Angst

Angst und Östrogen

12.05.2021  Strunz GmbH  Drucken

Sie stecken im tiefen Loch. Kennen Sie das? Angst, Depression, Schlafstörungen. Was macht Ihr Hausarzt? Tja – was soll er schon tun? Zunächst bleibt ja nichts anderes als Schlaftabletten oder Psychopharmaka. Sie gehen nach Hause, schlafen tatsächlich einige Zeit besser, dann fängt alles wieder von vorn an. Denn das Problem, was zu Angst, Depression und Schlafstörungen geführt hat, ist ja nicht behoben … Neue Idee?

Hohes Östrogen und niedriges Progesteron bei Frauen kann zu
Angst, Depression und Schlafstörungen führen. Gewusst?

Die Hormone wirken nämlich auch auf Ihr Nervensystem. Bei einer Östrogendominanz ist GABA im Keller. Kennen Sie (News vom 24.10.201701.11.2018). GABA wirkt beruhigend. Fällt diese beruhigende Wirkung weg, kann es zu Schlafproblemen, Angst, Panikattacken oder Depressionen kommen.

Besonders kritisch die Kombination erhöhtes Östrogen zusammen mit niedrigem Progesteron. Denn Progesteron und einige seiner natürlichen Abbauprodukte wirken direkt auf entscheidende Gehirnfunktionen: Sie zeigen (gemessen) angstlösende, schlaffördernde und beruhigende Effekte. Bei niedrigem Progesteron funktioniert das alles nicht mehr …

Wissen viele von Ihnen. Nennt sich „ich bin im Wechsel“. Da sinkt die Lebensfreude drastisch. Dabei ist Abhilfe doch bekannt und gar nicht mal schwer … Grundsätzlich:

Um Angst wieder loszuwerden, sollte in diesen Fällen der Hormonhaushalt ins Gleichgewicht gebracht werden. Klingt logisch.

Vielleicht nicht jedem Psychiater bekannt.

Und wie kommt der Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht? Dazu ein Blumenstrauß von Tipps – wobei oft genug schon ein einziger genügt:

  • Bioidentische Progesteron-Creme 10%. In meinen Augen immer einen Versuch wert. Mir sind Nebenwirkungen nicht bekannt (bioidentisch!). Grober Anhalt: Eine Frau braucht täglich etwa 200mg Progesteron.
  • Das perfekte Aminogramm. Neue Entdeckung. Überrascht sogar mich. Hat sich in den letzten Jahren herauskristallisiert als einfachste Lösung Ihrer hormonellen Probleme. Übrigens auch beim Kinderwunsch.
  • Perfektes Aminogramm? Siehe Seite 177 in „Die Aminorevolution“.
  • Nachhaltige Abhilfe durch strikt no carb, denn Übergewicht, Insulinresistenz, aber auch schon hoher Blutzucker nach leeren Kohlenhydraten, führen zu Östrogendominanz. Im ländlichen China etwas völlig Unbekanntes …
  • Hilfreich Meditation (wer´s kann…). Denn auch Stress bringt den Hormonhaushalt durcheinander.
  • Noch besser Laufen, täglich Laufen, Dauerlaufen, um weiter Stress abzubauen und gleichzeitig den Stoffwechsel in Gang zu bringen.
  • Entscheidende Nährstofflücken füllen. Heißt praktisch: MESSEN. Im Vordergrund
    Vitamin D, B-Vitamine, Selen, Magnesium, Omega 3.

Fazit: Hormonprobleme sind – in meinen Augen – ein kompliziertes Ausweichen. Ein Abweichen. Kaum besinnt man sich auf Epigenetik, also einen funktionstüchtigen (Laufen) und funktionierenden (NEMs) Körper, reibt man sich oft genug verwundert die Äuglein: „Was war da eigentlich?“. Schwierig zu vermitteln in einem gesellschaftlichen Umfeld, welches das „Abschieben der Verantwortung auf andere“ sogar noch propagiert.

Literatur unter: https://revivelifeclinic.com/are-hormones-related-to-your-anxiety-depression-migraines-or-other-health-concerns/VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHTNews suchenSucheSucheLetzte NewsKrebs durch OrangensaftImmer noch AderlassCholesterin: Nicht die Menge, die Größe macht‘sVom Müll zum GlückSorgen Sie sich nicht …Archiv    ckerDiabetesVitamin DBluttuningAbneh

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