Die arme Krebszelle

Die Geschichte von der armen Krebszelle

13.12.2021  Strunz GmbH  Drucken

Nachdem, überdeckt von der Corona-Pandemie und deshalb unbemerkt, Krebserkrankungen sich unaufhaltsam weiterfressen, knabbern auch an der deutschen Bevölkerung (siehe News 27.09.2021de), könnte man doch schon aus Liebe zu den eigenen Kindern diese ein bisschen vorbereiten durch Geschichtlein. Durch Märchen. Aber eben anstelle vom bösen Wolf, könnte man ja die Geschichte erzählen von

der armen Krebszelle und
dem bösen Vitamin C

Darf ich? Die Geschichte geht so. Da gibt es die arme Krebszelle, die sich so am Rande des Verhungerns gar mühselig ihre Nahrung, ihre Energie zusammenstoppeln muss. Nennt sich der „Warburg-Effekt“. Warburg war deutscher Nobelpreisträger. Dieser Effekt beschreibt die Tendenz von Krebszellen, die Energiezufuhr umzuschalten.

Umzuschalten von sauerstoffverbrauchender „oxidativer Phosphorylierung“ IN den Mitochondrien auf jetzt sauerstofffreie „anaerobe Glycolysierung“, also Zuckerverbrennung ohne Sauerstoff in der Zellsuppe. NEBEN den Mitochondrien. Neben den ursprünglichen Kraftwerken.

Ein großer Nachteil für die arme, arme Krebszelle: Hat sie vorher aus jedem Molekül Zucker 36 Moleküle ATP, also reine Energie, gewonnen, so schafft sie jetzt, die arme Krebszelle, nur noch zwei ATP (Energiemoleküle) pro Molekül Zucker.

Ein himmelweiter Unterschied. Achtzehn mal weniger Energie, stellen Sie sich vor! Die Krebszelle muss ja am Rande der Verzweiflung sein.

Zum Glück, zum großen Glück für die Krebszelle lebt sie im Zuckerüberschuss. Die badet richtiggehend im Zucker. Wissen Sie weshalb? Weil Sie, der Mensch, so liebenswürdig sind, massiv Zucker, also leere Kohlenhydrate zu essen. Täglich. Ahnungslos. Und die Ärzte im Krankenhaus so zuvorkommend, Ihnen gleich, sofort und automatisch Glucose-Infusionen anzuhängen. Um so die Krebszellen zu versorgen, am fröhlichen Leben zu halten.

So genügen diese eigentlich lumpigen zwei Energiemoleküle ATP pro Zuckermolekül durchaus, um die Krebszelle wachsen zu lassen, um neue Krebszellen zu schaffen. Tut dem Krebs natürlich gut. Kommt hinzu, dass viele Krebszellen das Zucker-Transportmolekül GLUT1 vermehren und so noch mehr Zucker in die Zelle schleußen können.

Jetzt kommt´s: Vitamin C, besonders in oxidierter Form, ist in der Struktur biochemisch praktisch identisch mit Zucker. Wussten Sie. Deshalb kann Vitamin C sich genau dieser Transportmoleküle, dieser Kanäle in die Krebszelle bedienen. Dumm für die arme Krebszelle, denn:

Dadurch wird natürlich der Zuckereinstrom in die Krebszelle behindert. Teilweise blockiert durch das böse Vitamin C. Wobei das für die Krebszelle so unerwünschte Vitamin C natürlich auch Wasserstoffperoxid (H2O2) bilden kann. Tödlich. Ein starkes freies Radikal.

Weiß Ihr Friseur. Damit bleicht der nämlich Ihre Haare. Im Grunde tötet er sie … Wissen Sie nach dem 10. Mal.

Die arme Krebszelle ist jetzt sogar doppelt arm dran. Der fehlt nämlich – das kommt erschwerend hinzu – das üblicherweise in Zellen vorhandene Enzym Katalase. Welches das schädliche H2O2 neutralisieren würde, entgiften würde. Die Krebszelle ist dem H2O2 hilflos ausgeliefert und … stirbt.

Erschreckend deutlich, eindeutig nachgewiesen in Zellkulturen. (News vom 07.09.2011)

Soweit die Geschichte für Kinder von der armen Krebszelle und dem bösen Vitamin C. Könnten Sie noch etwas ausschmücken und dann abends erzählen. Kinder sollte man schließlich auf das Leben vorbereiten, oder? Und ihnen so möglicherweise klarmachen – Kinder sind sehr scharfsichtig– dass Vitamin C vielleicht doch nicht überflüssiger Humbug oder gar böse ist, dass Vitamin C sogar die Rettung sein kann gegen den Krebs, an welchem die Oma soeben verstorben war.

Kinder verstehen so etwas.

Und wenn wir Erwachsenen hier in der Pflicht stehen, wirklich glauben, etwas für unsere Kinder tun zu müssen, könnten wir uns ernsthaft (gemeint ist das DKFZ in Heidelberg) mit der Frage beschäftigen, wie man genügend hohe Konzentrationen von Vitamin C an die Tumorzelle bringen könnte.

Lösungen gibt´s längst. Selbstverständlich nur für Chemotherapie. Man kann mit feinen dünnen Schläuchlein Gift direkt an den Tumor hinleiten. Wird in vielen Universitäts-Krankenhäusern bereits getan. Aber wie gesagt: Angewandt für Chemotherapie. Nicht für Vitamin C.VORHERIGE NEWSZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

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