dass bereits 30 mg ASS….

Aspirin – ASS.

06.10.2021  Strunz GmbH  Drucken

Schlucken viele von Ihnen. Täglich. Nennt sich ASS 100. Ein raffiniert umgetauftes Aspirin. ASS 100 gegen Herzinfarkt. Gegen Schlaganfall. Würde „Ihr Blut dünnflüssig machen“. So erklärt man Ihnen.

Ich hatte Ihnen mehrfach berichtet. Sie gewarnt. Sie aufgeklärt über die tatsächlich wirksame Dosis (viel geringer) und über die Tatsache, dass ASS bei vielen von Ihnen überhaupt nicht wirkt. Von vorne herein (13.02.08, 23.05.07 s. unten).

Dabei ist die Grundidee ja goldrichtig: Aspirin hemmt „ein ganz bestimmtes Zielprotein in allen Ihren Körperzellen“. Dieses schlechte Protein wandelt Botenstoffe, nämlich Prostaglandine, in ihre aktive Form um. Und die machen Entzündung. Schmerz. Das wird mit Aspirin verhindert.

So weit, so gut. Den Begriff Zielprotein kennen Sie. Die werden von Genen gesteuert. Dummerweise wird beim Menschen ein und dasselbe Gen, ein und dasselbe Zielprotein auch für immer andere Reaktionen benutzt. Für viele andere Reaktionen.

Das erklärt, dass selbst so ein gutes Medikament wie Aspirin, welches auf ein Protein wirkt, immer auch unerwünschte Nebenwirkungen produziert. Unausweichlich. Weil es eben viele Zielproteine beeinflusst. Was das in der Praxis bedeutet, erklärt uns der Arzt und Molekulargenetiker M. Nehls in seinem Büchlein „Die Methusalem-Strategie“.

„Amerikanische Werbespots gaukeln Konsumenten vor, dass eine kleine, tägliche Aspirintablette vor Herzinfarkt schützt. Das stimmt zwar nicht, erklärt unter anderem aber den enorm hohen Aspirinverbrauch in den USA. Die Folgen: Jahr für Jahr werden alleine in den USA hunderttausende von Menschen mit Magenblutungen in Krankenhäuser eingeliefert, ein Sechstel stirbt an Komplikationen. Das New Engl J Med hat errechnet, dass Aspirin und damit verwandte chemische Wirkstoffe als Ursache an 15. Stelle der US-amerikanischen Todesstatistik stehen – gleich neben dem Aidserreger“.

Wissen Sie, wie viel Milliarden jährlich in die Aids-Therapie gesteckt werden? Also in die Behandlung der Krankheit „AIDS“? Und wie viel gar nicht in die Aspirin-Therapie? Also in die Behandlung der Krankheit „Aspirin“?

Seit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms hat der Mensch verstanden, dass „nebenwirkungsfreie, gezielte Therapien nicht mehr zu erwarten sind“ (Zitat).

Und Sie schlucken Tabletten. Gläubig. Die Natur wundert sich und bietet … Omega-3 (News_vom_08.07.2018).
Über 50 Millionen

Menschen schlucken Jahr für Jahr 10 ‐ 20 Milliarden ASS‐Tabletten (Aspirin…), um das Blut zu verdünnen und sich so vor Blutgerinnseln in Herz und Hirn zu schützen.

Eine Viertel Million nur Amerikaner werden nach Einnahme dieser Tablette wegen Magenblutung stationär in Kliniken behandelt ‐ schätzen Wissenschaftler vom Herzzentrum der Uni Kentucky.

Eine Viertel Million.

Die medizinische Wissenschaft (wohl gemerkt: offenbar nicht die Ärzte, und ganz sicher nicht Sie, lieber Mitmensch) weiß freilich längst, dass Omega‐3‐Fettsäuren besser wirken als ASS … und völlig ohne Nebenwirkungen.

Wissenschaft: Omega‐3‐Fettsäuren bilden Prostaglandine, Leukotriene und Thromboxane, verantwortlich für die Fließeigenschaften des Blutes. Aspirin verhindert die Bildung von einigen Entzündungsstoffen, die den Weg zur Arteriosklerose bahnen, während Omega‐3 alle diese Entzündungsstoffe hemmt.

Also noch einmal: 50 Millionen Menschen schlucken täglich ein offenbar gefährliches Präparat. Obwohl es für den gleichen Zweck ein besser wirksames Präparat ohne Nebenwirkung gibt.

Bitte diskutieren Sie dies allein in Ihrem Kopf weiter. Sie werden am Schluss bei dem Wort Profit landen. Unausweichlich.
ASS 100

soll Ihr Blut flüssiger machen. Soll Sie schützen vor Herzinfarkt, Schlaganfall, erneuter Thrombose. Das hoffen Sie.

Spätestens seit den News vom 2.8.06 wissen Sie, dass Sie ein sehr, sehr optimistischer Mensch sind.

Der zweite Schock, was Aspirin betrifft, wurde soeben veröffentlicht in JAMA 2007, 297: da hat Prof. Campbell über 2400 Studien zu ASS nachträglich ausgewertet. Und kommt zum Schluss, dass die übliche Dosis von 75 bis 325 mg tgl. viel, viel zu hoch ist. Das Risiko für eine Blutung und frühen Tod (wirklich!) unnötig erhöht.

Man weiß heute, dass bereits 30 mg ASS (nicht 100 oder mehr) den gewünschten Effekt haben, also zu einer „vollständigen Thromboxan‐Inhibition der Thrombozyten“ führen.

Sagt Ihnen dieses modernste medizinische Wissen Ihre Pharma‐Industrie? Tja. Warum sollte sie?VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

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