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Demenz Rücken Depression

Zum zweiten Mal Demenz

15.03.2018

muss immer mit Vitamin C zusammen genommen werden. Ist Ihnen bekannt. Tun Sie es nicht, wird Vitamin E selbst im Körper ein schädlicher Stoff.

Vitamin E muss immer mit Vitamin C zusammen genommen werden. Ist Ihnen bekannt. Tun Sie es nicht, wird Vitamin E selbst im Körper ein schädlicher Stoff. Erst Vitamin C erneuert ununterbrochen die hochwirksame antioxidative Wirkung des Vitamin E.

Weiß die Natur. Bei keinem Lebewesen kommt Vitamin E allein vor. Sondern immer zusammen mit Vitamin C.

Wissen Wissenschaftler nicht. Drum heißen sie Wissenschaftler. Die führen immer noch Studien mit „nur Vitamin E“ durch und wundern sich … Und sprechen im deutschen Fernsehen über die schädliche Wirkung von Vitamin E. Nun ja … Wissenschaftler.

Da stoße ich gerade auf die sogenannte Cache County Study mit 4740 Patienten. In welcher nachgewiesen wurde, dass Vitamin E + Vitamin C den so gefürchteten Alzheimer um 78% verhindert. Um 78%. Also praktisch völlig verhindert. Alzheimer überflüssig! Mit einfachen Kapseln (Arch. Neurol.2004,61).

Der Welt und auch Ihnen wird immer klarer, dass Vitamine sehr viel stärker, sehr viel wirksamer sind als jegliche vom Menschen jemals erdachte Tablette. Einschließlich Chemotherapie. Genau das ist übrigens der Grund, weshalb Sie in letzter Zeit zunehmend gewarnt werden vor „künstlichen Vitaminen“.

Sie müssen die milliardenschwere Pharmaindustrie schon verstehen … Die kriegt zunehmend Angst. Und „lässt warnen“.

Rückenschmerzen sind gutartig

10.03.2018

… fast immer. Und gehen – fast immer – wieder weg. Wenn man seine Komfort-Zone verlässt, wenn man die Beine selbst in die Hand nimmt, wenn man aktiv wird. Sich um den Muskel kümmert.

Das ist die Message hinter einem selten glücklichen, psychologisch außerordentlich geschickten Interview im neuen SPIEGEL (Der SPIEGEL 6/2018, Seite 96). Es äußert sich ein Physiotherapeut vom Rückenzentrum Am Michel in Hamburg.

Der nachgedacht hat. Und sehr viel davon hält, dass der Patient seinen „Schmerz verstehen“ sollte. Heißt übersetzt: Ein richtiges Bild von Rückenschmerzen haben sollte. Was in der Regel eben nicht der Fall ist.

Der Patient bekommt in aller Regel ein drohmedizinisches, ein falsches, ein schlimmes Bild von seiner Wirbelsäule, von seinen Bandscheiben vermittelt. Verzweifelt innerlich und… steht der Heilung selbst im Wege. Das Interview ist so geschickt und klug, dass ich es einfach wörtlich abschreiben möchte. Also Zitat:

„SPIEGEL: Sie sagen, viele Patienten hätten eine falsche Vorstellung, warum der Rücken wehtut. Was meinen Sie damit?

Richter: Unbedachte Aussagen von Ärzten, Osteopathen, Physiotherapeuten werden als Drama und Katastrophe verstanden. Eine Beispiel: Wenn der Behandler sagt, die Lendenwirbelsäule sei nicht stabil genug, dann meint er eigentlich nur, die Muskulatur arbeite nicht harmonisch – doch der Patient hört, die Region könnte bald auseinanderbrechen oder sei verrutscht. Tatsächlich ist es aber eine normale Erscheinung des Alterns. Auch Begriffe wie „degeneriert“ oder „verschlissen“ werden so verstanden, dass der Rücken kaputt ist. Daraufhin schützt und schont der Patient seine Lendenwirbelsäule – und macht den Schmerz hierdurch noch schlimmer.

