Antioxidantien

Essen Sie noch …?

14.01.2021  Strunz

… oder ernähren Sie sich schon? Diese Frage trifft voll ins Schwarze. Und darüber sprechen darf ich, weil ich genau weiß, dass auf dieser Plattform (www.strunz.com) sehr viele Menschen zuhören, die diese Frage sofort verstehen.

Richtig verstehen.

Wir essen. Wir kaufen ein. Bei Aldi oder Lidl. Nicht gleich schimpfen – die haben ihre Berechtigung. Und dann wird halt alles Bunte, Farbige, besonders Billige gekauft und gegessen. Essen. Tja. Sie wissen, dass Erkrankungen wie Krebs genauso wie alle anderen wichtigen Krankheiten in Deutschland zunehmen. Kommt das durch den Föhn? Oder ist schon wieder einmal unsere hochverehrte Frau Dr. Merkel Schuld?

Nein, nein. Wir essen.

Ernährung haben viele von Ihnen in den letzten Jahren, Jahrzehnten gelernt. Buchstäblich: GELERNT. Durch eigenverantwortliche Selbstbeobachtung. Und viele von Ihnen sogar durch MESSUNG. Die richtige Ernährung kann man messen. Da gibt’s nämlich keine Nahrungsmittelauswahl, keine Listen, kein Gut und Böse, sondern nur:

Die Blutwerte müssen stimmen.
Übersetzt: Sie müssen ausreichend essentielle Nährstoffe zu sich nehmen.

Wie Sie das machen, wie Sie das schaffen, ist dem Körper völlig wurscht. Dem Körper. Nicht Ihnen: Sie bezeichnen sich häufig genug mir gegenüber – trotzig gemeint – als Genussmensch. Als Gourmet. Ach, wenn Sie wüssten. Meine schwarzen Gedanken. Ich kenne den Unterschied zwischen Gourmet und Gourmand. Der Gourmand ist fett.

Diesen Unterschied zwischen essen und sich ernähren findet sich übrigens in vielen Bereichen auch Ihres Lebens. Soeben lese ich ein paar Worte von Nicki Lauda. Kennen Sie alle. Bei dem geht´s um den Unterschied zwischen Genussfahrer und Racer.

Racer sind die Sieger im Formel-1-Rennen.

Da lese ich: „Ob ich überhaupt wieder zum Rennfahren fähig sein würde, hing davon ab, ob ich wieder einen Schalter in meinem Gehirn umlegen können würde. Diesen Schalter braucht jeder denkende erwachsene Mensch, der sich im Bereich der Schnellsten bewegen will. Du wechselst in einen anderen Bewusstseinszustand über.“ So Nicki Lauda.

Sie wissen, was Nicki hier meint: Flow. Von Ayrton Senna so perfekt beschrieben (News vom 30.06.2010). Das Geheimnis der Sieger. Noch einmal:

DAS GEHEIMNIS DER SIEGER

Dahinter steckt Anstrengung. Eigenverantwortung. Noch einmal Zitat:

„Wie weit willst du gehen, wie weit willst du kommen? Wenn du ganz nach oben willst, hast du ein hartes Leben vor dir! Zieh dich warm an – und gib Gas! Und arbeite an dir!

Genau dieser Sätze wegen diese News. Da kommen doch viele von Ihnen zu mir, da glauben viele von Ihnen, mit ein paar kleinen Änderungen im Leben („ich jogge eine halbe Stunde“) sei es getan. Seien Sie ein neuer Mensch. Pustekuchen.

Oder glauben, mit einer Blutanalyse habe man gewonnen. Pustekuchen. Die wollen einfach nicht verstehen, dass die optimalen Blutwerte ja von jetzt ab das ganze restliche Leben erhalten sein wollen.

Das war soeben aktiv, nicht passiv. „Erhalten“ ist eine Tätigkeit!

Heißt nachmessen. Blutkontrolle. Ist inzwischen ein zumindest monatlicher Teil meines Lebens der letzten 31 Jahre geworden.

Weshalb so wichtig? Ohne optimale Blutwerte hätten Sie gar nicht die Energie, den Antrieb, den Drang, „den Schalter“ umzulegen. Sich voll zu fokussieren. Zu konzentrieren auf die Aufgabe.

Wie ich heute weiß, der bestimmte Faktor meines Lebens seit frühester Jugend. Verdanke ich meiner Frau Mama. Die war da sehr… preußisch.

  • Schüler? Dann haben sie zu lernen. Nicht ins Kino zu gehen.
  • Student? Dann haben sie zu studieren. Und sonst gar nichts!
  • Arzt? Dann haben sie Menschen zu heilen. Nicht Tabletten zu verteilen, nicht zu resignieren, sondern weiter zu studieren. Tagtäglich.
  • Sportler? Dann haben sie zu trainieren. Jeden einzelnen Tag. Und wenn das linke Bein verletzt ist, trainieren sie eben das rechte.

Sie erkennen das Prinzip. Und genau das gilt für den Unterschied zwischen

Essen Sie noch, oder
ernähren Sie sich schon.

Denn die Verlockungen am Rande gibt´s ständig und haufenweise. Verlockungen, denen man leicht erliegt. Dann aber: nix Flow. Nix Konzentration.

