Wortfindungsstörung“?

Impfschutz verbessern

22.05.2021  Strunz GmbH  Drucken

Sie wissen: Ziel jeder Impfung ist es, das Immunsystem derart zu steuern und zu aktivieren, dass es Antikörper gegen Krankheitsverursacher (z.B. Viren) bildet. Und das bitte so frühzeitig und so stark, dass in den Organismus eingedrungene Erreger abgetötet und beseitigt werden, noch EHE eine Krankheit ausbricht.

Soweit alles klar. Fromme Wünsche. Wie so immer, haben wir es in der Hand, ob das wie gewünscht klappt oder auch nicht.

Das Geheimnis dahinter? Immer das gleiche Wort Epigenetik. Hängt Ihnen wahrscheinlich schon zum Halse heraus. Heißt dummerweise täglich laufen. Oder meditieren (Beten? Musik hören?). Oder korrekt essen. Oder NEMs zu sich nehmen.

Da haben ein paar Wissenschaftler vom Ohio State University College of Medicine 49 Einzelstudien mit mehr als 8.000 Teilnehmern ausgewertet. Frage: Wie kann man die Wirksamkeit einer Impfung beeinflussen?

Beeinflussen soll heißen, wie schnell und wie zahlreich Antikörper nach einer Impfung gebildet werden. Und dann: Wie lange diese Antikörper bestehen und die aufgebaute Immunität anhält.

Die wesentlichen Faktoren, also die Impf-Verstärker der Reihe nach:

  • Genügend Schlaf. Heißt übersetzt innere Ruhe, wenig Stress, Ausgeglichenheit.
  • Regelmäßige Bewegung. Heißt übersetzt: Täglich laufen. Täglich Rad fahren. Täglich schwimmen….
  • Offenbar wesentlich: Rauchen einstellen. Hintergrund: Jeder Zug aus der Zigarette bringen Ihnen Milliarden freier Radikale ins Haus. Tja.
  • Die richtige Ernährung, insbesondere die Versorgung mit Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Ergebnis dieser Studie. Dieser Meta-Analyse. Gefordert werden hier also Neueinstellung zum Leben. Abschaffen lieb gewonnener Gewohnheiten (rumsitzen…. die Fluppe…). Das kann dauern. Findet tatsächlich – bleiben wir ehrlich – praktisch nie statt.

Leicht dagegen, weil immer mehr in Mode kommend, Einnahme von NEMs. Die Begründung dazu liefert erstaunlicherweise

DAS BUNDESMINISTERIUM FÜR ERNÄHRUNG…

Federführend für die sog. nationale Verkehrsstudie II. Kurzer Auszug.

  • 29% der Frauen und 32% der Männer erreichen die täglich empfohlene Zufuhr von Vitamin C nicht (in Deutschland).
  • 49% der Frauen und 48% der Männer erreichen die tägliche empfohlene Zufuhr von Vitamin E nicht.
  • zwischen 12 und 91% aller Frauen du Männer erreichen die tägliche empfohlene Zufuhr von verschiedenen B-Vitaminen nicht.
  • 91% der Frauen und 82% der Männer erreichen die täglich empfohlene Zufuhr von Vitamin D nicht.

Und das geht weiter mit Kalium, Kalzium, Magnesium, Zink oder Eisen.

  • Kommt erschreckend hinzu: Hier wird gesprochen von ministeriell „täglich empfohlener Zufuhr“. Also Pi mal Daumen. Grobe Irreführung. Das kann ja manchmal klappen, meist aber nicht. Wie auch?

Dazu eine Kollegin, eine Fachärztin in Baden-Baden.

„BESONDERS WICHTIG IST ES, DIE VITAMINE UND MINERALSTOFFE IN DER RICHTIGEN ZUSAMMENSETZUNG UND IN DER RICHTIGEN MENGE REGELMÄSSIG ÜBER EINEN LÄNGEREN ZEITRAUM EINZUNEHMEN“.

Wie wahr. Die richtige Menge findet man ausschließlich durch MESSUNG heraus. Genauso die richtige Zusammensetzung. Und was ein „längerer Zeitraum“ bedeutet, ergibt wiederum die Messung. Die Kontrollmessung.

Längerer Zeitraum heißt in meinem persönlichen Leben die nächsten 40 Jahre. Ohne jede Abstriche.

Woher ich das weiß? Ich messe. Regelmäßig. Natürlich hab ich´s leichter. Sie beschweren sich? Da gibt’s den klassischen Vorwurf eines Patienten an mich: „Dann hätten´s halt was gscheits glernt, Herr Doktor“. Mir jedenfalls fiel damals keine passende Antwort ein. Besser noch: Der Mann hatte recht.

