Jeder Aff´ weiß Bescheid

06.03.2021  Strunz GmbH  Drucken

Wir nehmen genau den Satz nicht ernst genug, mit dem wir die meisten Gesundheitsfragen beantworten könnten. Mit »Aff’« ist der Schimpanse gemeint, unser genetischer Artverwandter. Er hat den gleichen Stoffwechsel wie wir, und von dem erfahren wir ganz nebenbei, dass es nicht viel bringt, den Fokus nur auf das Essen zu richten. Bewegung und Entspannung gehören immer dazu. Wie ernährt sich unser Artgenosse? Frisst der strikt »paläo«? Achtet der auf »No Carbs«, wenn er da oben auf seinem Baum hockt? Wiegt der sich genau 80 Prozent Fett ab?

Ganz sicher nicht. Er frisst einfach ein wenig rohes Fleisch, ansonsten Blätter, Nüsse, Wurzeln und ab und zu natürliches Obst. Damit hat er die drei wesentlichen Elemente: Vitamine, Eiweiß, Fett. Und ist gesund. Das sollten wir, so meine ich, so gut es eben geht imitieren.

Lebendige Kohlenhydrate

Lassen wir also die Finger von leeren Kohlenhydraten, von Pasta pur, Puddingstückchen und Co. Machen wir einen großen Bogen um Softdrinks, Süßigkeiten und so weiter. Mehl und Zucker kennt der Aff’ nicht. Doch selbstverständlich gehören Kohlenhydrate zum Leben. Aber eben natürliche, die gemeinsam mit Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Mineralien im Gemüse enthalten sind. Der Zucker darin wird sehr, sehr langsam freigesetzt. Da treten praktisch nie Blutzuckerspitzen auf.

Gesunde Fette

Forscher wie der britische Ernährungswissenschaftler John Yudkin haben schon in den 1970-er Jahren schlüssig erklärt, warum Zucker die Menschen dick und krank macht. Dennoch setzte sich eine andere These durch: Fett sei das größte Übel auf unserem Teller, Fett mache uns fett und krank. Die Lebensmittelindustrie hat nicht wenig dazu beigetragen, dieses Missverständnis zu verbreiten. Klar: Das Geschäft mit gezuckertem Essen ist ein Milliardending.

Heute sind mehr als zwei Milliarden Menschen auf der Welt übergewichtig! Nach den von 2008 bis 2011 erhobenen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) haben in Deutschland zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen zu viele Pfunde auf den Hüften; ein Viertel der Erwachsenen ist sogar adipös.

Ausweg?

Kindisch einfach: Zucker weg. Leere Kohlenhydrate in den Mülleimer. Dann springt – gemessen, beweisbar mit der Spirometrie – die Fettverbrennung wieder an. Und dann… schmilzt das Hüftgold schnell und radikal ab. No carb, richtig verstanden, ist die perfekte Idee gegen Übergewicht.

Drum gab es noch nie einen Aff´ mit einem BMI von 30. Gab´s nicht, gibt´s nicht. Dahinter steht das biochemische Gesetz, heute noch bestritten von unserer (ich betone unserer) DGE: das biochemische Gesetzt heißt „der Mensch braucht keine Kohlenhydrate zu essen“. Steht in jedem Lehrbuch der Biochemie, der Physiologie. Da steht´s gu … liebe DGE.

Tatsächlich braucht der Mensch eben nicht 60% Kohlenhydrate, sondern die drei Elemente genetisch korrekter Kost: Fett (vor allem Omega 3), Eiweiß und Vitamine und Co.VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

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