SPIEGEL: Wer zu verschiedenen Behandlern geht, der bekommt oft sehr unterschiedliche Erklärungen für seinen Schmerz serviert. Warum ist das so?

Richter: Die Erklärungsmodelle der verschiedenen Heilberufe können sehr unterschiedlich sein, erst recht, wenn die Beschwerden bei einem Patienten nicht weggehen. Deswegen bekommt er unzählige Befunde und Diagnosen zu hören. Der Patient versteht das leider so: Was ich habe, ist so komplex, dass keiner die Ursache finden kann. Wir sehen Patienten, die kommen mit Aktenordnern voller Diagnosen und Berichte. Sie werden vom System regelrecht krank gehalten.

SPIEGEL: Was empfehlen Sie?

Richter: Zu Beginn sollte der Behandler den Patienten systematisch informieren:

Schmerz ist ein Frühwarnsystem, das bereits aktiviert wird, wenn potenzieller Schaden droht oder erwartet wird, auch wenn gar keine Struktur beschädigt ist. Schmerz ist also nicht identisch mit einem Gewebeschaden – und deshalb kann man trotz Rückenschmerz aktiv sein. Mit dieser Botschaft bekommen wir viele chronische Patienten wieder zurück in die Aktivität.

SPIEGEL: Hilft Ihr Ansatz auch Menschen mit nur gelegentlichen Beschwerden?

Richter: Rückenschmerz ist nahezu immer gutartig und geht von allein weg – wenn das mehr Menschen wüssten, dann gäbe es für viele Hausärzte, Orthopäden und Physiotherapeuten gar nicht mehr die Möglichkeit, das Krankheitsbild Rückenschmerz so aufzubauschen.“

Fazit: Wir Ärzte sollten sehr, sehr auf unsere Worte achten. Denn wir vermitteln oft genug falsche Bilder. Meinen es ja gar nicht böse, werden aber so schlimm verstanden. Und das macht die Krankheit des Patienten in der Regel nur noch schlimmer. Wird hier wunderhübsch erklärt.

Besonders wichtig scheint mir auch die Aussage, dass man „trotz Rückenschmerzen aktiv sein“ solle. Also sich eben gerade nicht schonen müsse. Wieder einmal lernen wir, dass Heilung auf Aktivität beruht. Wurde uns lange genug falsch gepredigt.

Die wirksamste antidepressive Substanz

09.03.2018

die je entdeckt wurde, ist …? Wissen Sie´s? Auch nicht?

Dass Laufen, dass Ausdauersport zu den stärksten anti-depressiven Prinzipien gehört, ist Ihnen klar. Aber wenn man nun einmal… faul ist? Keinen Antrieb hat? Besonders als depressiver Mensch? Dann sollten Sie jetzt gut zuhören: Es gibt tatsächlich eine Pille, die viel, viel, viel stärker hilft als alle Psychopharmaka.

Eine Pille der Natur.

Darauf gekommen ist man in Experimenten mit Ratten. Die man künstlich in Depression versetzen kann. Man lässt sie in einem Topf mit Wasser einfach um ihr Leben schwimmen. Nach zehn Minuten verzweifeln die. Wiederholt man das Experiment am nächsten Tag, verfallen sie schon nach zwei Minuten in einen „depressiven Erstarrungszustand“.

Gemein. Bin völlig Ihrer Meinung. Aber lassen Sie mich fortfahren: Man kann diese erzeugte Depression tatsächlich mit irrsinnig hohen Dosen von Psychopharmaka unterbrechen. Desgleichen auch mit Elektrokrampftherapie. Und jetzt kommt´s. Kürzlich an der Harvard-Uni entdeckt: Das gleiche glückt auch mit OMEGA 3.

Also hat man´s beim Menschen wiederholt.

Depressive Patienten bekamen Psychopharmaka. Acht Wochen lang. Ohne Erfolg. Wurde jetzt einem Teil dieser Patienten 1g Omega 3 zusätzlich gegeben, wurden 70% gesund.

