Fettleber

Glycin im Kaffee

03.07.2021  Ulrich G. Strunz  Drucken

Sind Sie auch der ewigen Kaffeeliebe verfallen und trinken die Tasse am liebsten schwarz, ohne alles?

Gerade höchst selbstkritisch ausprobiert, weil ich kein Freund von Süße bin:

Ein Löffelchen Glycin Pulver in den schwarzen Kaffee getan. Und: Schmeckt einfach genial!

Die Aminosäure Glycin süßt den Kaffee wie ein guter Süßstoff!

Diese Idee ist längst ein alter Hut, siehe News

„Anti Aging mit Glycin“ vom 22.05.2016.

In der News ging es nicht nur um das Süßen von Kaffee. Sie behandelte diese Studie auf nature.com:

(…) glycine supplementation may be effective in preventing age-associated respiration defects and thus benefiting the health of elderly human subjects.

Übersetzt: Glycin im Kaffee könnte für ältere Menschen gesund sein. Angeblich hatte diese eine Aminosäure sogar einen zellverjüngenden Effekt (siehe Artikel hier).

Auch wenn die Aminosäure Glycin gerne als nicht-essentiell beschrieben wird, weil sie vom Körper selbst hergestellt werden kann, gilt die Aminosäure unter gewissen Umständen als essentiell! Denn Glycin ist gerne MANGELWARE bei:

  • Stoffwechselstörungen und damit verbundenem schweren Übergewicht
  • Diabetes TYP 2
  • Fettleber

Siehe Nutrients 2019, 11(6), 1356.

Dem durchschnittlichen deutschen Kaffeeverbrauch von 168 Liter pro Jahr angepasst, gibt’s das Glycin mit 180 Tagesportionen (5g!) aus der praktischen Pappwickeldose.VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

Ernährung der Weisen

03.07.2021  Strunz GmbH  Drucken

Die Bibel kennen Sie, vom Koran und der Kabbala haben Sie gehört, aber kennen Sie auch die Bhagavad Gita? Wörtlich übersetzt bedeutet es Gottes Gesang. Es ist einer der wichtigsten Texte des Hinduismus, sein Alter wird auf ca. 5.000 Jahre geschätzt.

  • Schopenhauer hat darin Seelentrost gefunden. Thomas Mann (Zauberberg, Die Buddenbrooks) hat´s übernommen, der Nobelpreisträger Schrödinger zitiert´s in seinem Kultbüchlein „Was ist Leben“.
  • Und die dürre Bohnenstange Oppenheimer, Schöpfer der Atombombe in Los Alamos, las sie im Original. Eine furchterregende Intelligenz.

Die Gita, wie der Text oft liebevoll genannt wird, zeigt, dass jeder Mensch, jedes Tier und alles andere in unserem Universum eins ist mit Gott. Das Verständnis von Gott ist in der Bhagavad Gita etwas anders als in der christlichen Lehre. Gott ist keine Person. Gott ist vielmehr ein unendliches und unsterbliches Bewusstsein. Wir Menschen sind Formen, in denen sich dieses eine Bewusstsein manifestiert. In der Gita wird gezeigt, wie man REALISIEREN kann, dass man nicht nur aus seinem Körper besteht, sondern auch aus dem unsterblichen Bewusstsein. Wer sich in der Form wahrnimmt, hat keine Angst mehr vorm Tod. Der spürt, dass sein wahres Sein unendlich fortleben wird.

Der Großteil der Gita besteht aus Anweisungen, die dabei helfen, sich als unsterbliches Bewusstsein wahrnehmen zu können. Neben Meditation und der bewussten Steuerung von Gedanken geht es da auch um Ernährung!

Vor 5.000 Jahren wussten die Weisen, dass durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel die Lebensenergie abnimmt. Übersetze ich heute mit chronischen Entzündungsreaktionen. Sie ahnen, was gemeint ist. Sie wussten auch, dass man nicht mehr essen sollte, als der Körper für die Aufrechterhaltung seiner Funktionen braucht. Sich also nicht täglich überfressen sollte, bis es wehtut. Geheimnisvolles Wissen …! Intervallfasten schon damals?

Wer sich heute daran hält, wird mit Gesundheit beschenkt.

Ziel damals war freilich nicht Gesundheit, sondern Höheres: die Steigerung der Konzentrationsfähigkeit. Denn um sich als unsterbliches Bewusstsein wahrnehmen zu können, muss man sich kontinuierlich darauf konzentrieren. Da Körper und Geist eng miteinander verbunden sind, erhält man diese Konzentrationsfähigkeit NUR MIT EINEM SEHR GESUNDEN KÖRPER. Den erhalten Sie, wenn Sie das richtige essen (und sich bewegen). Wussten die damals alles, vor 5.000 Jahren. Auf Bewegung und die Bedeutung von Schlaf wird in der Gita übrigens auch eingegangen.

