Fitness

Der Fitness-Papst

04.11.2021  Strunz GmbH  Drucken

Gedroht hatte ich Ihnen. Erinnern Sie sich? Vor einigen Tagen: In Zukunft häufiger werde ich Sie mit den Anfängen konfrontieren. Dem Beginn der Forever-young-Bewegung.

Ganz einfach deshalb, weil ich Ihnen etwas von der damaligen, ursprünglichen Begeisterung mitteilen möchte. Viele von Ihnen sind mir ein bisschen zur sehr in die „Gewöhnung“ abgerutscht. „Man läuft halt …“ oder: So lange ich viele NEMs nehme, kann mir nix passieren … ach wissen Sie: In Wahrheit geht es um

Lebensfreude.

Eingefangen recht glücklich in der „meistgelesenen Zeitschrift der WELT“, dem Reader´s Digest, Februar 2002, Seite 18. Lassen Sie mich einfach zitieren:

DER FITNESS-PAPST

Dr. med. Ulrich Strunz, 58, rennt gegen das Altern an
und zieht Millionen von Menschen mit.

Leichtfüßig tänzelt er über das Gras vor seinem Haus. „Sehen Sie, so geht das: locker, leicht, lächelnd“, ruft Dr. med. Ulrich Strunz. „Laufen ist kein anstrengender Sport. Nein, Laufen – richtig verstanden- ist Lebensfreude pur.“ Ein paar Weintrauben wandern in seinen Mund. Er lacht und lacht. Es prickelt in der Luft, sein Lachen steckt an.

Ulrich Strunz aus Marquardsholz bei Nürnberg gilt als der deutsche Fitness-Papst. Er entwickelte vor über zehn Jahren das „Forever-Young-Programm“ für körperliche und geistige Höchstleistungen und testete es an sich selbst. Heute, 58 Jahre alt, hat er die Blut- und Hormonwerte eines 18-Jährigen. Mit 45 war er älter, arbeitete als Internist oft von sechs Uhr früh bis drei Uhr in der Nacht.

Am 4. Dezember 1988, um 12.30 Uhr, ändert sich sein Leben schlagartig. Der Extremradler Hubert Schwarz, der es später schaffen sollte, die Welt in 80 Tagen mit dem Rad zu umrunden, kommt zu einer Routineuntersuchung in die Praxis von Strunz. An diesem Tag dreht der Sportler den Spieß um.

„Komm, Doc, du sollst mal selbst erleben, was ich so treibe, sagte er zu mir und schleppte mich nach draußen“, erinnert sich der Arzt.

Er muss in seine Sportschuhe schlüpfen und bewältigt seinen ersten Acht-Kilometer-Lauf. „Und ich lief. Ein Eimer voller Endorphine, unser wunderbares körpereigenes Kokain, ließ mich mithalten“. Schwärmt er. „Und das verpasste mir gleich den Laufrausch, der einen dazu bringt, dass man nie wieder aufhören möchte.“

Er versteht das Laufen schnell als Meditation, als Ausruhen, als Weg zu sich selbst und zur inneren Ruhe. „Während ich lief, konnte ich meinen Tag planen, mich von Problemen lösen. Auf diese Weise gewann ich viel, viel Zeit.“

22 Wochen nach seinen ersten Laufschritten läuft Strunz seinen ersten Marathon in München. Er will mehr, den Triathlon und das Nonplusultra – den Ironman. Da schwimmt man 3,8 Kilometer, fährt 180 Kilometer mit dem Rad und läuft dann anschließend einen Marathon mit 42,195 Kilometern. Den Ironman Hawaii schafft Ulrich Strunz in 10 Stunden und 22 Minuten. Beim Ironman Europe steht er 2001 in seiner Altersklasse auf dem Siegertreppchen.

Viele Menschen joggen, doch nicht alle machen die Strunz-Erfahrung. Warum? „Sie überanstrengen sich, glauben, wenn sie hechelnd, keuchend und schwitzend vom Lauftraining kommen, haben sie richtig etwas für sich getan“, sagt Strunz. „Wenn der Körper aber im Sauerstoffunterschuss, also mit einer Sauerstoffschuld, trainiert wird“, doziert der Internist und Ernährungsmediziner, „wird es weder etwas mit der Fitness, noch mit dem Glücksgefühl, noch mit dem Abnehmen.“ …

Er begann, hochmotiviert durch seine Erfahrungen, ein Buch zu diesem Thema zu schreiben. Er nannte es Forever Young – zu deutsch „Für immer jung“. Es erreichte bald eine Millionenauflage, wurde im gesamten deutschsprachigen Raum gelesen. Viele weitere Bücher folgten. In Österreich soll es schon Gegenden geben, wo die Leute, wenn sie laufen gehen, sagen: „Wir gehen jetzt strunzeln“.

Natürlich haben das andere vor oder nach ihm ähnlich formuliert. Aber wenn Ulrich Strunz es sagt, zieht es offenbar besser als bei anderen. Er hält rund 200 Vorträge im Jahr und füllt große Säle.

Und tatsächlich – erlebt man den Fitness-Papst ganz nah, dann gibt es da ein Blitzen, Strahlen, Prickeln. Er lächelt. Und ohne dass man die 30 Minuten jeden Morgen schon gelaufen wäre, fühlt man sich besser.

STRUNZ WIRKT.“

Das war mal eine kluge Journalistin. Merken Sie an den letzten zwei Worten: „Strunz wirkt“. Das ganze Geheimnis.

Lehrbücher zitieren, wissenschaftliche Artikel auszuwerten und wiederzubeten … das kann jeder. Jeder, der´s studiert hat (also Ärzte, Biologen, Chemiker usw.). Aber es so zu präsentieren, dass „Millionen Menschen mitgezogen werden“, macht den Unterschied aus. Denn nur so gelingt es, Menschen mitzureißen, sie zu überzeugen von etwas, was anfangs nur mühsam und abstoßend wirkt.

Das Geheimnis? Innere Begeisterung. Und deshalb stand hier so richtig:

STRUNZ WIRKT.

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