Dagegen nur 25% der Patienten, die weiterhin Psychopharmaka nahmen. Diese 25% entsprechen übrigens dem bekannten, gut erforschten Placebo-Effekt.

Also 70% gegen 25%. Diese Zahl könnte die Rettung für viele von Ihnen sein.

Wenn Sie genügend Omega 3 essen würden. Das haben wir uns leider abgewöhnt. Denn Omega 3-Fette werden produziert von

  • Pflanzenblättern
  • Gräsern
  • Algen

Das war´s. Tiere, die diese Nahrung zu sich nehmen, sind reich an Omega 3. Heißt übersetzt: Wild. Heißt übersetzt: Fische, die sich von Algen ernähren. Was füttern wir unseren Tieren? Körner wie Mais. Also Omega 6.

Deswegen dürften unsere Vorfahren eher keine Depression gehabt haben. Die aßen Omega 3: Omega 6 im Verhältnis 1:1. Wir heute im Verhältnis 1:16. Also praktisch kein Omega 3 mehr. Sondern viel schädliches Omega 6.

So kultivieren wir unsere Depressionen.

Zeit-typische Abhilfe: NEM. Eine Pille. Eine Kapsel mit Omega 3. Hilft auch. Nur: immer wenn sich einer von Ihnen mokiert, sich beschwert über NEMs, die er nehmen solle, bekommt er von mir recht grob als Antwort:

„Dann essen Sie halt richtig!!!“

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Richtig essen ist da noch das leichteste.

Lernen vom Kleinkind

19.01.2018

Schreibt mir eine Oma, die eine sehr genaue Beobachtungsgabe und einen klaren Geist ihr Eigen nennt. Wie Sie beim Lesen der folgenden Zeilen leicht erkennen werden:

„Unsere Enkelin… wurde von ihrer jungen Mutter fast stündlich gestillt (Rat der Hebamme), litt mit drei Monaten und einem mehr als verdoppeltem Geburtsgewicht mit jetzt fast 7 kg an Verdauungsstörungen, Nervosität, Bewegungshemmung durch zu viel Körpergewicht.

Im vierten Monat wurden dann – glücklicher Umstand – ein Tagesablauf mit regelmäßigen Still- und Schlafzeiten eingeführt. Ganz langsam baute sich das, was das Kind belastete wieder ab und nahm die Bewegungsfreudigkeit der Kleinen zu. Trotzdem war sie immerhin 10 Monate, bis sie das Krabbeln erlernte….

Doch nun das Verblüffende: Ab einem Jahr wurde auf „Familienessen“ umgestellt. Das hieß für die Kleine zum Abendessen Brot mit Wurst und Käse.

Doch von den ihr angebotenen Schnittchen nahm sie… mit ihren kleinen Fingerchen nur den Belag herunter und schleckte die Butter ab. Das Brot wurde unwillig weggelegt oder landete auf dem Fußboden. Dafür wurden die Tomatenstückchen und sonstiges verzehrbare Gemüse mit Genuss verspeist.

Im Moment isst das nun fast 18 Monate alte Kleinkind überwiegend Milchprodukte, …. gekochten Schinken, besonders gern Fisch, Gemüse und Früchte mit wenig Zucker, abgesehen von ab und an einem Stück Banane.

Brot bleibt immer noch unangetastet auf dem Teller liegen oder landet auf dem Boden. Sie wiegt jetzt ca. 9,6 kg (Kommentar: mit 3 Monaten 7 kg, jetzt mit 18 Monaten 9,6 kg. Bitte nachdenken)… ist unwahrscheinlich flink, dabei umsichtig, ja vorsichtig, ihre eigenen Fähigkeiten austestend, aber nicht überschätzend.

Sie beobachtet aufmerksam, lernt schnell und ist für ihr Alter unwahrscheinlich lustig und verschmitzt. … es ist, als sei das Kind in den letzten drei Monaten regelrecht aufgewacht.

