Brokkoli – aus dem Airfryer

Wieso sind Brokkoli gesund?

27.09.2021  Strunz GmbH  Drucken

Die Antwort kann heute, 2021, nur „Epigenetik“ lauten. Dabei werden in meinen Augen die spannenden biochemisch/genetischen Einzelheiten immer überflüssiger. Mir genügt zunehmend die grundsätzliche Wahrheit hinter „Epigenetik“:

Bewegung-Ernährung-Denken, gleich LEBEN

Dennoch immer wieder faszinierend:

Ihr Lebensstil bestimmt darüber, welche Ihrer Gene an- und welche ausgeschaltet sind. Mittlerweile wissen wir, dass Ausdauersport die Aktivität hunderter Gene in der Muskulatur verändert (News vom 20.12.2020), wir wissen, dass Meditation die Genaktivität des Immunsystems steuert, genauso wie Nährstoffe. Das sind die Stellschrauben für Gesundheit.

Das Gegenteil bewirken: Übergewicht, Bewegungsmangel und ständiger Stress
Genaktivität wird auf krank gestellt:

Gute Gene müssen an-, schlechte Gene ausgeschaltet sein. Neben speziellen Proteinen können auch sekundäre Pflanzenstoffe als Genschalter wirken. Ein wahres „Geheimnis der Gesundheit“ (gibt´s als Buch. Nicht gewusst?). Obst und Gemüse enthalten unzählig verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe. Ihre gesundheitsfördernde Wirkung ist bei weitem noch nicht erforscht und verstanden.

Ein bestimmter Stoff, der in Sojabohnen vorkommt, kann Genabschnitte, die fälschlicherweise abgeschaltet wurden, wieder anschalten.

Ein Inhaltsstoff des Brokkolis stellt ebenfalls Gene auf „gesund“.

Der Inhaltsstoff des Brokkolis unterdrückt sogar die Aktivität zweier Gene, die häufig in Krebszellen aktiv sind. Er vermindert somit das Tumorwachstum.

Sicherlich gibt es viele, viele weitere sekundäre Pflanzenstoffe, die auf die Genaktivität wirken. Welche also Gene Ihres Immunsystems aktivieren oder die Zellerneuerung ankurbeln.

Beim Gemüse gibt es riesige Qualitätsunterschiede. Ideal ist lokales, frisches Gemüse vom Biobauern. Noch besser aus dem eigenen Garten. Das Gemüse vom Biobauern muss selbst gegen Schädlinge kämpfen, da in der ökologischen Landwirtschaft keine chemischen Pestizide eingesetzt werden dürfen. Der Kampf erhöht ihren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Kurze Transportwege sind ebenfalls wichtig, denn mit jedem Tag zwischen Ernte und Verzehr gehen wertvolle Stoffe verloren.

Wie viel Gemüse essen Sie täglich? Füllt Gemüse ungefähr dreiviertel ihres Tellers? Weshalb nicht? Notfalls Wok ausprobieren. Ganz nebenbei: Dann sind Sie auch basisch.

Quelle: Abdul QA, Yu BP, Chung HY, Jung HA, Choi JS. Epigenetic modifications of gene expression by lifestyle and environment. Arch Pharm Res. 2017;40(11):1219-1237.VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

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