Depression

Depression ist eine Stoffwechselerkrankung

18.12.2020  Strunz  Drucken

Erkläre ich Ihnen seit über 25 Jahren. Erkläre nicht nur, sondern beweise es Ihnen. Wie? Durch Messung. Wir messen den „Stoffwechsel“, zeigen und erklären Ihnen die Messergebnisse, die Zahlen, und helfen Ihnen dabei,

die Zahlen
in Ordnung
zu bringen.

Verstehen Sie die Bedeutung dieser drei Zeilen? Wir geben Ihnen keine nebulösen Ratschläge wie „reißen Sie sich mal zusammen“, oder „gönnen Sie sich mal eine Auszeit“, oder „wechseln Sie die Firma“, oder oder oder… Und schon gar nicht raten wir Ihnen „gehen Sie mal in sich“, oder noch schlimmer „Ihre Frau Mutter war im fünften Lebensjahr viel zu streng zu Ihnen, das ist jetzt das Resultat“.

Verstanden?

Wir lassen solch moralischen Wertungen, wir unterlassen solche – im Prinzip ja völlig richtigen – Ratschläge, die Sie leider schon aus Energiemangel gar nicht umsetzen können, sondern wir zeigen Ihnen

Zahlen.

Also Defizite, Mängel in Ihrem Blut. Stoffwechselstörungen. Und geben Ihnen sehr präzise Ratschläge, wie Sie diese Störungen ausgleichen können. Beispiel gefällig?

Erhöhter Blutzucker ist eine Stoffwechselstörung. Diabetes Typ II. Können Sie beseitigen entweder mit

  • Weglassen von Zucker
  • oder Verbrennen von Zucker.

Sie haben die Wahl. Am besten tun Sie beides. Kommen wir zum Thema „Depression“. Mitbedingt durch Serotonin-Mangel (mitbedingt!), also wenig Tryptophan. Eine Stoffwechselstörung. Wie können Sie die beheben?

  • Durch Einnahme von Tryptophan.
  • Durch Reduktion von Stress, welches Tryptophan ja verbraucht.

Das Prinzip ist immer das Gleiche. Genau aus diesem Grund hat Professor Holsboer, immerhin ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts in München, von der entscheidenden Rolle des Stresses, gemessen am erhöhten Cortisol, als Ursache der Depression gesprochen.

Weshalb ich heute das Ihnen längst Bekannte noch einmal erzähle?

  • Weil die Mehrzahl der deutschen Psychiater und Psychotherapeuten genau die Überschrift dieser News nicht leben. Vielleicht gar nicht kennen.
  • Weil Frau Prof. Lisa Feldman Barrett genau das behauptet: DEPRESSION IS A METABOLIC ILLNESS.

Frau Prof. Feldman Barrett ist nicht nur Liebling meines Sohnemannes, sondern gehört zu den weltweit 1% der meist zitierten Wissenschaftler.

Prägt und gestaltet also unsere Sicht von der Welt. Hat sich ihr Lebetag mit dem Wort „Emotion“, also den Gefühlen, beschäftigt. Wo die wohl herkommen. Ob Frauen und Männer tatsächlich verschiedene Gefühlswelten leben. Und betont die Wichtigkeit von Kultur und Erziehung bei der Entwicklung unserer Gefühlswelt.

Wohlgemerkt: Ihr ganzes Leben, Ihr Verhalten gegenüber den Mitmenschen, wird durch Emotionen gesteuert. Nicht oder gar selten durch Vernunft.
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