Todesfälle durch Geschirrspülmittel

Können NEMs gefährlich sein?

15.05.2021  Strunz GmbH  Drucken

Hochspannend: wie kann man mit einer News 1.000 Fragen auf einmal beantworten? Ganz einfach: man schreibt ab. Schreibe ich also ab, wörtlich, eine Anhörung vor dem Gouvernment of Canada, House of Commons Standing Committee on Health, zum Thema Sicherheit natürlicher Gesundheitsprodukte.

Und beantworte damit 1000de Ihrer Fragen. Für mich persönlich ist das, was folgt, Spannung pur:

„Natürliche Gesundheitsprodukte wie Aminosäuren, pflanzliche Mittel, Vitamine und andere Nährstoffsupplemente haben sich in der Vergangenheit als außerordentlich sicher in ihrer Anwendung erwiesen. In den USA nimmt nahezu die Hälfte der Bevölkerung täglich pflanzliche Mittel oder Nährstoffsupplemente ein. Das sind über 145.000.000 Einzeldosen am Tag, zusammengenommen über 53 Milliarden Dosen jährlich.

Die bedeutendste juristische Frage, die zu klären ist, ist die nach den Todesfällen.

Bei dem Versuch, eine Antwort auf diese Frage zu geben, müssen wir uns dem Annual Report der American Association of Poison Control Centers Toxic Exposures Surveillance System zuwenden.

In diesem Bericht wird festgestellt, dass es im Untersuchungsjahr vier Todesfälle gab, die Vitamin/Mineralstoffsupplementen zugeschrieben werden. Zwei dieser Todesfälle waren auf eine Eisenvergiftung zurückzuführen. Das bedeutet, es hat bei 53 Milliarden Einzeldosen zwei Todesfälle gegeben, die angeblich durch Vitamine verursacht wurden. Das ist ein Sicherheitsbeleg für ein Produkt, das seinesgleichen sucht.

Arzneimittel auf der anderen Seite haben nach dem Bericht des Poison Control Center über 2.000 Todesfälle verursacht. Hierzu zählen:

  • 13 Todesfälle durch Antibiotika
  • 274 Todesfälle durch Antidepressiva
  • 64 Todesfälle durch Antihistaminika
  • 162 Todesfälle durch Herz-Kreislaufmedikamente

Die Behauptung, dass nur verschreibungspflichtige Arzneimittel Menschen töten, wäre nicht korrekt. Es gab allein 59 Todesfälle durch Aspirin. Das ist eine Sterberate, die fast 30-mal höher ist als die von Eisen-Supplementen. Darüber hinaus gab es noch weitere Todesfälle durch Aspirin in Kombination mit anderen Präparaten.

Todesfälle sind keinesfalls auf Arzneimittel beschränkt. Es gab einen Todesfall durch „Creme/Lotion/Make-up“, einen Todesfall durch Waschmittelgranulat, einen Todesfall durch „Färben von Baumwolle“, einen Todesfall durch einfache Seife, einen Todesfall durch Backpulver und einen durch Tafelsalz.
Zu den weiteren Todesfällen, von denen die American Association of Poison berichtet, zählen:

2 Todesfälle durch aerosolhaltige Raumluftverbesserer
2 Todesfälle durch Nagellackentferner
2 Todesfälle durch Parfüm/Eau de Cologne/Rasierwasser
3 Todesfälle durch Holzkohle
3 Todesfälle durch Geschirrspülmittel

Es gab in Amerika 28 Todesfälle durch Heroin, und Paracetamol tötete alleine 147 Menschen. Obwohl durch Paracetamol über fünf Mal so viele Personen getötet wurden, würden nur wenige sagen, dass dieses allgemein als sicher betrachtete, schmerzlindernde OTC-Arzneimittel der Verschreibungspflicht unterworfen werden sollte.

Selbst durch Koffein wurden zwei Menschen getötet, eine Zahl, die den beiden Todesfällen entspricht, die den Vitamine/Mineralstoffsupplementen ohne Hinzuzählung von Eisen zugeschrieben werden. Tee, Kaffee und Cola-Softgetränke werden nicht mit Beschränkung, auf Rezept oder in kindersicheren Flaschen verkauft und ziemlich wenige würden behaupten, dass dies notwendig sei.“

Das waren knapp zwei von 11 Seiten. Hat man den ganzen Artikel gelesen, zuckt man in Zukunft jedes Mal zusammen, wenn die Frage aufkommt: „KÖNNEN NEMS GEFÄHRLICH SEIN?“

Will sagen: Die Medizin weiß. Die Wissenschaft weiß. Nur möglicherweise ihr Hausarzt nicht.VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHTNÄCHSTE NEWS

Chemo ohne Nebenwirkung

16.05.2021  Strunz GmbH  Drucken

Gibt`s das? Geht das überhaupt? In meiner Klinik-Zeit undenkbar. Chemotherapie war stets und unweigerlich verbunden mit Übelkeit, Erbrechen, absoluter Schwäche, Krankheitsgefühl bis hin zum kompletten Haarausfall. Hat jeder von Ihnen schon gehört.

Heute wissen wir: So viel Leid, so überflüssig! Wir wissen, dass mit massiver Vitamingabe und gleichzeitig Ketose diese schrecklichen Nebenwirkungen nicht mehr auftreten. Überflüssig werden.

Wissen wir? Wer weiß das? Die Onkologen an der Klinik?

Frohbotschaften werden gewohnheitsmäßig überhört. Kennen wir aus der Corona-Krise. Wer am lautesten droht, warnt, Schreckensgemälde entwirft, einsperrt, der wird gehört, der bekommt Zustimmung. Wer dagegen Auswege aufzeigt, wer sogar von so Teufelszeug wie Vitamin D oder Vitamin C schwärmt … hat keine Chance. Sie kennen das Prinzip. Na, dann hören wir doch einfach mal wirklichen Fachleuten zu.

Fachleute? Wer ist das? Na, der betroffene Patient. Und dann klingt das so:

„Ich habe die Chemotherapie nach 12 Wochen abgeschlossen und hatte über die gesamte Zeit keinerlei Nebenwirkungen und habe keine Haare verloren, so dass ich mein Leben ganz normal weiterführen konnte.

In diesen 12 Wochen hat mich meine Hausärztin bestens betreut (Sie ist jetzt ein Fan von Ihnen und liest alle Ihre News)

Ich bekam zweimal die Woche Vitamin C-Infusionen, jeweils 60 g. Des Weiteren Selen, Vitamin B6 und Vitamin B12, ein Präparat für den Knochenaufbau, alles intravenös im Wechsel.

Ich bin sehr glücklich über den guten Verlauf …“

Das ist Realität. Dabei wird tagtäglich davor gewarnt: Die Onkologen, Ihre behandelnden Ärzte warnen vor Vitamineinnahme während der Chemotherapie. Mit aberwitzigen Argumenten, die ich gar nicht wiederholen möchte.

Heißt für mich: Wieviel überflüssiges, schreckliches Leid auch heute wieder in den Krankenhäusern Deutschlands. Können Sie übersetzen mit: Wieviel überflüssiges Leid, wie viel Corona-Tote heute wieder in Deutschland.

Wie wär`s mit … Aufwachen? Wie wär`s mit „moderner Medizin“? Ernst nehmen? Wie wär`s mit den wirklichen Experten zuhören? Also den Patienten?VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICH

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