Verringerung von DNA-Schäden

Astaxanthin in Corona-Zeiten

04.10.2020  Strunz  Drucken

Der kluge Mensch baut vor. Wartet nicht, bis er krank, sterbenskrank wird beispielsweise durch das Killervirus Corona, sondern versucht, sich rechtzeitig zu schützen. Mauern zu bauen um seinen Körper, auch um seine Seele (Stichwort Stressresistenz, Tryptophan etc).

Ein wesentlicher Stein in dieser Mauer gegen Corona ist Astaxanthin. Relativ neu. Erst in den letzten Jahren zusammen mit den Carotinoiden in das Zentrum des Interesses der Forschung gerückt.

Weshalb?

Sie und ich, wir vertrauen ja auf unser Immunsystem. Völlig richtig. Vergessen immer, dass Angreifer wie das Corona Virus nicht einfach auf Zuruf unseres Immunsystems reagieren, wie z.B. „Go away, you!“, sondern sich stets auf einen Kampf einlassen. Ihr, unser Immunsystem muss mit dem Mistvieh kämpfen. Und bei Kampf entstehen immer sogenannten frei Radikale.

Sie wissen Bescheid.

Resultat oxidativer Stress, der uns dann wiederum schadet. Eine völlige neu Idee: Ein Kampf schadet uns. Sollte man einmal bestimmten derzeit Krieg-treibenden Nationen erläutern, oder? Wie dem auch sei: Wir schützen uns auch vor den schädlichen Folgen des Kampfes, vor freien Radikalen.

Und da stellt sich heraus – auch für mich einigermaßen neu – dass das stärkste natürlich vorkommende Antioxidans tatsächlich Astaxanthin sei. Klingt günstig. Leider kommt Astaxanthin nur in verschiedenen Mikroorganismen und Meerestieren vor. Nicht im Menschen. Der muss es essen. Der MUSS!

Was bewirkt nun Astaxanthin direkt oder indirekt an unserem Immunsystem? Wie unterstützt es uns im Kampf gegen Corona? Da kennen wir inzwischen folgende positive Effekte:

  • Immun modulierende Wirkung (Jyonouchi 1991)
  • Erhöhung der Produktion von Immun-Globulinen und den Antikörpern (Jyonouchi 1995)
  • Erhöhung der Aktivität der natürlichen Killerzellen, die Viren und infizierte Zellen bekämpfen (Park 2010)
  • Erhöhung der Aktivität der T-und B-Zellen (Abwehrzellen des Immunsystemes) (Li 2015)
  • Verringerung von DNA-Schäden
  • Entzündungshemmende Wirkung (Augusti 2012, Park 2011)

Beeindruckend. Hätt ich gerne. Nun ja: Hab ich bereits. Astaxanthin hat nämlich noch einen anderen, wesentlichen Vorteil:

Im Gegensatz zu anderen Carotinoiden wie Beta-Carotin, übrigens auch Vitamin E, kehrt sich seine gesundheitsfördernde antioxidative Wirkung nicht in eine nachteilige prooxidative Wirkung um.

Sie wissen Bescheid: Beta-Carotin oder Vitamin E „verbrauchen sich“. Fangen freie Radikale weg und werden im Laufe der Zeit selbst zu freien Radikalen, die dann wieder anders bekämpft werden müssten.

Astaxanthin ist hier eine hocherfreuliche Ausnahme.

PS: Inzwischen haben wir gelernt, dass unser Leben nicht von vernünftigen Argumenten, sondern von Gefühlen und Glaubenssätzen regiert wird. Doch, doch. Glauben Sie mir.

News wie die obige sollen Sie also nicht (nur) informieren, sondern sollen Ihnen die tägliche Handvoll Kapseln in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen. Früher hat’s mich vor den täglichen NEMs gegraust. Heute…. funkeln und strahlen die mich an. Und ich verzehre zum Beispiel auch die roten Kügelchen mit großer innerer Freude.

Kann ich bei plastikverpackten Lebensmitteln (wirklich? Leben?) aus Aldi oder Lidl nicht behaupten.

QUELLEN: Vitalstoffe 2/2020, Seite 24VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

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