PS:Ein weiterer wichtiger Punkt: Nebenwirkungen. Die gefürchteten NEBENWIRKUNGEN DER IMPFUNG. Sind selbstverständlich vermeidbar. Müssen überhaupt nicht sein. Glauben Sie nicht?

Dann lesen Sie doch einmal wirklich, mit wachem Geiste alle meine Artikel über „Chemotherapie ohne Nebenwirkung“. Wenn das sogar bei Chemotherapie klappt, sollte man eine Impfung doch wohl wegstecken, oder?

Übrigens ein völlig neuer Gedanke für 99% Ihrer Mitmenschen.

Quelle: Kiecolt-Glaser JK, Madison AA, Shrout MR et al.: Psychological and Behavioral Predictors of Vaccine Efficacy: Considerations for COVID-19. Researchgate, Jan 2021VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

Acetyl-L-Carnitin für Ihr Hirn

21.05.2021  Strunz GmbH  Drucken

Carnitin begleitet mich seit meinem ersten Ironman. Weil ich wusste, dass Carnitin entscheidend dazu beiträgt, dass Fetttröpfchen in die Mitochondrien, unsere Kraftwerke transportiert werden und dort zu Energie verbrannt werden. ENERGIE. Und weil ich erfahren hatte – am Tag nach dem Ironman – dass Carnitin die Regeneration, also die Erholung, der fix und fertigen Muskulatur wundersam beschleunigt.

Wenn man am Tag nach einem Ironman ein flottes Läufchen hinlegen kann, ist das in meinen Augen ein medizinisches Wunder. Hab´ ich Carnitin verdankt. Diese neue Welt der Wunder hat sich mir leider erst nach dem 45. Lebensjahr eröffnet… Sie haben da mehr Glück.

Carnitin also für den Muskel. Für ausdauernde Energie, für schneller Erholung, stete Frische. Und fürs Hirn?

Dafür haben wir Acetyl-L-Carnitin.

Dieser kleine „Anhang“ erlaubt es dem Carnitin nämlich, sehr viel leichter die Blut-/Hirnschranke zu durchqueren. Also ins Gehirn anzufluten. Und wofür?

Für das chronische Müdigkeitssyndrom bei Erwachsenen. Schon 2008 (s. u.) konnte man an älteren Herrschaften (71 – 88 Jahre) zeigen, dass ALC sowohl körperliche wie auch geistige Müdigkeit vertreibt und auch die Merkfähigkeit verbessert.

Kennen Sie den Begriff „Wortfindungsstörung“? Dann sollten Sie Acetyl-L-Carnitin auch kennen. Der Wunderstoff hat noch eine zweite Wirkung:

Hilft bei schweren Depressionen. Gezeigt 2018 (s. u.).

Depressionen, mittelschwere und schwere sind auch mein Alltag wie der vieler Hausärzte. Bewusst war ich mir immer, dass ein Zugang – Molekularmedizin – ihre Zeit braucht. Bis die Blutwerte stimmen, vergehen Wochen, oft Monate. Hintergrund: Sie trauen sich nicht. Sie haben kein Vertrauen in Ihren Körper. Leistungssportler, die wissen, was man einem Körper alles zumuten kann (viel mehr, als Sie glauben), kommen auch schneller zum Ziel. Die vervielfachen die empfohlenen NEM-Dosen ohne bei mir nachzufragen oder sich absichern zu wollen.

Haben Sie das soeben verstanden?

Acetyl-L-Carnitin (ALC) hat einen „schnellen und langdauernden“ Effekt, vermittelt durch „epigenetische Mechanismen der histone acetylation“. Falls Sie diese Fachausdrücke verstehen. Mir geht es um „rasch und andauernd“.

Ursprünglich gezeigt an Ratten. Dann fand man auch beim Menschen, dass die zwar genügend Carnitin im Blut haben, aber – falls depressiv – viel zu wenig ALC. Arme Gehirne…

Weitere Studien zeigten, dass der Mangel an ALC proportional war zu dem Schweregrad der Depression. Besonders wenig ALC fand sich übrigens bei Depressiven, denen man mit Psychopharmaka nicht oder fast nicht helfen konnte.

Die sitzen mir täglich gegenüber.

