Und warum ist NAC so wirkungsvoll?

Corona ist die Chance

23.02.2021  Strunz GmbH  Drucken

Jedes Problem bringt Chancen mit sich, wenn man nur genau hinschaut. Leider starrt der überwiegende Teil der Bevölkerung auf das Problem, und gerät in Angst. Geduldig wird auf die Rettung gewartet, auf den Impfstoff. Das ist das Gegenteil von Eigenverantwortung.

Ich gucke auf die Chancen. Corona hat das Potential, die Medizin zu revolutionieren. Denn, obwohl es jetzt den Impfstoff gibt, stehen die Mediziner immer noch hilflos da, wenn jemand schwer an COVID-19 erkrankt. Da gibt es noch keine Medikamente, also probieren sie mit den Mittelchen herum, die ihnen zur Verfügung stehen. Überraschenderweise wird dabei immer häufiger zu Vitaminen und Mineralstoffen gegriffen. Die Not macht erfinderisch. Viele meiner Kollegen staunen wahrscheinlich über die positiven Effekte von Vitamin D oder Zink bei der Behandlung von COVID-19, verachteten sie doch, bisher oft genug, solche „überflüssigen“ Nahrungsergänzungsmittel.

Ich denke anders: Endlich! Die Krise öffnet der Schulmedizin die Augen. Fragt sich nur, wie weit und wie lange es anhält. Aber das ist ein anderes Thema.

Zurück zu den Mittelchen, die jetzt aus den Regalen gezogen werden. Dazu gehört auch:

N-Acetyl-L-Cystein (kurz NAC)
Ein neuer Hoffnungsträger

Cystein ist eine bedingt essenzielle Aminosäure. Der Körper kann sie zwar selbst herstellen, aber oft nicht genug von ihr. Cystein ist ziemlich unstabil, daher unsinnig, es als Nahrungsergänzungsmittel pur einzunehmen. In den 1960er-Jahren hat man L-Cystein an ein weiteres Molekül gekoppelt, an N-Acetyl. Und schon wurde die Aminosäure stabil. Außerdem wird Cystein samt N-Acetyl-Anhang vom Darm besser aufgenommen und im Körper verstärkt verwendet. Als N-Acetyl-L-Cystein auf den Markt kam, wurde es bei Atemwegserkrankungen und bei Infektionskrankheiten eingesetzt. Es wirkt schleimlösend und antioxidativ. Passt ja zu COVID, müssen sich da ein paar Wissenschaftler gedacht haben.

Im November 2020 wurde hierzu eine Studie veröffentlicht. Die Verfasser sprechen von positiven Ergebnissen bei einzelnen COVID-19 Patienten und davon, dass momentan 6 Studien über die Wirksamkeit von N-Acetyl-L-Cystein laufen. Erste Ergebnisse werden im Mai 2021 erwartet. Wer hätte das gedacht: Wieder eine Chance in der Krise!

Obwohl die Ergebnisse der Studien noch nicht vorliegen, empfehlen die Autoren Gesunden die Einnahme von 600 mg NAC pro Tag zur Stärkung des Immunsystems. Wer sich infiziert und Symptome entwickelt soll die Dosis auf 1200 mg pro Tag erhöhen.

Brauchen Sie nicht, wenn Sie täglich einen qualitativ hochwertigen Eiweiß-Shake trinken. Schauen Sie mal auf die Liste der Inhaltsstoffe.

Und warum ist NAC so wirkungsvoll?
NAC wirkt antioxidativ.
NAC reagiert mit den Aminosäuren Glutaminsäure und Glycin und bildet Glutathion, das wichtigste körpereigene Antioxidans; wirkt Infektionen direkt entgegen.
NAC entwickelt in den Mitochondrien eine besonders starke Wirkung und fängt dort freie Radikale ab. Schützt somit Ihre Kraftwerke und reduziert dadurch das Risiko, an Fatigue zu erkranken.

PS: NAC gibt’s in jeder Apotheke.

Quelle: Shi Z, Puyo CA. N-Acetylcysteine to Combat COVID-19: An Evidence Review. Ther Clin Risk Manag. 2020;16:1047-1055. Published 2020 Nov 2. doi:10.2147/TCRM.S273700VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

Weshalb Bewegung?

