Die Macht

Die Macht der Aminosäuren

31.07.2021  Strunz GmbH  Drucken

Je mehr ich mich – und ich meine damit auch Sie – mit Aminosäuren beschäftige, desto unheimlicher werden mir die. Langsam bin ich davon überzeugt, dass allein Aminosäuren die Hauptstraße sind auf dem Weg zunächst zu Gesundheit (es gibt nur eine Gesundheit!), dann zu mehr Kraft und Lebensenergie (träumen Sie auch davon?) und schlussendlich zu innerer Ruhe, zu innerer Zufriedenheit, zum Glück.

Glück, wie ich es bei spielenden Kleinkindern zu jeder Minute finden kann. Sichtbar. Dann stelle ich mir immer IHR GESICHT vor, der Sie mir gegenüber sitzen … Tja.

Aminosäuren also.

Ganz aufgeregt studiere ich soeben eine Arbeit, die beweist, dass zwei Aminosäuren Krebszellen umbringen können. Von Ihnen, liebe Leserinnen, liebe Leser höre ich immer wieder kritisch und ach so belesen das Gegenteil. Da wird wieder einmal irgendwo bewiesen, dass irgendeine Aminosäure unbedingt notwendig ist für das Wachsen von Krebszellen im Reagenzglas. Heißt dann kurz und knapp: „Aminosäuren machen Krebs“ oder „Eiweiß macht Krebs“.

Tja. Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergeblich. Sogar solch ein Halbgott wie Ordinarius Prof. Dr. Huber aus Wien. Der uns längst aufgeklärt hat:

Selbstverständlich braucht jede Krebszelle wie auch alle anderen Körperzellen Aminosäuren zum Wachstum, zum Leben. Genauso selbstverständlich aber auch Ihre Immunzellen. Jetzt haben Sie die Wahl:

Eiweiß, Aminosäuren streichen. Krebszellen sterben. Einverstanden. Sie leider auch. Ziel erreicht, oder?

Aber der Reihe nach: Ich spreche von Alanin und Histidin, beide nicht essentiell. Sind also dann massiv vorhanden (ich hab´s gemessen!) wenn Ihre essentiellen Aminosäuren sehr, sehr hoch sind. Wie bei meiner klugen Frau. Wie bei meinem Sohnemann. Die Kombi aus Alanin und Histidin nennt sich übrigen Carnosin. Wird genannt ein Neuropeptid. Und da fängts schon an:

  • Dieses Neuropeptid besitzt „ausgesprochenen Schutzeffekt“ auf unser Gehirn (Alzheimer, Autismus, Parkinson u.a.). Tja. In dieser Woche zwei Patienten mit Parkinson. Beide mit katastrophalen Aminogramm. Wieviel Carnosin die wohl haben?
  • Carnosin, also die Kombi zweier Aminosäuren, ist nicht nur ein Antioxidans (wie viele Aminosäuren), vor allem aber ein „Zellerneuerer“. In vielen Studien wurde längst bewiesen, dass Carnosin nicht nur wie andere Antioxidantien unsere Zellen schützen, sondern sogar Zellen, die bereits gealtert sind, wieder verjüngen und deren Lebenszyklus verlängern.
  • Jeder zweite Bundesbürger verstirbt an einer Herzkreislauferkrankung. Heißt auf dem Totenschein „Herzversagen“. Tja. Dabei wissen wir, dass Carnosin die Kontraktionsstärke des Herzmuskels sowie dessen Pumpeffizienz steigert. Das Gleiche übrigens funktioniert mit Fingerhutgift, genannt Digitalis. Das Wissen freilich ist 3.000 Jahre alt. Wie lange kennt man das Geheimnis von Carnosin? Also von Aminosäuren? Also von Fleisch? Ich glaube, noch ein bisschen länger.
  • Untergegangenes Wissen. Nun ja, dann sterben wir eben früher.
  • Freilich ein Wort der Warnung: Zwischen dem zehnten und siebzigsten Lebensjahr sinkt der Carnosin-Spiegel im Blut, also diese zwei Aminosäuren um etwa 63 %. Grobe Angabe. Halten wir fest, der Spiegel sinkt. Würde ich meinen: So ein Unfug! Kann man höflich formulieren: Wenn man das weiß, sollte man gegensteuern. Vielleicht sollte man sich im wachsenden Alter, also nach dem zehnten Lebensjahr, ein bisschen um die Aminosäuren kümmern?
  • Völlig neues, aber entscheidendes Wissen, Aminosäuren kann man MESSEN. Gehen Sie mit diesem Wissen nicht zu selbstsüchtig um. Denken Sie doch auch einmal an Ihren armen Hausarzt … Lassen Sie den teilhaben …

Aber das war nur die Einleitung. Für mich so spannend der Effekt von Carnosin auf Krebszellen. Hier auf Zellen des bösartigen, aggressiven Glioms. Ein Hirntumor. Erst einmal wird herausgefunden und festgestellt:

  • Die Krebszellen holen sich Ihre Energie nicht (mehr!) aus den Mitochondrien. In meiner Sprache: Die haben Sie beleidigt.
  • Sondern aus der anaeroben Glykolyse (Prof. Warburg) also der Zuckervergärung ohne Sauerstoff in der Zellsuppe. Außerhalb der Mitochondrien.
  • CARNOSIN behindert – in der Zellkultur – diese unbedingt lebensnotwenige anaerobe Glykolyse der Krebszellen. Die werden zumindest geschwächt, oder sterben ab.

