Fehlt es Ihnen an diesen Aminosäuren?

Vom Gefahrstoff zum Heilsbringer

24.11.2021  Strunz GmbH  Drucken

Homocystein kennen Sie. Ein Gefahrstoff. Homocystein erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, für Depressionen, für Demenz (!), für Krebs und viele weitere gesundheitlichen Probleme. Ob Ihre Werte erhöht sind oder nicht, liegt schlichtweg an Ihrer Ernährung. Denn Ihr Körper baut Homocystein wieder ab, wenn er denn kann.

Beim Abbau entsteht zum einen Methionin (stellt Krebsgene stumm),
zum anderen entsteht das stärkste körpereigene Antioxidans, Glutathion.

Damit Homocystein zu Methionin abgebaut wird, brauchen Sie Vitamin B12 und Folsäure. Methionin wird an vielen Stellen im Körper verwendet: Zum Aufbau jeglicher (!) Eiweißkette, aber auch zum Ausschalten schädlicher Gene (Methylierung).

Damit aus Homocystein schlussendlich Glutathion wird, brauchen Sie Vitamin B6.

Leiden Sie an einem Vitamin-B6-Mangel und fehlen außerdem die Vitamine B12 und Folsäure, reichert sich Homocystein an. Es kommt zu den bekannten problematischen Folgen (News vom 24.02.2020de).

Leiden Sie nur an einem Vitamin-B6-Mangel (übrigens: überraschend selten. Hab` ich noch nicht verstanden), verfügen aber gleichzeitig über ausreichend Vitamin B12 und Folsäure, reichert sich Homocystein nicht an, aber Ihre Glutathion-Produktion ist eventuell reduziert.

Sind Sie mit allen drei B-Vitaminen gut versorgt, reichert sich kein Homocystein an (es gibt seltene Ausnahmen). Gleichzeitig ist die erste Voraussetzung für die Herstellung von Glutathion (News vom 31.05.2016) geschaffen.

Aber es braucht noch mehr. Aus Homocystein bildet sich zunächst Cystein. Die nicht essentielle Aminosäure reagiert daraufhin mit zwei weiteren Aminosäuren, mit Glycin und Glutaminsäure.

Die Reaktion mit Glycin und Glutaminsäure ist die zweite Voraussetzung, damit sich Glutathion bildet.

Fehlt es Ihnen an diesen Aminosäuren, lassen Sie einen der wichtigsten körpereigenen Abwehrmechanismen schleifen. Ihr Körper stellt weniger Glutathion her, als er eigentlich könnte.

Glycin und Glutaminsäure kommen in allen proteinhaltigen Nahrungsmitteln vor wie Eiern, Geflügel, Fleisch und Fisch. Besonders reich an Glycin sind Hähnchenfleisch und Lachs. Besonders viel Glutaminsäure ist in Rindfleisch enthalten. Glycin und Glutaminsäure sind natürliche Bestandteile von hochreinen Eiweiß-Pulvern.

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