Quelle: Bhagavad Gita, Kapitel 4, Vers 30VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHTNÄCH

„Woher kommst du?“

04.07.2021  Ulrich G. Strunz  Drucken

Erinnern Sie sich noch an die Geschichte von „Ameise und Adler“?

Ameisen laufen und werkeln ständig. Sie bilden die Infrastruktur unserer Welt. Sie bauen gut funktionierende Straßen, sie kümmern sich um die Nahrungsmittelversorgung, sie jammern nicht wenn es zu kalt oder zu heiß ist.

Ameisen, Gott sei Dank, funktionieren einfach. Immer. Dafür tun Ameisen eines nie:

Eine Ameise bleibt niemals stehen. Die wuseln …

Jetzt stellen Sie sich einmal vor, dieses geniale Wesen mit 11 Sinnesorganen, welches selbst die feinsten Molekülschwankungen, die verschnörkselsten thermodynamische Hitzewellen, und andere irre magische Dinge fühlt, von denen wir plumpe Menschen nur träumen können …

… bliebe für einen kurzen Augenblick stehen …

Lässt die anderen Ameisen vorausrennen. Nach links, nach rechts, nach oben und unten. Lässt zu, dass der ewige Wettkampf um Existenz von ihr nicht bestritten wird. Sie ignoriert den reißenden Fluss. Diese Ameise, die plötzlich stehen bleibt, …

… lässt das Neue in ihr Leben fließen. Fluss und Richtung der Zeit ist JETZT irrelevant!

Denn diese kleine Ameise fängt plötzlich an zu Reflektieren. Im Jetzt in sich zu gehen. Klar, denn sie läuft ja gerade in keine Richtung. Hat unerwartet Zeit, sich die Frage zu stellen.

„Woher komme ich kleines Ding eigentlich?“.

Reflektiert man im richtigen Augenblick (Kairos!), kann es sein, dass sich Ihr Leben in genau diesem Augenblick für immer ändert. Dass Sie in diesem Augenblick für immer aus einem Käfig ausbrechen, den Sie sich selbst geschaffen haben.

Und das hat nichts mit Molekülen zu tun, die um Sie herumschwirren oder in Ihnen herumschwirren.

Sie haben bereits alles in der Hand, um JETZT genial zu werden.

Zugegeben, Ihr komplettes Leben ändern Sie nicht von heute auf morgen. Und tägliches TUN gehört dazu.

Nur: das kommt eben DANACH! Der geniale Moment ist JETZT.

Frau Monika Meyer vom Donaukurier hat dazu mit mir ein nettes Interview geführt. Das Interview beginnt nicht ohne Grund mit dem „Herkunftsort“. Gibt Antwort auf die erste große Frage, die man sich in seinem Leben stellen darf, um

Von der Ameise zum Adler zu werden.

Den Link zum Interview:

https://www.donaukurier.de/lokales/hilpoltstein/Du-kannst-genial-sein-jeder-kann-das;art596,4785472

LANGES P.S.:

Was wir Ihnen hier, jetzt, in diesen kleinen News zu vermitteln wagen, sind für Ameisen esoterische Floskeln. Für Forscher (Flugameisen) dagegen hart messbare Fakten.

Das Reflektieren und das Ausbrechen aus Routinen korrelieren hochsignifikant.

Mit dem Gefühlsexperten Prof. Dr. Christian Chlupsa konnten wir das herausstellen, nachzulesen auf Englisch hier: https://www.eurrec.org/ijoes-article-21983.

Viele Fragen, freilich, sind unbeantwortet.

Und ja, im fernen Osten ist dieses Rezept seit Jahrtausenden bekannt. Und ja, im Westen sind diese Geheimnisse nicht gerne gesehen. Weil man mit diesem Geheimrezept eben nicht funktionierende Straßen, tolle Häuser und Nahrungsmittelversorgung sicherstellt.

Wir brauchen wohl Infrastruktur. Einverstanden. Wir brauchen wohl Flaschenzug, Roboter und KI. Einverstanden. Doch auch die Infrastruktur muss etwas weicher werden. Also lasst die Ameisen ein bisschen fliegen lernen!

  • Yin vs. Yang
  • West vs. Ost
  • Aristoteles vs. Vedanta

Nennt sich Brückenbauen!VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

  1. „Woher kommst du?“04.07.2021  Ulrich G. StrunzErinnern Sie sich noch an die Geschichte von …MEHR LESEN »
  2. Glycin im Kaffee03.07.2021  Ulrich G. StrunzSind Sie auch der ewigen Kaffeeliebe verfallen und …MEHR LESEN »
  3. Ernährung der Weisen03.07.2021  Strunz GmbHDie Bibel kennen Sie, vom Koran und der …MEHR LESEN »

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s