Erwartungen ans Leben

Frech und unvernünftig. Mal was Neues.

18.08.2021  Strunz GmbH  Drucken

Mal nachgedacht, weshalb Kinder oft (… der Kindermund) mit einem Satz voll ins Schwarze treffen? Des Pudels Kern enthüllen? Obwohl die doch noch lange nicht Ihre Bildung, Ihre Ausbildung aufweisen. Könnten wir hier etwas lernen?

Weil ein so sensibles Thema, fangen wir einfach systematisch von vorne an.

Wir alle, Sie und ich, haben gewisse Erwartungen ans Leben. Sagen wir mal Haus, Hof, Hund und immerwährende Gesundheit. Diese Erwartungen fallen bei dem einen oder anderen ein bisschen höher oder niedriger aus. Das Leben ist bunt.

Bei gewissen Erwartungen könnten wir unsicher sein. Lassen uns die dann von „objektiven“ Dritten bestätigen. Beispielsweise von einem Lehrer, oder vom SPIEGEL. Dann neigen wir Menschen dazu zu sagen „meine Erwartung ist richtig“ oder „ist falsch. Offenbar illusorisch“.

Neue Idee (??): Wir könnten Dinge als richtig oder falsch deklarieren durch eine MESSUNG. So wie man Blutwerte messen kann. So wie man Glückshormone und damit unseren Anspruch „ich möchte glücklich sein“ durch Messung untermauern kann.

Die meisten Dinge aber messen wir nicht. Im Alltag. Die meisten Dinge in unserem Leben könnten wir zwar messen, tun´s aber nicht. Stattdessen mutmaßen wir. Nun ja: Das ist gelebtes Leben. Nichts Auffälliges. Meistens gleichen wir unsere Erfahrungen, ob ältere oder aktuelle, mit unseren Erwartungen ab.

Und wenn dieser Abgleich „stimmt“, wenn Erwartung und Erfahrung sich einigermaßen decken, dann nennen wir Dinge „wahrhaftig“. Auch eine Methode. Etabliert, wird von jedem von uns tagtäglich gelebt.

Also kann man sagen: Ein Weltbild, unser Weltbild besteht aus einem Netz von früheren und aktuellen Erwartungen.

Dahinter steckt ein kleiner Trick. Ausführlichst von der Wissenschaft erforscht. Diese für uns offenbar so notwendige, innere „Bestätigung“ beschreibt nichts anderes als die Neigung des Menschen, Erfahrungen derart zu filtern, dass diese den eigenen Erwartungen entsprechen. Verstanden? Wir tricksen. Im Idealfall werden Erfahrungen derart verbogen, dass sie sich wie ein präzise passendes Puzzleteilchen ins eigene Weltbild einfügen.

Jeder von uns ist Meister in dieser genialen Art der Selbsttäuschung. Des „seine Erfahrung zu verbiegen“. Wir täuschen uns also selbst. Das tut kurzfristig recht gut. Wir fühlen uns bestätigt. Langfristig aber führt das regelmäßig zur Enttäuschung.

Allerdings sollten wir die Kirche im Dorf lassen. Nicht immer gleich an sich selbst herumnörgeln. Denn – und das ist eben NEU – wir Menschen täuschen uns ja meist aus gutem Grund. Nicht aus einem irrationalen oder schlechten Grund.

Mich fasziniert seit meiner Jugend das Wort „Vorurteile“. Was soll denn das? Ich habe Urteile. Die ich mir erlebt und erarbeitet habe. Dann kommt jemand, der anderer Meinung ist, und nennt mein Urteil ein Vorurteil. Wie kommt der dazu?

In meiner Welt gibt es keine Vorurteile.

Zurück: Die meiste Zeit täuscht der Mensch sich (selbst), weil der nicht genug Zeit investiert, nachzudenken. Inne zu halten.

Um dann mit seinen altbackenen Routinen zu brechen. Änderung ist niemals einfach. Gelingt auch nicht jedem. Eine ganz wesentliche Erkenntnis dann, wenn Sie mit Ihrem Leben nicht zufrieden sind.

DAS KANN MAN MESSEN. Und da gibt es tatsächlich hochsignifikante Unterschiede nach Länderherkunft. Woran das liegen mag? Vielleicht: in jedem Land gibt es andere Alltagsprobleme zu bewältigen. Stichwort Entwicklungsländer. Gibt es unterschiedliche Weltbilder. Stichwort andere Religionen. Verschiedene Erwartungen, und damit unterschiedliches Handeln.

ABER: ES gibt ein Wesensmerkmal, ein Charakteristikum, das allen Menschen gemeinsam ist, das sie gleich macht. Nämlich:

Der Mensch ist ein zunächst in sich vollständiges, geschlossenes Wesen, vom ewigen Drang erfüllt, zu wachsen. Sich auszubreiten. Sich zu vergrößern. Wohl verstanden. Drang! Ob er es dann auch tut, ist eine andere Frage. Doch prinzipiell hat der Mensch Lust, Neues zu entdecken. Gucken Sie mal ein-jährigen Kindern beim Spielen zu …

Der Mensch möchte sich neu erfinden oder Neues dazu erfinden. Auch: Sich an veränderte Bedingungen in seinem Lebensraum (ein Kind: Winter oder Sommer) anzupassen, gelingt ihm mal besser, mal schlechter. Hängt natürlich auch davon ab, wie sehr sich der Lebensraum ändert. Stichwort: Umzug einer Familie. Aber immer stimmt, kurz und knapp:

Der Mensch bleibt in Bewegung. Von Natur aus.

Und das bedeutet, dass der Mensch nun mal ein bewegtes, ein laufendes Wesen ist. Ein sich täglich bewegendes Wesen! Eben kein Sitzwesen.

Sie wollen eine Welt mit gesundem Lebensraum? Mit Wohlstand? Echtem Wachstum? Gesundem Wettbewerb? Mit glücklichen Weiblein und Männlein, die ihre ganze natürliche Kraft sinnvoll einsetzen?

Die Rezepte dazu – wir wissen, wie banal das klingt. Wissen aber auch, um die gelebte Wahrheit – die Rezepte dafür finden Sie hier auf strunz.com. Klingt ja alles sehr universal, umfassend, komplex, vielleicht auch schwierig. Stimmt alles nicht. Es gibt hier zum Glück einen völlig neuen Zugang, angedeutet oben im ersten Satz:

Seit John Horton Conway wissen wir, dass es die unglaublich frechen und simplen Dinge sind, die Komplexität… auflösen. Noch einmal: Simple, kindische, ja kindliche, für den vernünftigen Menschen unvernünftig simpel anmutende Handlungen, können bereits den Anstoß geben, komplexe Probleme zu lösen. Wie die obige fragende Vorstellung von der idealen Welt …

  • Beispiel: Kann damit beginnen, im Stehen zu arbeiten, nicht im Sitzen, dank besonderer Tische. Solche höhenverstellbaren Sitz-Zu-Stehtische gibt es.
  • Oder BJJ als Schulsport einzuführen.
  • Oder einfach beginnen zu laufen. Trotz Asthma. Meine große Entdeckung. Selbstverständlich Millionen meiner Mitmenschen längst bekannt. Die haben´s einfach getan. Laufen? Täglich laufen? Eindeutig „simpel und unvernünftig“. Besonders wenn´s draußen regnet …

PS: Alles Gedanken eines jungen Gehirns. Denn große Zusammenhänge faszinieren. Sie haben´s wohl schon erraten: Mein Sohnemann.VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICH

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