Und dann kommen die Fragen. Der mitdenkenden Oma: „Gibt es so etwas wie natürliche, angeborene Ernährungsintelligenz…? Wir nennen unsere Kleine „No-Carb-Baby“ und lassen ihr ihren Willen, denn wir hoffen, dass sie von Anfang an lernt, das zu essen, was ihrem Körper und ihrer Seele gut tut.“

Wundervolle Geschichte. Kann ich nachempfinden. Kleine Korrektur: Die Kleine muss gar nichts lernen. Und schon gar nicht von Anfang an. Die kann das. Beobachten Sie doch einmal die JUNGEN in der Tierwelt. Die können das auch. Von Anfang an. Was auch immer. Richtig essen ist da noch das leichteste.

Ja, es gibt sie, die somatische Intelligenz. Wenn ein Kind wählen darf und kann, wird es „richtig“ wählen.

Beim letzten Satz kommen mir schwarze Gedanken: Was passiert eigentlich, wenn schon die Mutter einen völlig entgleisten, kaputten Stoffwechsel hat? Jahrzehnte genetisch nicht korrekt gegessen hat? Die Antwort ist banal: Lesen Sie Bücher über Epigenetik. Dort steht’s drin: Das Kind wird bezahlen.

In diesem Fall: Noch einmal gut gegangen.

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Air Force überprüft jährlich körperliche Fitness.

Weshalb Triathlon?

18.01.2018

Weshalb nicht nur Laufen? Nicht nur Radfahren? Nun: Triathlon macht mehr Spaß. Triathleten trainieren deutlich mehr Muskeln als der reine Läufer. Hat also oft einen ästhetisch gestalteten Körper. Diese größere, sehr gut durchblutete Muskulatur (verdankt man dem Ausdauertraining) verbrennt deutlich mehr Fett. Und schlussendlich das wichtigste: Das Herz-Kreislaufsystem wird sehr viel kompletter trainiert.

Den letzten Punkt muss man erklären. Wenigen Menschen ist bekannt, dass nie das Herz-Kreislaufsystem an sich erstarkt, sondern nur ganz spezifisch verbessert wird. Da reibt man sich manchmal die Äuglein. Dazu zwei kleine Geschichten:

  • Die Air Force überprüft jährlich körperliche Fitness. Auf dem Ergometer. Bestimmt wird die maximale Sauerstoff-Aufnahme (VO2 max). Vernünftig.

Da gab es in der Gruppe zwei Leute, die regelmäßig 10 km-Läufe und Marathon bestritten. Die dachten: Der Test wird ein Kinderspiel.

Da gab´s auch einen übergewichtigen, recht untrainierten Kollegen. Nur: Der war klug. In den zwei Wochen vor dem Test setzte er sich täglich auf das Ergometer, trainierte genau bei dem Test-Widerstand, hielt sich an die Test-Zeitvorgabe.

Er erzielte das beste Ergebnis, die beiden Läufer fielen durch.

Was lernen wir? Wenn Ihre Fitness auf dem Ergometer bestimmt wird, müssen Sie auf dem Rad trainiert haben. Die VO2 max als Läufer nützt Ihnen wenig bis gar nichts. Heißt übersetzt: Ihr Herz-Kreislaufsystem wird nicht an sich trainiert, sondern Sie entwickeln motorische Fähigkeiten oder eine metabolische Adaptation auf die jeweilige Sportart. Sehen Sie: Deshalb Triathlon. Da trainieren Sie Ihr VO2 max auf drei verschiedene Arten. Sind deutlich kompletter.

  • Noch`n  Gedicht? Da ließ man Probanden auf dem Ergometer trainieren. Nur mit einem Bein. Vier Wochen lang, fünf Mal pro Woche. Dadurch konnte VO2 max, mit diesem Bein gestrampelt, um 23% angehoben werden. Das ist viel.

Mit dem anderen Bein, nach vier Wochen eingesetzt, tat sich gar nichts. Das war der Beweis, dass nicht das Herz-Kreislaufsystem per se trainiert wird, denn das müsste jetzt auch verbessert sein, sondern nur spezifische Muskulatur.

