24.11.2012)
„Inzwischen sind vier Stunden vergangen, immer noch kein Ziel? Was geschieht hier? Die Antwort verrät ein Blick auf den etwa 10 m tiefen Boden des Ozeans. Auch heftigstes Vorandrücken lässt einen auf der Stelle stehen. Vor dieser Strömung waren wir gewarnt worden. Nun also schon eine halbe Stunde auf der Stelle, kaum ein Meter voran!… Verzweiflung überkommt einen, wenn man sieht, dass man mit aller Kraft schwimmend einfach nicht vorwärts kommen will…“
Hinterher lächelt man. In dem Moment sicherlich nicht: Man weiß ja nicht, ob man es überhaupt schafft. Im Übrigen wusste ich auch nie so recht, ob nicht vielleicht meine Kraft, meine Arme versagt haben. Nix Strömung, Strunz Flasche leer. Würde ich wohl nie herausbekommen, dachte ich.

Dachte ich.

Bis ich soeben von Jochen Dembeck las. Siebenfacher Ultraman Hawaii. Dem bei seinem zweiten Start ähnliches im Ozean passiert:
„Nach rund 2:30 Stunden und 9 km – es lief bei meinem zweiten Start ziemlich gut – wurde ich bereits in der Wechselzone (also am Ziel) als 6. vorangekündigt. Vorzeitig! Vor mir lagen nur noch 100 m bis zur Boje, an der es links in die Zielbucht abzubiegen galt.

Aber die Boje wollte und wollte nicht näher kommen. ZWEI (!!) Stunden später war ich gefühlt keinen einzigen Meter weiter, ich sah unter mir immer noch die gleichen Steine! Entkräftet und vollkommen desillusioniert ließ ich mich damals per Schlauchboot ans Land bringen“.
Oh! Zwei Stunden auf der Stelle schwimmen? Notgedrungen aufgeben? Plötzlich, ganz plötzlich fing ich das Strahlen an: Was bin ich doch für ein Glückspilz.

Da hab ich 30 Jahre über die damalige Erschöpfung und Verzweiflung nachgedacht und erfahre jetzt, spät, was ich für ein Glück gehabt hatte. Der Jochen hat nicht 30 Minuten wie ich, sondern vielleicht zwei Stunden gekämpft. Wie ein Berserker. Und der ist ein richtig guter Schwimmer. Kein bayerischer Freischwimmer mit Seepferdchen, so wie ich.

Später Trost, hab ich gedacht. Heißt für Sie: Verzweifelt? Enttäuscht? Erschöpft?

Warten Sie´s einfach ab! Hinterher stellt sich das Ganze vielleicht als richtig glücklicher Moment heraus. Ein tröstlicher Gedanke.

Der Große Tanz

03.12.2019 | Ulrich Strunz jun.

Gast News Nr. 97 von Ulrich Strunz jun.

Der Mensch ist ein Ausdauerjäger, ein genügsames Hetztier:
„Nahrung konnten sie auf ihren langen Treibjagden nicht zu sich nehmen. Die bis zu 40 Stunden dauernden Hetzjagden, in denen sie die großen Kudu-Antilopen bis zur Erschöpfung trieben, ließen ihnen keine Zeit dazu.

»Der Große Tanz« nannten sie diese Hetzjagden. Hier wurde der Jäger eins mit dem Kudu, er versetzte sich in das Kudu, ahnte seine Wege voraus und erlegte es zuletzt aus kurzer Distanz mit seinem Speer.

Die getrockneten Fleischstreifen der Beute waren dann für viele Wochen die Proteingabe, die die Menschen am Leben hielten.

Aushalten konnten sie die Strapazen in der Kalahari, indem sie während der Jagd auf Stücken des Hoodia-Kaktus kauten, einer gurkengroßen Pflanze, die das Hunger- und Durstgefühl unterdrückte.“.
Der Mensch ist ein Jäger, der mit Anstand tötet:
„Der Volkskundler Barre Toelken berichtet, er habe noch in den 1950er-Jahren erlebt, wie ein Navajo-Indianer Hirsche jagte: „Der Hirsch setzte in wilden Sprüngen davon, hielt inne und flüchtete erneut. Der Jäger, der in gleichmäßigem Tempo der Spur des Tiers folgte, ermüdete es schließlich. Dann näherte er sich dem erschöpften Hirsch, legte ihm die Hand über Maul und Nüstern und erstickte ihn.“
Die wahre Stärke des Menschen liegt in seinen Beinen, nicht in seinem Kopf:
„Die besten 100-Kilometer-Läufer erreichen immerhin noch 16 Stundenkilometer. Die Rösser tragen allerdings Reiter, denn „von allein laufen sie solche Strecken nicht“, meint Fischer. Kein normaler Säuger würde das tun. Nicht einmal Gnus legen bei ihren Massenwanderungen durch die Serengeti mehr als 20 Kilometer pro Tag zurück.

Nur der Mensch ist so verrückt. „Wir können andere Säuger totrennen“, glaubt Fischer. Gert-Peter Brüggemann von der Deutschen Sporthochschule Köln fügt an: „Eigentlich müsste es heißen: Das Pferd kann rennen wie ein Mensch, nicht andersherum.“.
Laufen ist kein Sport, keine Diätmaßnahme, kein Muss-Ich-Tun, nichts, wovor irgendjemand mit gesunden Beinen Angst zu haben braucht.

Laufen ist uns in die Wiege gelegt worden. Wir sind MÄCHTIGE LAUFTIERE, jeder von uns. Schon nach wenigen Tagen täglichen Laufens merkt man, dass in uns etwas geweckt wird. Etwas Uraltes, Zufriedenstellendes, Ausgleich-Schaffendes und Sinngebendes.

Anfang des dritten Jahrtausends hatte mein Vater die Schweiz, Österreich und Deutschland zum Tanzen gebracht. Leicht, locker, lächelnd.

Wir hatten vergessen, wie verdammt gut wir alle im Laufen sind. Und unser „mächtiges“ Hirn?
Unser Gehirn lebt von Sauerstoff und funktioniert mit Proteinen (Neurotransmittern). Also Laufen und Eiweiß.

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