die Mittel gegen Corona

Corona und die Charité

02.12.2020  Strunz  Drucken

Nicht nur die Charité, sondern auch die Uni Heidelberg ist beteiligt an einer nagelneuen Studie über die fatale Wirkung des Corona-Virus. Also Drohmedizin.

Erstaunlicherweise wird diese Studie ergänzt durch etwas Frohmedizin: Durch einen guten, unüblichen Ratschlag, wie man mit der schweren Erkrankung durch das Corona-Virus umgehen könnte. Neugierig geworden?

Inzwischen, das heißt 2020, gibt es tausende von Studien zu COVID-19-Erkrankungen, die alle zeigen, dass es bei den schwer verlaufenden Fällen zu einer überschießenden systemischen Entzündung kommt. Also Entzündung, die den ganzen Körper betrifft, nicht nur Ihre Lunge.

Diese massive, generalisierte Entzündung schädigt viele Organe, auch das Blutgefäßsystem (Thrombose, Embolie) und fatalerweise auch das Immunsystem selbst.

Der durch das SARS-CoV-2 ausgelöste oxidative Stress, so lesen wir, schwächt die Immunabwehr erheblich.

Und genau dies ist die zentrale Aussage eines kürzlich publizierten Reviews der Charité (Schönrich, Adv Biol Regul, 2020, 77: p. 100741).

Beschrieben wird hier, dass durch das Eindringen des Virus das menschliche Immunsystem massiv aktiviert wird. Nun ja: Genau so soll es ja sein. Nur… diese massive Immunreaktion führt zu genauso massivem oxidativem Stress (schafft also freie Radikale), welcher Organe schädigt und seinerseits wiederum die Immunantwort supprimiert, also abschwächt.

Deshalb weisen die Autoren – jetzt beginnt die Überraschung, jedenfalls für Deutschland – auf den Nutzen von ANTIOXIDANTIEN hin …

ANTIOXIDANTIEN? Gegen Corona? Was ist denn hier los, liebe Charité? Sie meinen doch wohl nicht Vitamin E, Vitamin C, Ubiquinol, Astaxanthin oder ähnliches? Igitt, igitt, igitt!

… weisen die Autoren der Charité und der Uni Heidberg tatsächlich auf den Nutzen von Antioxidantien und – ach du meine Güte! – auf die momentan weltweit laufenden Studien zu Vitamin-C-Infusionen hin.

Ihre Empfehlung lautet tatsächlich – sitzen Sie gut, liebe Leserin, lieber Leser? Bitte noch einmal kräftig durchschnaufen –

  • Man solle Vitamin C bereits frühzeitig einsetzen und nicht auf schwere Verläufe warten.
  • Es sei bereits ab dem ersten Tag wichtig, die durch den oxidativen Stress ausgelöste Suppression der antiviralen T-Zellen zu verhindern …

Und weiter: Frühzeitige Therapie mit Vitamin C könnte verhindern helfen, dass sich die SARS-CoV-2-Infektion ausbreitet und sich in Richtung akutes Atemsyndrom verschlimmert.

Können Sie, kann ich nur lächeln. Wie ich schon voraussagen durfte: Corona weckt auf. Corona macht wach. Sogar deutsche Professoren. Und das will etwas heißen! Die denken heute, 2020, über Vitamin C nach!!!

Ernsthaft: Wir haben die Mittel gegen Corona längst in der Hand. Haben uns – leider, leider – auf Schmalspur-ausgebildete Virologen verlassen. Resultat sind nicht nur unnötige Erkrankung und Tod, sondern auch wirtschaftlicher Zusammenbruch.

Wenn das Thema nicht so ernst wäre!

Quelle: Die Naturheilkunde 5/2020 Seite 18VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

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