Immunsystem

Optimales Immunsystem

14.09.2021  Strunz GmbH  Drucken

Das Immunsystem wurde Ihnen seit Beginn der Pandemie in den Medien zigfach erklärt. Der grundsätzliche Fehler, das schlimmste Versäumnis nicht nur der Medien, sondern der gesamten Schulmedizin, wie auch ich sie gelernt habe: Die benennen nur Endprodukte. Fehlerhafte Endprodukte. Irgendwelche Immunglobuline oder mangelhafte T-Zellen. Was soll das? Können Sie die jetzt kaufen? In der Apotheke? Bitte 100g T-Zellen? Was für ein fürchterlicher und folgenschwerer (Lockdown!!) Unfug! Ja: Unfug!

Was dabei einfach vergessen wird, ausgeblendet wird, ist die BASIS. Sind die Grundstoffe, aus welchen „das Immunsystem“ erst einmal entstehen soll. Die Aminosäuren. Das Aminogramm.

… und dann die Stoffe, die das Immunsystem funktionieren lassen: Vitamine, Mineralien (Selen, Zink) und Omega 3.

Jedes Vitamin, jeder Mineralstoff und viele Fettsäuren übernehmen dabei ganz unterschiedliche Aufgaben. Jede einzelne ist eine spannende Entdeckung.

Ich darf Ihnen heute eine der vielen tausend Zusammenhänge aufzeigen.

Sie wissen, dass es das unspezifische Immunsystem gibt. Wird auch als das angeborene bezeichnet. Dann gibt es das spezifische, das lernt mit jeder Infektion dazu. Für eine gute Immunantwort brauchen Sie beide, selbstverständlich.

Zum angeborenen Immunsystem gehören unter anderem Proteine und Zellen, die Viren oder andere Endringlinge abtöten können. Einer der Abwehrmechanismen ist das Komplementsystem; es besteht aus rund 30 verschiedenen Plasmaproteinen. Das sind Proteine (noch einmal: Proteine!), die im Blut vorkommen.

Bei einer Infektion mit Viren oder Bakterien wird das Komplementsystem aktiviert. Daraufhin greifen die Plasmaproteine die Eindringlinge direkt an. Oder sie bereiten sie so vor, dass Fresszellen sie besser vernichten können. Oder die Plasmaproteine geben die Informationen über die Eindringlinge an das spezifische Immunsystem weiter.

Diese Immunreaktion darf nicht zu schwach ausfallen, denn sonst vermehren sich zu viele Eindringlinge.

Diese Immunreaktion darf aber auch nicht zu stark ausfallen, denn sonst kommt es zu einer Überreaktion.

Das kann den Körper ebenso schädigen wie eine zu schwache Immunantwort. Bei einer Überreaktion werden zu viele körpereigene Zellen abgetötet oder es bilden sich zu viele entzündungsfördernde Cytokine (Cytokin-Sturm).

Vitamin K sorgt für die Regulierung dieses sensiblen Systems. NEU. Auch für mich.

Dies ist nur ein winziger Ausschnitt aus unendlich vielen Abläufen, die im Körper bei Infektionen stattfinden. Wenn sie alle optimal funktionieren, haben Sie optimalen natürlichen Schutz. Dafür brauchen Sie das volle Programm: Low Carb und ALLE ESSENZIELLEN NÄHRSTOFFE, Sport, Schlaf und Entspannung.

Falls Sie jetzt verwirrt sind … so viel? Was denn noch? Mach ich alles richtig? Ja, Sackelzement! (Bayerischer Urschrei). Was glauben Sie, weshalb ich inzwischen 50 Bücher ZUM THEMA geschrieben habe? Weil ich nachts nix zu tun hab, oder was???

Quelle: Namazi N, Larijani B, Azadbakht L. Vitamin K and the Immune System. In: Mahmoudi M, Rezaei N (Edt.) Nutrition an Immunity. Zürich: Springer, 2019, S. 76VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

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