Heißt übersetzt: Beim Läufer ist die Verbesserung der maximalen Sauerstoff-Aufnahme (VO2 max) ausschließlich auf die Beine und auch ausschließlich auf die Aktivität des Laufens beschränkt. Es findet also keine grundlegende Adaptation statt, weil die Rumpf- und Armmuskeln weitgehend unbeteiligt sind, und daher lässt sich die erwünschte Wirkung nicht auf andere Trainingsformen übertragen.

Sehen Sie: Deshalb Triathlon.

Quelle: „12 Minuten pro Woche“ von Dr. McGuff

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Das zentrale Geheimnis jeder Anti-Aging-Klinik

Der wahre Jungbrunnen

17.01.2018

Wenn Sie die ganze Sache mal auf den Punkt bringen. Sich auf die Hauptsache konzentrieren. Mal bewusst die Dutzende von anderen, viel schwächeren Möglichkeiten (wie Resveratrol) beiseiteschieben und die Frage stellen „Was macht mich denn nun wirklich jünger? Was wirkt denn am stärksten?“, dann werden Sie – molekularbiologisch – unausweichlich auf ein Hormon, das Wachstumshormon (HGH) stoßen.

Das zentrale Geheimnis jeder Anti-Aging-Klinik. Wird Ihnen dort bloß nie so deutlich erzählt.

Wachstumshormon kann man spritzen. Wissen wir seit Rudman 1991. Wirkt phänomenal. Muss man 3-mal pro Woche, besser noch täglich spritzen. Kosten sind ungeheuerlich. Und wenn Sie mit dem Spritzen aufhören… ist alles wieder beim alten. Was soll das?

Wir machen unser Wachstumshormon selbst. Im eigenen Körper. Ohne Spritzen. Und möglichst tagtäglich unser ganzes restliches Leben.

Sehen Sie: Jetzt haben Sie das Geheimnis der vitalen, so jungwirkenden 80-jährigen erfahren. Dass dieses Wunderhormon selbstverständlich epigenetisch freigesetzt wird, also durch Ihren Lebensstil, also durch Bewegung – Ernährung – Denken, ist Ihnen zwischenzeitlich klar.

Was Wachstumshormon nun wirklich bewirkt, wie man es stimuliert, hatte ich Ihnen in 3 News aufgeschrieben (News vom 20.08.2012, vom 21.08.2012, vom 10.01.2017).

Und möchte jetzt eine vierte hinzufügen. Ich schreibe einfach einmal ab, was andere Wissenschaftler, was der Biologe Chris Michalk zur Stimulation von Wachstumshormon (IGF) für Ratschläge gibt:

  • IGF wird maßgeblich reguliert durch Nahrungsprotein. Nahrungsprotein korreliert direkt mit IGF-Werten – zumindest sofern eine isokalorische Ernährung gegeben ist (Thissen, 1994).
  • IGF zeigt weiterhin einen klaren Zusammenhang mit Zink und Magnesium (Dørup, 1991) und wird darüber hinaus von Testosteron und T3 moduliert (Synergismus).
  • Weiterhin sollten Sie Krafttraining ausüben, denn Krafttraining erhöht IGF-Rezeptoren in der Muskelzelle (Urso, 2005).
  • Schlafen Sie gut! Es ist von absoluter Wichtigkeit, dass Sie einen tiefen Schlaf haben, Denn nur dort wird dieses so wichtige Hormon ausgeschüttet – Tiefschlaf, nennt man das.
  • Trinken Sie keinen Alkohol vor dem Schlafengehen. Es unterdrückt potent die HGH-Ausschüttung, nämlich um bis zu 75% – 2,3 Bier erledigen den Job (Prinz, 1980).
  • Vergessen Sie Arginin und Co. zur Steigerung der HGH-Werte. Nutzen Sie entweder Gelatine (van Vught, 2010) oder die Aminosäure Glycin (Kasai, 1980), um HGH akut ansteigen zu lassen im Blut. Tun Sie das aber mehrmals täglich und – ganz wichtig – nüchtern.
  • 19-mal mehr Wachstumshormon können Sie auch haben, in dem Sie einfach 1g Cholin zuführen (Kawamura, 2012). Ich mache das 2-3-mal täglich. Und habe dann auch keinen Hunger mehr. Das ist übrigens auch so ein Effekt von Wachstumshormon.
  • Nur damit Sie mal eine Vorstellung haben, wie dieses Zeug so wirkt… Alzheimer möchte niemand haben. Sehen Sie: Dann gibt man Ratten ein paar Aminosäuren und so erhöhen sich die IGF-Werte. Das sorgt dann dafür, dass Alzheimer uns nicht verblöden lässt.
  • Wie macht man das? Durch eine „Growth Hormone Releaser Diet“ – Arginin, Glutamin, Lysin. Und dann hat man halt mehr Wachstumshormon im Blut und wird nicht dabbich (Shin, 2009).
  • Ach, im Übrigen: Fasten ist ein potenter Stimulus für die Ausschüttung von Wachstumshormon. Daher liebe ich das Fasten. Das sollten Sie auch, wenn sie mehr Wachstumshormon haben möchten.