FAZIT: ALC, gemessen, kann die Diagnose „Depression“ endlich handfest, reproduzierbar machen. Der gemessene Spiegel an ALC kann uns den Schweregrad an Depression verdeutlichen und … natürlich entscheidend… ALC kann als, wie ich lese, „rasches und langanhaltendes“ Antidepressivum wirken.

Kurze Erinnerung: Carnitin besteht aus Aminosäuren. Körpersubstanz. Körpereigen. Wie immer gilt: Manche haben viel, andere zu wenig.

Das Thema hatten wir schon bei anderen Nobelpreisgekrönten Substanzen, den Vitaminen.

Quelle: Arch Gerontol Geriatr April 2008

PNAS Aug 21 Vol. 115, no. 34, 8627VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICH

Sinn verlängert Ihr Leben

20.05.2021  Strunz GmbH  Drucken

Die Verknüpfung dieser zwei Begriffe ist nicht sofort einsichtig. Sinn mag etwas mit Zufriedenheit, einem vielleicht etwas glücklicherem Leben zu tun haben … aber „verlängert Ihr Leben“? Doch. Stimmt. Kann man …

  • abfragen. Als Korrelation erforschen.
  • biochemisch erklären. Neugierig?

Beginnen Sie doch einfach bei sich selbst: Weshalb stehen Sie morgens auf? Weil der Wecker klingelt und Sie schon immer aufgestanden sind, wenn er klingelt? (Äääähm … ja, stimmt …) Oder stehen Sie morgens auf, weil ein Tag mit sinnvollen Tätigkeiten auf Sie wartet? (Tja …)

Falls Sie tatsächlich bei der zweiten Frage genickt haben, dann werden Sie wahrscheinlich länger leben. Vor allem werden sie länger gesund bleiben, so zumindest das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie.

Fast 7.000 Männer und Frauen, die 50 Jahre oder älter waren, wurden untersucht. Anhand eines etablierten Fragebogens wurde erfasst, wie sehr sie Sinn im Leben empfanden. Sinn kann individuell unterschiedlich sein, jedoch zeigt sich immer folgendes: Wer einen Sinn für sich gefunden hat, erkennt den Zweck seines Lebens und VERFOLGT ein oder mehrere Ziele. Die täglichen AKTIVITÄTEN sind auf das Erreichen der Ziele ausgerichtet.

Verstanden? Sinnfindung führt zu aktiven Handlungen. Bemerkenswert.

Wer Sinn in seinem Leben sieht, verhält sich anders als jene, die keinen oder nur wenig Sinn im Leben sehen. Das führt zu folgenden Effekten:

  • Menschen, die ihr Leben für sinnvoll halten, sorgen besser für ihre Gesundheit. Sie essen gesünder, treiben mehr Sport und schlafen besser.
  • Sinn reduziert Stress! Ein ganz wesentlicher Aspekt. Wenn Sie Sinn in Ihren Tätigkeiten sehen, dann wollen Sie tun, was sie tun. Dann sind sie motiviert, dann sind sie positiv eingestellt. All das lässt Stress erst bei einer wesentlich höheren Belastung auftreten. Wenn Sie hingegen täglich etwas tun, was sie gar nicht tun wollen, sind sie ständig im Stress. Denn Stress entsteht, wenn Sie sich in einer Situation befinden, die Sie nicht haben wollen.

Sowohl die bessere Gesundheitsfürsorge wie der geringere Stress mindern das Risiko chronischer Entzündungsreaktionen. Da in allererster Linie chronische Entzündungsreaktionen zu Krebs, Herz-Kreislaufproblemen, zu Autoimmunerkrankungen oder anderen Problemen führen, leiden Menschen, die Sinn in ihrem Leben empfinden, seltener an diesen Krankheiten.

Sie haben noch keinen größeren, übergeordneten Sinn im Leben gefunden? Beginnen Sie zu suchen! Wohlverstanden: Nicht in Religion, in Philosophie oder Gedankengebäuden anderer, sondern in IHREM EIGENEN höchstpersönlichen Erleben. Kleiner Tipp: Aus irgendeinem Grund hat eine sinnvolle Tätigkeit auch für Sie fast immer mit Ihren Mitmenschen zu tun.

Sinnfindung gibt es freilich auch beim Thema „mein eigener Körper“ oder „mein Lebensglück“. Hat unausweichlich Auswirkungen auf Ihre Umgebung, also eben doch auf Ihre Mitmenschen …

Quelle: Alimujiang A, Wiensch A, Boss J, et al. Association Between Life Purpose and Mortality Among US Adults Older Than 50 Years. JAMA Netw Open. 2019;2(5):e194270.VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

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