Darm und Lunge

Wenn der Darm blutet,

13.09.2021  Strunz GmbH  Drucken

wenn der gesamte Dickdarm eine einzige blutige Entzündung ist, man immer dünner wird (hier 45 kg), dann nennt sich das colitis ulcerosa.

Wir Ärzte sind immer so stolz auf unsere Worte. Geben uns wochenlang große Mühe, um bei irgendeiner Krankheit das „richtige Wort“, die Diagnose zu finden. Wissen Sie weshalb?

Weil wir dann in den Leitlinien nachschlagen können und uns präzise geraten (nicht vorgeschrieben) wird, was dann zu tun ist.

Colitis ulcerosa und morbus Crohn, beides blutige Darmentzündungen, haben mich jahrelang an der Uni Erlangen nicht nur beschäftigt, sondern mitgenommen. Man leidet mit. Heute weiß ich

alles überflüssig.

Das Leid! Die Krankheit! Welcher Arzt in Deutschland wagt es eigentlich, so deutlich zu sprechen? Klar auszudrücken, dass tausende von Fachärzten, tausende von Krankenhäusern, die ganz offensichtlich nicht helfen können (!!!), einen falschen Weg beschritten haben? Und tagtäglich beschreiten?

Würde ich nicht täglich meditieren, nicht täglich Ausdauer-trainieren, könnte ich nur noch laut schreien. Selbstverständlich völlig sinnlos. Das haben andere schon vor mir probiert.

Auf diese Einleitung komme ich wegen eines Arztbriefes. Vor mir junge Frau, wie gesagt 45 kg, seit
5 Jahren colitis. Blutige Durchfälle. Tabletten hätten nichts geholfen. (Fünf Jahre! Nur Leid!!)

Aufgemerkt? Nichts geholfen.
Übersetzt: Schulmedizin hilft nicht.
Jedenfalls „mir nicht“.

Weil der Arztbrief so sorgfältig geschrieben ist, weil man sich ganz offensichtlich liebevoll um die junge Dame gekümmert hat, geb ich Ihnen einmal Einblick in die Denkweise, in die verquere, irre, im Grunde menschenverachtende Denkweise meiner Universitätsmedizin.

  • Koloskopie: Entzündet der gesamte Dickdarm
  • Therapie mit Mesalazin. Dosissteigerung. Ohne Erfolg.
  • Therapie mit Budesonid. Dosissteigerung. Kein Erfolg.
  • Stoßtherapie mit Cortison 40 mg. Kein Erfolg.
  • Steigerung Mesalazin, dazu Azathioprin. Kein Erfolg.
  • Behandlung mit Adalimumab (am –mab erkennen Sie Immunsuppressivum. Das Gegenteil von richtig.) Kein Erfolg.
  • Behandlung mit Tofacitinib. Der gleiche Irr-Glaube, natürlich kein Erfolg.

Reichts Ihnen? Mir auch. Die Patientin wird nicht gefragt. Die muss glauben. Schön und gut. Weshalb darf ich so reden?

  • Laboranalyse. Katastrophales Aminogramm.
  • Ernährung erklärt.

Sechs Monate später zur Kontrolle: Die Patientin wörtlich:

  • DANKE! Es geht mir viel, viel besser.
  • Die Tabletten hätte sie abgesetzt (Immunsuppressiva)

Das war´s auch schon. Das war´s auch schon wieder. Der Ablauf ist ja nun seit Jahrzehnten immer der Gleiche. Ärzteodysseen, Besuch vieler schöner Krankenhäuser, sehr oft aufopferndes, liebevolles Kümmern durch meine Kollegen … leider

OHNE ERFOLG

Schlichte Frohmedizin, Molekularmedizin, also gesunder Menschenverstand:

ERFOLG

Wie lange noch? Ich seh´ mich noch in 30 – 40 Jahren hier am Schreibtisch (Samstag Nachmittag, strahlende Sonne, Ihr geballtes Leid) und solche Briefe zitieren.

Wie hat mein kluger Sohnemann (seither glaube ich wieder an Vererbung), mein überaus kluger Sohnemann als erster Mensch bewiesen?

Fakten, schriftliche Fakten zählen in Ihrem Gehirn nicht.
Sondern nur Ihr persönliches Erleben.
https://www.springer.com/de/book/9783658331382

Noch hat mein Sohnemann es nicht gewagt, mir die Wahrheit zu sagen: Papa, hör auf. Du bewirkst fast gar nichts …VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

Beta-Carotin und wir Raucher

12.09.2021  Strunz GmbH  Drucken

Kürzlich hatte ich Ihnen erneut mitgeteilt, wie ich mich, meine Haut schütze vor dem tatsächlich gefährlichen UVB-Anteil in der Sonnenstrahlung. Der ja Sonnenbrand verursachen kann. Und die Haut klar und eindeutig schädigt. Schädigt heißt nicht nur

  • verfrühte Runzeln und Falten. Gucken Sie sich mal die Gesichter unserer Hawaii-Athleten an … Alles junge Leute, sollte man glauben.
  • sondern auch verantwortlich ist für den weißen Hautkrebs. Zum Glück breitet der sich nicht aus. Kann also einfach herausgeschnitten werden. Aber dennoch …

… und bekomme prompt besorgte Anfragen. In meinen Augen – nur das darf ich nicht sagen und will ich auch nicht sagen – „dumm geboren und nichts dazu gelernt“. Ist bei uns in Bayern ein liebevoller, stehender Ausdruck. Die Anfragen betreffen Beta-Carotin und Krebs. Das hatte ich schon einmal recht ausführlich 2008 beantwortet. Und erlaube mir, diesen Text noch einmal zu präsentieren:

„Beta-Carotin schützt meine Haut jetzt im Sommer vor Hautkrebs. Besser und zuverlässiger als jede Sonnenmilch. Hatte ich Ihnen erklärt in einer News (unten anhängend). Natürlich habe ich die Dosis jetzt im Hochsommer auf 50-75 Milligramm täglich erhöht.