Sau dumm, nicht wahr? Auch hier lesen Sie wieder, dass SIE etwas tun müssen. Dass Sie diesen wundervollen Jungbrunnen eigenverantwortlich stimulieren müssen, übersetzt mit solchen unangenehmen Worten wie

Krafttraining, Alkoholverzicht, viel mehr Eiweiß, NEM´s, und dann auch noch Fasten.

Was Sie einfach nie verstehen wollen: Das sind alles natürliche Verhaltensweisen. Definieren geradezu Normalität. Und das, was Sie Tag für Tag tun…. ist einfach krank. Deshalb werden Menschen so rasch alt.

Quelle: „Das Handbuch zu Ihrem Körper“ von Chris Michalk, Seite 132/133.

 

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um Brustkrebs vorzubeugen

Ein bemerkenswertes Buch

16.01.2018

Bemerkenswert deshalb, weil es in auffällig kurzer, knapper, präziser Form Stellung bezieht. Nicht wischi-waschi-ausweicht, sondern Fakten zitiert. Jedes einzelne Kapitel gefolgt von einem ausführlichen Literaturverzeichnis. Wissenschaftlichen Arbeiten.

Und die meisten Kapitel beendet mit einem kleinen Kästchen, der Zusammenfassung. Zum mit-nach-Hause- nehmen. Solch ein Kästchen heißt zum Beispiel

Die Gabe von Jod

ist unser bestes Mittel

um Brustkrebs vorzubeugen

Ausführliche Begründung mit reichlich wissenschaftlicher Literatur dazu. Oder ein anderer Satz:

Tiefer Selenspiegel ist ein Gesundheitsrisiko.

Erhöht ist das Risiko für Krebs

und für Fehlfunktion Ihres Immunsystemes.

Das Büchlein eines außerordentlich erfahrenen Arztes. Merkt man. Weil fast jeder von Ihnen in diesem Buch ganz persönliche Ratschläge finden wird, weil es sich in erster Linie mit Hormonen beschäftigt, zitiere ich einfach die Kapitel-Überschriften

  • Schilddrüsen-Unterfunktion
  • Chronisches Müdigkeits-Syndrom: Die übersehene Epidemie moderner Zivilisation
  • Bioidentische Hormone
  • Vom Wert der Mammografie
  • Tiefes Testosteron: Diagnose und Behandlung
  • Testosteron und PSA-Screening für Prostatakrebs
  • Selen: Weshalb wir es brauchen
  • Ihre Tablette kann Ihr wirkliches Problem sein.
  • Koronare Herzkrankheit: Vorsorge und Abhilfe
  • Vitamin B5, B6 und E
  • Macht Sie Ihr Essen krank?
  • Die Verbindung zwischen Körper und Geist. Spiritualität.
  • Die Zukunft der Medizin

Besonders empfehlenswert, wenn Sie alles über Östrogen, Progesteron und Testosteron wissen wollen. Wirklich alles. Selbst ich finde hier neue, aufregende (mich aufregende) Tatsachen.

