Eigentümer eines Arbeitselefanten

Der Mahut

27.04.2021  Strunz GmbH  Drucken

Das Wort schon einmal gehört? Wahrscheinlich. Irgendwann einmal früher. Aber was genau das ist …

Als Mahut wird der Eigentümer eines Arbeitselefanten bezeichnet. Der sitzt da oben auf dem riesigen grauen Tier. Gibt dem Elefanten Befehle, der Elefant führt sie aus.

Meistens. Eigentlich merkwürdig, weil der Elefant doch so sehr viel mehr Kraft hat als so ein kleiner Mahut. Wie das funktioniert? Jahrelanges Training. Die Elefanten werden belohnt, wenn sie ihre Aufgaben richtig ausgeführt haben. Irgendwann ist der Elefant so weit, dass er ohne zu murren tagtäglich seine Arbeit tut.

Weshalb erzähle ich Ihnen das? Das Geschichtlein von Elefanten und Mahuts?

Weil jeder von Ihnen einen Elefanten und einen Mahut in sich trägt. IHR WISSEN, das ist der Mahut. Der weiß, was gesund ist. Der weiß, dass Sie laufen müssen, um bis ins hohe Alter gesund zu bleiben. Der weiß, dass Sie Krafttraining absolvieren müssen, um Ihr Immunsystem zu stärken. Der weiß, dass Sie sich dehnen müssen, tagtäglich, um Schmerzen vorzubeugen. Er weiß auch, dass leere Kohlenhydrate buchstäblich Gift sind. Weiß, dass tägliche Meditation entspannend wirkt.

Tun Sie das alles? Täglich? Falls Sie jetzt mit dem Kopf nicken, haben Sie Ihren Elefanten ganz vorzüglich trainiert. Kompliment.

Falls aber nicht, haben Sie folgendes Problem: IHR MAHUT weiß zwar, was gut für Sie ist. Aber Ihre Gewohnheiten, IHR ELEFANT, mögen etwas ganz anderes:

Ihr Elefant guckt lieber fern, sitzt lieber auf der Couch und isst lieber Kartoffelchips als Hanteln zu bewegen oder durch den Wald zu laufen. Ihr Elefant versinkt in der Arbeit, statt zu meditieren. IHR MAHUT hat ihren Elefanten nicht im Griff oder besser ausgedrückt:

Ihr Wissen hat nicht Kontrolle über Ihre Gewohnheiten.

Gewohnheiten sind in aller Regel kraftvoller als Wissen, daher reicht Wissen allein nicht aus, um Gewohnheiten zu verändern. Auch wenn Sie das wollen und sich bemühen. Zwar beginnt alles mit Wissen, aber Ihr Wissen müsste sich erst in Ihren Gewohnheiten manifestieren. Sich durchgesetzt haben.

Ausweg? Sie können Ihren renitenten Elefanten trainieren, indem Sie sich selbst verführen. Mit Bildern und Gefühlen. Nicht mit der Vernunft. Also stellen Sie sich – jetzt – einfach mal vor, wie Sie voller Energie und Lebensfreude Morgen für Morgen aufstehen. Wie damals, als Sie 4 Jahre alt waren. Verdeutlichen Sie sich bildlich, wie Sie diese innere Energie, diese Lebensfreude durch Laufen, durch Nährstoffe, durch Low Carb und Meditation erlangen werden. Spüren Sie tief in sich Ihren Hunger, Ihren Drang nach dieser puren Energie.

Und dann tun Sie all das … ohne nachzudenken! TUN. Jeden Tag. Fangen Sie mit dem Laufen an, jeden Tag, immer etwas mehr (Sie erinnern sich? Trippeln auf der Stelle im Wohnzimmer). Dann streichen Sie ganz bewusst die leeren Kohlenhydrate. Jeden Tag, immer ein bisschen mehr. Und schließlich lassen Sie ihr Blut untersuchen und füllen Lücken auf. Immer weiter, jeden Tag. Dauert sowieso sehr viel länger als Sie glauben.

Das Ganze ist kein flüssiger, automatischer Prozess, sondern etwas recht Stockendes. Richten Sie sich von vorneherein darauf ein. Wenn Sie also wieder einmal ein paar Tage nicht Laufen gehen, oder in alte Essgewohnheiten verfallen (mit Freunden, im Gasthaus) dann verführen Sie sich einfach aufs Neue: Nehmen Sie ein leeres Blatt Papier, schreiben Sie mit Filzstift drauf „Hallo!“ und lassen Sie es auf dem Schreibtisch liegen. Und sobald Sie es sehen …. Stellen Sie sich Ihr Leben voller Energie und Freude vor. Hören Sie das Lachen eines Kindes. Und rutschen Sie – das ist eine feste Abmachung, ein Ritual – in Ihre Laufschuhe und … laufen Sie los!

So trainieren Sie Ihren Elefanten. Irgendwann will er gar nicht mehr anders. Dann will er laufen, sich dehnen, Krafttraining, Low Carb essen und meditieren.

Nennt man Epigenetik. Geht nur in Eigenverantwortung. Will sagen: Darum kümmert sich eben gerade nicht Ihr Urologe, Ihr Diabetologe, Ihr Rheumatologe, Ihr Radiologe, Ihr Gynäkologe usw. usw.

Epigenetik ist Eigenverantwortung. Beschließen Sie jetzt, in diesem Moment der beste (und gleichzeitig liebste) MAHUT zu werden, den es je gegeben hat ….

PS: Einige Zehntausend von Ihnen wissen inzwischen, dass Sie diese Gedankenwelt praktisch und sofort umsetzbar wieder finden in

von „Normal zu Genial“.
Von Dr. Strunz, jun.

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