Gürtelrose

Vitamin C gegen Gürtelrose

01.06.2021  Strunz GmbH  Drucken

Ich zitiere immer wieder (Prof. Antes, Freiburg, in der FAZ), dass 80% der deutschen Arztpraxen vom internationalen Wissenspool abgeschnitten sind, da kaum ein Arzt sich die Mühe macht, englische Veröffentlichungen regelmäßig zu lesen. Aus welchen Gründen auch immer (Zeitmangel o.ä.).

Ich muss eingestehen, es gibt Ausnahmen! Ärzte eines Provinzkrankenhauses im Westerwald haben sich mit niedergelassenen Provinzärzten und Provinzheilpraktikerinnen zusammengeschlossen und eine wissenschaftliche Studie durchführt. Nicht nur das, sie haben sie sogar in einem englischsprachigen Fachjournal veröffentlicht!

Sie untersuchten, ob intravenös verabreichtes Vitamin C Gürtelrose heilt.

Gürtelrose kann jeder bekommen, der in seinem Leben einmal die Windpocken hatte. Das VIRUS, welches die Windpocken auslöst, verschwindet nie mehr. Es zieht sich in die Nervenzellen zurück. Ist das Immunsystem stark, hält es das Virus in Schach. Schwächelt das Immunsystem, wird das Virus wieder aktiv.

Es kommt zu schmerzenden Hautausschlägen mit flüssigkeitsgefüllten Bläschen, Kopf- und Gliederschmerzen und leichtem Fieber. Der Ausschlag verschwindet meist nach einigen Wochen (schon!!). Problematisch ist das Risiko der postherpetischen Neuralgie, das sind chronische Schmerzen, verursacht durch Nervenzellen, die mit dem Virus infiziert sind. Zwischen 18% und 33% der Befallenen sind von chronischen Schmerzen nach einer Gürtelrose betroffen.

Die Provinzärzte haben insgesamt 68 Patienten in ihre wissenschaftliche Studie aufgenommen. Jeder Patient erhielt zwei- bis viermal wöchentlich eine Infusion mit 7,5g Vitamin C. Sie wundern sich wahrscheinlich über diese geringe Dosis, aber es sind zum Großteil Schulmediziner, die dieses Experiment durchgeführt haben, vergessen wir das nicht. Zum Glück lassen 7,5g Vitamin C, intravenös verabreicht, den Vitamin-C-Spiegel im Blut wesentlich schneller ansteigen, als Vitamin C in Form von Kapseln. Der Blutspiegel ist das Entscheidende für die Heilung.

92,2% der Patienten profitierten von den Infusionen, ihre Schmerzen ließen nach.

Nicht jeder Patient litt an allen typischen Symptomen, daher erspare ich ihnen die statistischen Einzelergebnisse. Insgesamt beobachteten die Ärzte und Heilpraktiker, dass typische Hautausschläge schneller abheilten und Patienten, die an Fatigue litten, wieder zu Kräften kamen. Insbesondere reduzierte sich das Risiko, an einer postherpetischen Neuralgie zu erkrankten, erheblich. Das ist besonders wichtig, denn die chronischen Schmerzen, die durch infizierte Nervenzellen verursacht werden, sind für Betroffene ein riesiges Leid. (News_vom_18.04.2021)

86,4% der Patienten waren nach Behandlung mit Vitamin C symptomfrei.

An Gürtelrose müssen sie gar nicht erkranken. Sie können vorbeugen, mit einem kompetenten Immunsystem. Dazu brauchen Sie alle essenziellen Nährstoffe, Muskeln und das richtige Denken, damit Ängste erst gar nicht entstehen. Wissen Sie alle … tun´s nur nicht. Zu diesem Thema hilfreiche Ratschläge von meinem Sohnemann ( Buch_1;_Buch_2)

Sollte Sie der Stress doch überkommen und Ihr Immunsystem einknicken, wird Ihnen neben Vitamin C besonders Vitamin B12, Zink, Magnesium, Selen, Vitamin E, Omega-3-Fettsäuren und viel Protein, also Aminosäuren (durchaus auch in Reinform, also gezielt) helfen.

Natürlich riechen Sie, weshalb hier diese Studie: Virus ist Virus. Ob Polio, FSME, Ebola, Tollwut, Masern, Mumps, HIV, oder jetzt Corona: In jedem Fall wurde die segensreich tödliche Wirkung von Vit. C – Infusionen praktiziert und bewiesen.

Geht unserer Universitäts-medizin am A… vorbei. Wir beatmen lieber.

Quelle: Schencking M, Vollbracht C, Weiss G, et al. Intravenous vitamin C in the treatment of shingles: results of a multicenter prospective cohort study. Med Sci Monit. 2012;18(4):CR215-CR224.VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

Jünger werden

Artikel .1124 vom 31.05.2021

Mit zunehmendem Alter verändert sich das Immunsystem, vor allem nimmt die Neubildung einiger wichtiger Immunzellen ab. Das hat Folgen: Der Körper kann Krebszellen nicht mehr ausmerzen, latente Viren wie EBV werden wieder aktiv. Es kommt zu Autoimmunerkrankungen und die Anfälligkeit für Infekte nimmt zu. Was die erhöhte Infektanfälligkeit in Pandemie-Zeiten für gesellschaftliche Auswirkungen hat, können Sie derzeit täglich in den Nachrichten verfolgen.