Kurz und gut: Eine Fundgrube.

Jeffrey Dach „Bioidentical Hormones 101“ auch unter

www.bioidenticalhormones101.com

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Der wichtigsten Teil der Blutanalyse

Das Aminogramm

Artikel #937 vom 15.01.2018

Nehmen Sie mir viel zu selbstverständlich. Den wichtigsten Teil der Blutanalyse. Die entscheidende Messung, wenn man beurteilen möchte, ob ein Mensch krank oder gesund ist. Gleichzeitig der entscheidende Wegweiser auf dem Wege zur Gesundung, zur Heilung. Es gibt nichts vergleichbares, nichts wichtigeres in der Medizin (!).

Was ich Ihnen hiermit fest überzeugt vermittle, ist da draußen, bei den meisten Ärzten noch lange nicht angekommen. Dort herrscht Unsicherheit. Die hören natürlich oft genug – auch über Sie – von dieser Analyse, können aber, meist aus Mangel an Übung, nur schwer damit umgehen. Wenn Sie wüssten, was ich da alles höre.

Auch von Laborärzten. Ruft mich einer aus München an, hat sich jetzt den sehr teuren Apparat gekauft zur Bestimmung der Aminosäuren, und möchte von mir wissen, was denn so die Normalwerte wären. Die Referenzbereiche.

O, du meine Güte. Genau das ist der kritische Punkt. Eine Messung mit einem Automaten durchführen, das kann auch notfalls ein 10-jähriges Kind. Voll-Automatik. Aber die Interpretation…. hohe Kunst. Solche Normalwerte habe ich jahrelang versucht aufzuspüren.

  • Durch Vergleich von nachweislich Kranken mit Gesunden.
  • Durch Vergleich sogenannter Gesunder mit Hochleistungssportler.

Und habe selbstverständlich auch hier andere Normalbereiche definiert. So wie für viele andere Blutwerte auch. Beispiel Ferritin. Beispiel Vitamin B12. Beispiel Magnesium.

Der Unterschied? Schulmedizin gibt Ihnen Ist-Werte. Also Durchschnitts-Werte kranker Menschen, die ihr Blut im Labor abgeben. Wir fordern Soll-Werte. Die Werte von nachweislich höchstgesunden Menschen, am besten Hochleistungssportler.

Der angeführte Laborarzt in München übrigens schloss das Telefonat mit der Bemerkung: Jetzt messe er einfach seine sämtlichen Angestellten durch. Dann hätte er Referenzbereiche. Ja… so kann man das machen. Dann werden Sie also mit zufällig gesunden oder kranken Angestellten eines Labors verglichen.

Sie machen sich wirklich keine Vorstellung, was im Laborbereich los ist. Ich habe selbst ja nun ein Labor 12 Jahre geleitet und habe ein bisschen Ahnung. Habe wohl als erster deutscher Arzt damals in Los Angeles, beim Hormonpapst, sämtliche Aminosäuren kennen lernen dürfen und messen dürfen. Habe meines Wissens als erster deutscher Arzt 1996 die routinemäßige Aminosäurebestimmung in den klinischen Alltag eingeführt.

Ein besonders hübsches, lustiges Beispiel für das, was da draußen in den Labors um Sie herum gemessen wird, liegt vor mir. Ein Aminogramm. Ich zitiere drei Beispiele.

Arginin 17mg/l (normal < 22)
Methionin 4 mg/l (normal < 6)
Phenylalanin 19 mg/l (normal < 27)

Als Ergebnis bescheinigt der Laborarzt „kein Hinweis auf das Vorliegen einer angeborenen Stoffwechsel-Erkrankung“.
Wollen Sie von mir etwas über angeborene Stoffwechsel-Erkrankungen wissen? Nein, Sie fordern Gesundheit, Lebensenergie, Lebensfreude. Etwas völlig anderes. Und das erkenne Sie am Referenzbereich dieses Labores.