Menschen, die ihren Mitmenschen wirklich geholfen haben, die die Menschheit wirklich weitergebracht haben (Gandhi, Nelson Mandela, Jesus…) waren stets Menschen, die voll fokussiert waren.VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

Antioxidantien – weshalb so viele?

15.01.2021  Strunz

Dass wir leben, gesund leben, überhaupt am Leben bleiben können nur mit Antioxidantien … ist jedem von Ihnen nach kurzem Überlegen klar. Ohne bestimmte Nahrungsstoffe, also Vitaminträger wie Gemüse, Obst, Wurzeln kann der Mensch nicht überleben. Würden seine Körperzellen von freien Radikalen buchstäblich zerschossen werden.

Freie Radikale sind der Preis, den wir für´s Leben zahlen. Bei allen Stoffwechselvorgängen, beim Leben selbst werden die nun einmal erzeugt. Und stören, zerstören unsere Zellen. Chemotherapie ist auch nichts anderes als hochkonzentrierte freie Radikale.

Das Gegengewicht sind die Antioxidantien. Haben wir verstanden. Und natürlich fällt uns sofort der Begriff „Balance“ oder Gleichgewicht ein. Ganz typisch: Mir drängt sich sofort der Gedanke auf, doch bitte mehr Antioxidantien als freie Radikale im Körper zu beherbergen. So stelle ich mir geschütztes, also gesundes und auch lebensfrohes Dasein vor.

KLUGE FRAGE: Weshalb nicht einfach ein einziges, das stärkste Antioxidans zu sich nehmen? Muss man wirklich so viele einzelne Pillen schlucken? Kluge Frage.

Da sollte man kurz nachdenken, woher man weiß, dass zum Beispiel Astaxanthin 6.000-mal stärker sei als Vitamin C. Nun, das liegt nicht an der Farbe oder am Geruch, sondern das hat man gemessen.

Da wird gemessen, welche Konzentration eines Antioxidans nötig ist, um ein ganz bestimmtes Radikal effizient abzufangen.

Verstanden? Würde man ein anderes Radikal einsetzen, sähe die Sache ganz anders aus. Es kommt also immer auf den Einzelfall an.

Die Aussage: Astaxanthin ist 6.000-mal stärker als Vitamin C und 60 mal stärker als Vitamin E ist nur richtig, wenn man sie auf das betreffende Experiment im Reagenzglas beschränkt.

Im menschlichen Organismus können die Verhältnisse völlig anders sein. Da wird ständig verbraucht, abgepuffert, abgeschwächt. Da gibt es eine ganze Bandbreite von Radikalen, so dass die Zahlenverhältnisse ganz anders aussehen können.

Kommt hinzu: Vitamin C lässt sich etwa 1.000-mal höher dosieren als Astaxanthin, so dass der Plasmaspiegel in Realität von vorneherein viel höher ist. Damit relativiert sich die Aussage „6.000-mal stärker“.

Der wichtigste Grund dafür, dass ich viele, viele verschiedene Antioxidantien tagtäglich zu mir nehme, ist aber ein anderer:

Vitamin C zum Beispiel ist im Organismus an schätzungsweise 15.000 biochemischen Reaktionen beteiligt. Bekanntes Beispiel ist die Herstellung des Stresshormons Adrenalin und Noradrenalin.

Astaxanthin dagegen ist an keiner biochemischen Synthese im Menschen beteiligt. Kommt hinzu

Vitamin C verfügt über Entgiftungsmechanismen, die Astaxanthin nicht hat.

Sie sehen, das Problem ist komplex. Für den Biochemiker. Für mich überhaupt nicht. Ich schlucke. Ich schlucke mit zunehmend fröhlicherer Mine und zunehmender Begeisterung. Wissen Sie weshalb? Weil ich

den Erfolg lebe.

Und das kann jeder von Ihnen. Deswegen schlucke ich beispielsweise tagtäglich nicht nur Vitamin C und Tocotrienole, sondern auch Astaxanthin, Ubiquinol, Beta-Carotin, Glutathion, Zink, Omega 3, Propionat, Lutein und noch viel mehr andere bunte Kügelchen.

Denn wissen Sie, es gibt auf dieser Welt sehr viele fitte 80-jährige. Energiegeladen, schlank, zäh mit wachen Augen und heller Birne.

Es gibt aber nur wenige, sehr wenige unter diesen beneidenswerten Exemplaren, die die letzten 30 Jahre sich regelmäßig wöchentlich oder monatlich biochemisch kontrolliert haben und beweisen können, dass man mit diesem unbezahlbaren Wissen hinter der Messung nicht nur ein glückliches Leben führen kann, sondern auch grobe Schicksalsschläge (bisher 19 Operationen) mit monatelangen Entzündungen, jahrelangen grausligen Schmerzen sehr wohl … auffangen kann.

Sehen Sie: daher mein zunehmendes Vertrauen, mein Glauben an die MEDIZIN. An das Wissen und an das Können zum Wohle des Menschen.

Von SCHULMEDIZIN ist hier übrigens nicht die Rede.

Quelle: Diese News wurde geschrieben als tiefe Verneigung vor dem Chemiker Dr. Dirk Klante, der sein – Ihnen wohlbekanntes – Büchlein über Vitamine umgeschrieben, ergänzt hat und mir deshalb so wichtig ist, weil er als Betroffener den Weg zurück ins Leben mit Vitaminen geschafft hat.

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