Ob sich Ihr Immunsystem bereits mit 30 Jahren in Richtung Alterszustand verändert
oder erst mit 95 oder 110, liegt an Ihnen!

Fleißige Wissenschaftler aus Gießen und aus Wien haben sich die Mühe gemacht und die Erkenntnisse aus vielen Studien zusammengetragen, die zeigen:

Sport und Ernährung halten das Immunsystem auch im Alter fit.

Viele ältere Menschen haben hohe Interleukin-6- und TNF-alpha- Spiegel, das sind schlimme Boten-stoffe des Immunsystems. Je höher diese Werte, umso eher kommt es zu chronischen Krankheiten oder sogar dem Tod. Hohe Spiegel sind assoziiert mit Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenz und Krebs.

Außerdem nimmt im Alter meist die Anzahl der naiven T-Zellen ab. Diese Zellen sind besonders wichtig dann, wenn der Körper mit neuen Viren oder Bakterien in Kontakt kommt, – also Corona:


Durch Sport nehmen Interleukin-6 und TNF-alpha ab
und die Anzahl der wichtigen naiven T-Zellen zu,
auch im Alter.

Die hier genannten Veränderungen sind nur einige. Einige besonders wichtige. Es gibt viele weitere, die ebenfalls durch Sport positiv beeinflusst werden.

Neben Sport ist die Versorgung mit allen essenziellen Nährstoffen
Voraussetzung für ein gesundes Immunsystem.
Es und damit Sie werden wieder jünger.

Damit sich Ihr Immunsystem verjüngt, müssen (noch einmal: MÜSSEN!) Sie nicht nur Sport treiben, sondern besonders auf Ihre Proteinversorgung achten. In einem gesunden Immunsystem befinden sich viele entzündungshemmende Botenstoffen, bestehend aus Proteinen. Fehlen Proteine, kommt es zu chronischen Entzündungsreaktionen. Dann knickt das Immunsystem ein, dann werden Sie alt.


Laut dieser Studie sind neben Proteinen auch Vitamine und Mineralstoffe, die antioxidativ wirken, wichtig, wie Vitamin C und E sowie Selen. Außerdem hemmen, wie Sie wissen, Omega-3-Fettsäuren Entzündungen. B-Vitamine unterstützen die Bildung neuer Immunzellen, werden aber auch für den Abbau gefährlicher Stoffe gebraucht. Vitamin D “regiert“ das Immunsystem und hält Sie daher jung. (Hören Sie doch bitte auf das DKFZ Heidelberg, News_vom_26.06.2017 und News_vom_17.04.2021, beide unten angehängt.)


Ich gehe einen wesentlichen Schritt weiter als die Wissenschaftler: Sie brauchen nicht nur die genannten Stoffe, sondern möglichst viele der essenziellen. Ob Sie mit ihnen ausreichend versorgt sind, kann Ihnen nur eine Blutanalyse zeigen. Die wiederholte. Und erneut wiederholte. Abschieben der Arbeit, der Verantwortung auf den Onkel Doktor gibt’s nicht mehr. FROHmedizin!

Quelle: Weyh C, Krüger K, Strasser B. Physical Activity and Diet Shape the Immune System during Aging. Nutrients. 2020;12(3):622.

Dem Tod von der Schippe …

hüpfen? Springen? Krabbeln? Kriechen? Dieser Wunsch verbindet viele von uns. Nicht alle, wohlverstanden. Meine ärztliche Tätigkeit hat mich mit hunderttausenden Menschen zusammengebracht, die an dieser Überschrift keinerlei Interesse haben. Sollte man auch respektieren.

Für all die anderen, für uns, wird es ja immer leichter, dem Tod tatsächlich von der Schippe zu hüpfen. Tagtäglich lerne ich über neue, einfachste Möglichkeiten, ein längeres, womöglich auch glücklicheres Leben zu leben.

Zum Beispiel mit Vitamin D.

Sie erinnern sich vielleicht: Der führende Krebsarzt, Professor Wiestler, DKFZ Heidelberg, hat in einer riesigen Metaanalyse mit 26.000 Beteiligten gezeigt, dass Menschen mit tiefem Blutspiegel (ganz wichtig, gemessen (!)), also mit weniger als 4 ng/ml verglichen mit Menschen mit höherem Blutspiegel Vitamin D (über 36 ng/ml) ein

70% höheres Risiko hatten

an Krebs zu sterben

Eine überwältigende Zahl. Hier geht es nicht um 2 oder 3%, auch nicht um 15%, sondern um zwei Drittel. Abhängig von einem einzigen Stoff, dem Vitamin D.

Einem Stoff, von dem unser Gesundheitsexperte Lauterbach meint, auch das würde sich… als ein Hype herausstellen. Dieser Mensch hat politische Verantwortung.

