Methionin ist Klugheit

Methionin ist Klugheit



19.04.2021
  Strunz GmbH
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Klug würden auch Sie einen Menschen bezeichnen, der sich rechtzeitig, sehr bewusst und ohne großen Aufwand vor einer Krebserkrankung schützt. Sie einfach nicht bekommen möchte. Nicht zu den auch im Jahre 2021 etwa 500.000 Deutschen gehören möchte. Also ca. 0,6% unserer Mitmenschen.

0,6 Prozent? Sie erinnern sich doch: 2020 waren laut Statistischem Bundesamt 0,033% Opfer der Corona-Katastrophe.

Vergleichen Sie doch bitte diese zwei Zahlen.

Eine der großen Entdeckungen der Genmedizin war die Tatsache, dass es Krebsgene gibt. Leicht nachvollziehbar: Jeder Arzt fragt die Familienanamnese ab. Und erkennt regelmäßig familiäre Häufung dieser schrecklichen Erkrankung.
Die zweite große Entdeckung der Genmedizin war die Tatsache der Epigenetik. Krebsgene könne man an- oder abschalten. Und hier entscheidend der Begriff „Methylierung“. Abgeschaltet wird mit einer Methylgruppe, welche als Basis Methionin benötigt.

METHIONIN

Wären wir beim Thema. Und wenn ich dann tagtäglich als einer der wenigen Ärzte in Deutschland, die routinemäßig bei jedem von Ihnen Methionin misst, herausfinde, dass gut zwei Drittel deutlich zu wenig davon in Blut haben … dann bin ich früher erschrocken. Heute habe ich mich daran gewöhnt. Habe verstanden, dass Menschen eben immer erst jammern, wenn es zu spät ist.

Obwohl Sie sich vorbereiten könnten. Das Wissen ist da. Und jederzeit und leicht anwendbar. Methionin wird nämlich gegessen. Ei der Daus! Ei gucke da!

Wird natürlich auch verbraucht. Und genau diese zwei Tatsachen erhält jeder meiner Patienten seit nun mehr Jahrzehnten regelmäßig mitgeteilt. Das lautet dann folgendermaßen.

„Viel zu wenig Methionin, welches ja Krebsgene stummstellt, auch bei der Virusabwehr hilft“.

Virusabwehr. Etwas völlig Alltägliches. Betrifft jeden einzelnen Menschen. Mit Viren haben wir tagtäglich zu tun, und werden in aller Regel (über 99%) mit ihnen fertig. Immunsystem ist inzwischen kein Geheimnis mehr für den deutschen Durchschnittsbürger. Da wird tagtäglich – Stichwort Corona – aufgeklärt und belehrt. Über Fresszellen, Abwehrzellen, T-Lymphozyten und so weiter und so weiter. Und was hilft Ihnen das? Nichts. Buchstäblich nichts.
Wir gehen konkret vor. Ein wesentlicher Teil der Virusabwehr wird von Methionin geliefert. Und das wird dabei verbraucht. Massiv verbraucht. Diesen Verbrauch messen wir tagtäglich. An sich nichts Schlimmes. Wenn man so konsequent wäre und Methionin nachfüllen würde. Wie auch immer.

Könnte man essen (schon von Eiweiß gehört?).
Könnte man rasch und elegant anheben (schon von Kapseln und NEMs gehört?).

Denn den offenkundig häufig zu starken Verbrauch zu drosseln … da müsste man in virusfreier Umgebung leben. Stell ich mir schwierig vor.
Weshalb ich diese News schreibe, haben Sie verstanden: Es geht hier um eine Koppelung. Um etwas so alltägliches wie Virusabwehr und -bekämpfung gekoppelt mit daraus resultierendem fehlendem Schutz vor Krebs. Plötzlich können Krebsgene eben nicht mehr stummgestellt werden. Denn Methionin fehlt, ist verbraucht worden.
So erklärt sich mir die Zahl von 500.000 neuen Krebsopfern auch im Jahre 2021. Unvermeidbar. Wirklich????? Die Molekularmedizin schüttelt hier nur den Kopf und wundert sich. Wundert sich, dass Menschen sich zwar intensiv mit einer Hotelauswahl in Mallorca beschäftigen können, aber selten daran denken, sich – ganz nebenbei – mal vor Krebs zu schützen.
METHIONIN hat ja noch eine dritte, noch sehr viel wichtigere Eigenschaft. Wissen Sie bereits: Jedes einzelne Eiweißmolekül in Ihrem Körper beginnt mit der Aminosäure Methionin. Diese ist also Grundvoraussetzung dafür, dass sich solch eine Aminosäurenkette, genannt Protein, überhaupt bilden kann.
Noch einmal: Ohne Methionin keinerlei Eiweiß in Ihrem Körper. Also kein Knochengerüst, kein rotes Blut, kein Immunsystem, kein Muskel, keinerlei Struktur. Nichts. Gar nichts.
METHIONIN. Folglich die wichtigste Aminosäure in Ihrem Körper. Unverzichtbar.
Wenn die Mehrzahl meiner Patienten sich deutliche Methioninmängel erlaubt, fängt mein Gehirnchen an zu mühlen. Sie kennen das: Könnte es sein, dass genau diese Menschen bevorzugt meine Praxis aufsuchen? Weil die spüren, dass irgendetwas nicht stimmt? Und von der Universitätsmedizin, also meiner Medizin selbstverständlich keine Antwort bekommen?
Wären wir wieder bei der zentralen Bedeutung des Aminogramms. Alle Gedanken dazu hatte ich ja kürzlich aufgeschrieben. Heute, drei Wochen nach Erscheinen des Büchleins, bereits dritte Auflage. Auch das gibt mir zu denken.



Übrigens: Inzwischen ein SPIEGEL-Bestseller.
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