Schreibt mir ein Journalist:

„Das mit dem Beta-Carotin klingt zwar gut. Aber was mache ich als Raucher?
Sorgt das Beta-Carotin nicht für ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko?“

Könnte man sehr spontan und grob beantworten. Bei Journalisten aber versuche ich besonders höflich zu bleiben. Die sind ja von vorneherein arm dran. In der diesjährigen deutschlandweiten Studie werden Journalisten nur von 11 % der Bevölkerung überhaupt respektiert. Wir Ärzte von 78%. Irgendetwas machen die Ärzte anders. Also war meine höfliche Antwort:

„Laut der von Ihnen angeführten CARET-Studie steigt das Risiko des Rauchers mit der Kapsel Beta-Carotin um 0,48 %. Macht also einen gewaltigen Sprung. Wussten Sie das? Kannten Sie diese Zahl?

Die Zahl 0,48 % macht mich nur ärgerlich. Und zeigt mir, wie Wissenschaftler mit Menschen umgehen. Nämlich despektierlich.

Der Witz ist nämlich, dass diese 0,48 % mehr nur für Raucher gelten, die gleichzeitig Säufer sind. Das hat die Laienpresse noch nicht eruiert.

Tatsächlich aber ist die Sache noch ganz anders.

  • Genau diese angeblich warnende Studie berichtet nämlich, dass Raucher, die zu Beginn im Blut gemessen den höheren Beta-Carotin-Spiegel hatten, weniger Krebs bekamen.
  • Und zweitens: dass Raucher, die während des Studienverlaufs mit dem Rauchen aufgehört haben, durch die Beta-Carotin-Kapsel deutlich weniger Krebs bekamen.
  • Und erst im dritten Teil finden wir die Sache mit den 0,48 % beim Raucher, der gleichzeitig Alkohol trinkt.
  • Wobei wir vorher schon wussten, dass Alkohol das Lungenkrebsrisiko beim Raucher vervierfacht. Also 400 %!

Wäre der Mensch so klug wie jedes Tier, so wie die gesamte Natur, würde er Beta-Carotin mit dem notwendigen Vitamin C zusammen schlucken, dann

  • wäre das Resultat, dass man beim Raucher mit Hilfe vom Beta-Carotin plus Vitamin C u.a. den Lungenkrebs um 68 % senkt. Also vermindert. Also fast völlig verhindert. Newslesern längst bekannt.

Klingt aber nicht so sensationell. Journalistisch besser klingt: „Beta-Carotin macht Lungenkrebs“ (Zitat in einer Ärztezeitschrift). Meine armen, armen Karnickel, die ja täglich Möhren fressen müssen …

So habe ich versucht, höflich zu antworten. Einem Journalisten. Der durch seinen Beruf gestraft genug ist (siehe Respekt-Studie) und jetzt auch noch rauchen muss. Armer Bub …“

Beta-Carotin

nehme ich täglich. 50 mg oder mehr. Eben gerade so viel Beta-Carotin, dass meine Haut sich leicht gelblich färbt.

In Talk-Shows wird das immer als „gesunde Bräune“ bewundert. Mit dem hämischen Unterton Solarium. Sei ja bekannt schädlich. Will sagen: die Bräune wird negativ belegt. Freilich: Wir sind hier in Deutschland.

Doch zurück: diese leichte Gelbfärbung der Haut bedeutet, dass gerade ein Gleichgewicht zwischen Einbau und Abbau, also Umwandlung von Beta-Carotin in Vitamin A besteht. Damit habe ich für mich die biologische Höchstmenge an Beta-Carotin ermittelt.

Wohlgemerkt: dafür braucht man keinen Professor, kein Labor, keine Apparate, das macht man mit den eigenen zwei Augen. Die Ermittlung der Höchstmenge.Und diese biologische Höchstmenge schützt meine Haut optimal vor der ganz sicherlich schädlichen UV-B-Strahlung. Also dem Anteil der Sonnenstrahlung, der durch Zerstörung der Ozonschicht eindeutig zugenommen hat und zu vermehrt Hautkrebs führt.

Nun will ich keinen Hautkrebs. Ich weiß, dass ich sehr seltsame Wünsche habe. Ich will nun einmal nicht. Und daher schütze ich meine Haut an der Oberfläche durch Beta-Carotin in der optimalen Dosis.

So nämlich gelangt nur noch 40 % des schädlichen UV-B-Lichtes, gegen welches ich mich ja auch nicht ganz schützen kann, in die tieferen Hautschichten. Also dorthin, wo es zu Hautkrebs kommen könnte.

Dieser Schutz ist viel, viel stärker und sicherer als all die Chemie-Pampe, die Sie als Sonnenschutz auf Ihre Haut schmieren. Haben Sie denn nie auf den Plastikflaschen mal die Zusammensetzung studiert? Da graust sogar meinen Kindern.

Selbstverständlich brauchen Sie für 50 mg Beta-Carotin keine Kapseln aus der Apotheke. Selbstverständlich können Sie die gleiche Menge ganz einfach und ganz natürlich zuführen mit Hilfe von

  • Mohrrüben
  • einem Entsafter

Ich mag keinen Hautkrebs. Und Sie?VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

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