Aber schon 2008 wurde in den Arch Intern Med Aug. 11; 168 (15): 1629 gezeigt, dass Vitamin D eines der mächtigsten Hormone ist, wenn es darum geht, dem Tod von der Schippe zu hüpfen.

Im Rahmen des Third National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES III) wurde an  13.331 beliebig herausgegriffenen Erwachsenen gezeigt, dass Menschen mit niedrigerem Vit.D-Level (unter 17,8 ng/ml) verglichen mit Menschen mit dem höchsten Vitamin D-Spiegel ein

26 % höhere Todesrate

aufwiesen. Und zwar an allen Todesursachen. Ob nun Krebs oder Herzinfarkt… völlig gleichgültig.

Bitte merken Sie bei dieser Zahl auf. Es geht hier um einen einzigen Stoff. Es geht hier nur um Vitamin D. Es geht nur darum, diesen Spiegel auf die geforderten 40-80 μg/ml anzuheben. Etwas, was jeder meiner Patienten automatisch von mir mitbekommt.

Und allein durch diesen einen einzigen Stoff kann man schon zu 26% dem Tod von der Schippe springen. Wenn man vorher einen tieferen Spiegel hatte, wie die meisten von Ihnen.

Ein einziger Stoff. Ein einziges Vitamin. Von dem wir bekanntlich alle genug haben, wenn wir ausgewogen essen laut DGE. Von dem wir alle eben nicht genug haben laut Robert Koch Institut Berlin. Die sich da ein bisschen mehr Mühe geben.

Von dem wir alle eben nicht genügend haben laut praktisch jedem Arzt in Deutschland, der einfach den Blutspiegel seiner Patienten misst.

Wir alle, Ärzte und Patienten können mit minimaler Anstrengung die Todesrate etwa um ein Viertel senken. Ist das nicht… unglaublich?

Ich empfinde das als sensationell. Man muss das einmal richtig aussprechen und erklären. Denn: Es gibt noch ein paar mehr Vitamine. Und andere gute Stoffe. Ähnliches kann man ja von Vitamin A oder von Vitamin E zeigen, wie Sie wissen. Oder von Selen. Oder von Zink.

Bekommen Sie dann nicht auch langsam ein beruhigendes Gefühl? Jeden Morgen spreche ich mit IHM. Und er lächelt mich an. Vielleicht weil er in mir diese absolute Gewissheit, dieses Wissen spürt um…. lebenserhaltende Stoffe.

Die Ihnen in Deutschland jedenfalls leicht zur Verfügung stehen. Sie sollten das „Danke“ niemals vergessen.

Die Vitamin-D-Sensation

Manchmal kommt´s wirklich dicke. Liest man etwas, staunt zunehmend, merkt, wie die Freude, das Glück in einem aufsteigt und ist … überwältigt. Daher in der Überschrift „Sensation“.

Lese ich ein Paper über Vitamin D. Das entscheidende dabei ist die Adresse.

DAS DEUTSCHE KREBSFORSCHUNGSZENTRUM
IN HEIDELBERG

Die höchste, beste, seriöseste biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1300 Wissenschaftler erforschen hier, wie Krebs entsteht, erfassen Risikofaktoren, suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken.

Und die äußern sich soeben (Februar 2021) zum Thema Vitamin D und Krebs. Ein klares, sauberes Statement:

Vitamin D als Nahrungsergänzung (NEM)
Kann uns 30.000 Krebstote pro Jahr
einsparen.

Das war´s auch schon. Erinnern Sie sich? Die Corona-Katastrophe hat uns 2020 laut Statistischem Bundesamt ca. 27.000 Tote beschert. Gleiche Größenordnung.

Noch einmal eine schlichte einfache Pille. Ein Kügelchen, drei Mal pro Woche genommen. Rettet 30.000 Menschenleben pro Jahr in Deutschland.

Bekomme ich rote Ohren. Erinnere mich selbstverständlich spontan an Professor Dr. med.
Dr. sc. Karl Lauterbach: „Vitamin D-Substitution wird sich als Hype herausstellen …“

Dabei haben die Krebsforscher in Heidelberg nur bereits bestehendes Wissen zusammengefasst. In den vergangenen Jahren gab es nämlich drei große Metaanalysen bereits bestehender klinischer Studien (Ann Oncol. 2019; 30 (5): 733). Übereinstimmendes Ergebnis:

Bei Vitamin-D-Supplementierung sinkt die Krebssterblichkeit um rund 13%.

Das war´s auch schon. Ergibt für Deutschland 30.000 Menschenleben (Krebstote), die man mit schlichten drei Kügelchen pro Woche (Sie wissen Bescheid) retten könnte.

Allein, dass solche Tatsachen überhaupt publiziert werden, empfinde ich als wirkliche Sensation. In Deutschland. Einem Land, in welchem bekanntlich Vitaminsubstitution, also NEMs an Betrug grenzt und nur teuren Urin produziert. Ach ja.

PS: Wussten Sie, dass etwa in Finnland Nahrungsmittel seit vielen Jahren mit Vitamin D angereichert werden, dass dort die Krebssterblichkeit um 20% niedriger ist als in Deutschland?

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