Wiedererkannt? Hier wird der entscheidende Zugang zur Krebsbehandlung erneut beschrieben: Krebszellen ernähren sich anders als Ihre gesunden Körperzellen. Und sind auf diesem Wege angreifbar. Aggressive Krebszellen leben nun einmal vom Zucker, brauchen für die Verbrennung keinen Sauerstoff (Vergärung).

Und dieser Prozess, überlebensnotwendig für die aggressive Krebszelle, wird behindert (oder gestoppt) durch Carnosin. Durch zwei Aminosäuren.

Heißt in meiner Sprache: Das perfekte Aminogramm schützt (auch) vor Krebs.

Quelle: Neurol Res. 2010 Feb; 32 (1): 101-5.doi: 10.1179/016164109X12518779082237. Epub 2009 Nov 11.VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

220 tapfere Ärzte

02.08.2021  Strunz GmbH  Drucken

220 kluge Ärzte und Wissenschaftler haben im Mai 2021 etwas Unerhörtes … gewagt. Sie haben Regierungen weltweit (sanft und höflich) kritisiert. Weshalb das ein Wagnis ist? Weshalb man da tapfer sein sollte?

Tja. Kritisieren Sie doch einmal die Corona-Maßnahmen unserer Regierung. Öffentlich. Sie werden schon sehn… wie rasch Sie abgestempelt, in die richtige Ecke gedrängt werden. Mundtot gemacht werden.

Die 220 Ärzte und Wissenschaftler haben

„… angesichts der Covid19-Pandemie Regierungen weltweit zum konkreten Handeln aufgefordert, um in der Bevölkerung etwaige Vitamin-D-Defizite auszugleichen und damit Menschen konkret vor Infektionen zu schützen …

Erwachsene sollten täglich möglichst 4.000 I.E. … erhalten. Menschen mit höherem Risiko eines Mangels (Pflegeheim, Übergewicht) sollten sogar die doppelte Menge, also 8.000 I.E. einnehmen.

Außerdem sollte bei jedem, der stationär wegen Covid-19 behandelt wird, der Vit.-D-Spiegel gemessen und ein Defizit ausgeglichen werden“

Unerhörte Forderung. Da wird doch wirklich penetranter Weise behauptet, dass

  • Ein Vitamin irgendetwas mit dieser schrecklichen Pandemie zu tun hätte. Hilfe bringen könnte.
  • Und werden irre hohe, in Deutschland absolut verbotene, Dosen von 4.000, sogar 8.000 I.E. Vit. D angeraten.

Zwar wissen wir, liebe Leserinnen, liebe Leser, längst Bescheid: auf 7.000 I.E. Vit. D hat man sich in den USA geeinigt (News vom 18.05.2015), und 10.000 I.E. pro Tag sind erlaubt und völlig ungefährlich. Nur eben nicht in Deutschland. Woher wir das wissen? Dann zitieren wir doch einmal Deutschland. Also gerade nicht kluge und wagemutige Ärzte und Wissenschaftler, sondern das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung).

„Das BfR sieht die Gruppe der Pflegeheimbewohner als Risikogruppe … hier sei eine generelle Einnahme von Vit. D von 800 I.E. zu „ERWÄGEN“ …

Wie bitte? Absolut unwirksame 800 I.E. werden „erwogen“ …

Es ist Samstagnachmittag. Hab noch nicht trainiert. Hab soeben einen Flush, also einen hochroten Kopf. Geh jetzt raus in die Natur …

Armes Deutschland. Oh nein, stimmt nicht. Den Beamten im BfR geht´s gut. Die sind unkündbar. Korrekt sollte es heißen „arme Covid-19-Patinten in Deutschland …“. Von der eigenen Behörde, die doch für uns da ist, der wir Vertrauen schenken sollten, an der Nase herumgeführt.

Mir zunehmend unerträglich. Dem deutschen Michel (doch, doch) völlig wurscht. Es sterben ja immer die anderen …

Übrigens: Diese Geschichte lesen Sie erstaunlicher Weise im „Deutschen Ärzteblatt“. Das konservativste und Pharma-hörigste, was wir Ärzte für uns geschaffen haben. Ich betone „für uns“. Auch ich bin Arzt. Und den Aufruf der Wissenschaftler finden Sie unter https://vitamind4all.org/letter.html (last accessed on 23 May 2021).VORHERIGE NEWS

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