22.02.2021  Strunz GmbH  Drucken

Tagtäglich überraschen Sie mich. Tagtäglich freue ich mich, wenn Sie mir berichten über Ihr unerwartetes Wohlbefinden nach ein paar schlichten Vitaminen, simplen Aminosäuren. Primitivbausteine jedes Lebewesens.

Kurz nachgedacht? Primitivbausteine? Hat meine Schulmedizin bis heute noch nicht verstanden … Ausnahme vielleicht Intensivmediziner.

Was mich an Ihren Briefen so besonders freut, sind die kleinen Randbemerkungen. Meist am Schluss. So etwa: „… und übrigens: Ich jogge jetzt täglich 60 Minuten“. Oder: „… täglich 10 km“. Dabei hatte ich mit Ihnen über Bewegung überhaupt nicht gesprochen.

Wir sind eben doch in der Regel kluge Köpfchen. Wir alle. Und ahnen die Wahrheit. Haben das Wörtchen „Bewegung“ da hinten im Oberstübchen versteckt… jeder Zeit parat. In der Regel natürlich mit schlechtem Gewissen. Weil wir – NOCH – nicht täglich laufen.

Dahinter steht ein Gesetz. Das Gesetz der Evolution.

Das Nadelöhr zu jeder Heilung heißt: Bewegung. Tägliche Bewegung. Als ich begonnen habe, dieses sehr einfache Rezept jedem (!) Patienten zu verkünden, hat man den Kopf geschüttelt. Jeder stolze Sportwissenschaftler hat selbstverständlich gewusst, dass zwei bis drei Trainingseinheiten in der Woche völlig ausreichen. Nun: Heute proklamiert selbst das amerikanische Gesundheitsministerium, dass Bewegung täglich stattfinden sollte. Jeden Tag.

Man weiß mittlerweile auch, warum das so ist. Grund ist der Genschalter mRNA. Der stellt sich durch Bewegung um auf »gesund«. Was dann passiert? Zellen für das Immunsystem bilden sich häufiger, bilden sich schneller. Und die Enzyme, die hinter Entzündungsreaktionen stehen, die werden weniger.

Bewegung wirkt also an der Basis, direkt an Ihren Genen. Und dabei ist es ganz gleichgültig, ob Sie gegen Ihren Krebs kämpfen oder ob Sie seltener Schnupfen haben wollen. Bewegung in der richtigen Dosis … stellt den Schalter um. Heilt.

Und wo passiert das alles? In Ihrem Oberschenkel, in Ihrem Bizeps, in Ihrem Rücken. Muskeln spielen die Hauptrolle für ein starkes Immunsystem. Wir haben dieses Organ gründlich unterschätzt. Tun das heute noch.

Dabei wissen wir heute genau, dass der Muskel nicht dummes Gewebe, sondern ein sehr aktiver Hormonproduzent ist: Interleukin-6 und Interleukin-15 heißen die Botenstoffe, die der bewegte Muskel massiv ansteigen lässt. Botenstoffe, die den Fettabbau stimulieren – was schön macht.

Was vor allem aber gesund macht: Interleukin-6 trägt Botschaften von einer Immunzelle zur nächsten. Ohne diesen Kurier keine Reaktion Ihres Immunsystems. Kein erfolgreicher Kampf gegen Eindringlinge wie Bakterien, Viren, Krebszellen.

Muskeln schützen vor Bluthochdruck, Zucker- und Herzkrankheit, also den drei Rachegeistern des Wohlstands. Schützen aber auch vor Brust- und Darmkrebs. Vor Osteoporose, vor Depression, vor Demenz und Alzheimer.

Bewegung also. Genauer: Der bewegte Muskel. Sollte man kurz erläutern:

Da, wo bei Ihnen die Wade ist,
haben manche Menschen Muskeln. Schon verstanden?

Deshalb ist meine kluge Frau zur Bergläuferin geworden. Und deshalb sollten Sie den täglichen mühsamen Hügel-Anstieg nicht etwa scheuen, sondern sich darauf freuen.

Muskeln. Der bewegte Muskel. Das Urgeheimnis von Gesundheit genauso wie von Lebensglück.VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

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