< 22
< 6
< 27

Die Aminosäuren sollen hier also so klein wie möglich sein. Das Beste, das Optimum wäre dann wohl Null. Heißt: Sie sind tot. Und das druckt dieser Laborarzt wirklich ab. Und berechnet eine Gebühr.

Wenn Sie glauben, nur in der Politik müsse man sich täglich ans Hirn greifen, dann sehen Sie, dass das auch in der Medizin tagtäglich der Fall ist.

Jetzt verstehen Sie auch, weshalb ich mich weigere, Fremdlabor zu studieren und zu kommentieren. Selbst ich habe Grenzen. Verdeutlicht an diesem Beispiel.

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Sätze

15.01.2018

Für mich, vielleicht auch für einige von Ihnen mit Gewinn zu lesen. Sätze in den Raum gestellt. Zum Nachdenken.

  • Wer sich mit Zukunft und Vergangenheit beschäftigt, hat verloren. Es gibt weder eine Zukunft noch eine Vergangenheit. Zukunftsvisionen sind im Grunde genommen alle falsch, weil sie ablenken von dem, was jetzt Sache ist.

Vision heißt: Ich werde nicht fertig mit der Gegenwart, in der wir immer einen Übungsleiter, einen Guru, einen Meister, eine Methode und ein Ziel brauchen. Ich sage: Du brauchst das alles nicht. Du hast alles in dir selber.

Wissen Sie, wer das kann, ohne nachzudenken? 3-jährige Kinder. Und wer das noch kann? Nach vielem Nachdenken? Ein tibetanischer Mönch hoch oben in den Bergen. Allein.

  • … ich fahre über einen der berühmtesten Pässe nach Pakistan. Wochenlang auf 2000 Meter Seehöhe – und dann geht es innerhalb von 70 km hinunter fast auf Meeresniveau. Da geht dir die Pumpe so, dass du glaubst, deine Hand wiege plötzlich eine Tonne…

Ich habe dann getan, was ich immer tue: Ich lasse meinen Körper heilen und gesunden. Denn für mich ist jede Anstrengung ein tolles Gemälde. Am Schluss, nach der Regeneration und der inneren Aufarbeitung, steht es im Raum, mitten in dir drin.

Und erst dann bin ich bereit für eine neue Leinwand. Und die ist erst dann, wenn es so weit ist, wie der Blitz da.

Ein Extrem-Radfahrer. Haben Sie verstanden. Wundervoll, die Vorstellung, dass man sich innere Gemälde malt. Mit Anstrengung. Weiß jeder, der mal einen Wettkampf bestritten hat: die Bilder bleiben.

  • Niemand kann einen Triathlon gewinnen, niemand das gelbe Trikot erringen, niemand eine Kugel zum Weltrekord stoßen, ohne alle Aufmerksamkeit zu bündeln und in Trance zu gehen, in einen anderen Bewusstseinszustand.

Dann nur stellt sich ein, was Psychologen „flow“ nennen: Jener rundum stimmige Moment, in dem sich alle Bewegungen richtig anfühlen und die Außenwelt kaum ins Bewusstsein dringt; selbst enttäuschte Pfiffe klingen wie von Ferne.

Stimmt. Deshalb habe ich es beim Ironman Hawaii immer als völlig falsch empfunden, mich an den Versorgungstellen etwa mit Schwämmen abkühlen zu wollen. Lenkt ab! Etwas Unbekanntes essen zu wollen. Lenkt ab, macht falsche Gedanken. Hier wurde nur blitzschnell – vorprogrammiert – ein Becher Wasser getrunken. Und neu fokussiert.

  • Hilfreiche Parolen für die lange Strecke zum Erfolg:

„Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen Macht.“

„Wer die Umstände verantwortlich macht, macht sich selbst hilflos.“

„Wenn du Angst hast zu verlieren, kannst du nicht gewinnen.“ (Zitat: Björn Borg).

Stimmt. Nicht nur im Sport. Auch im täglichen Leben. Besonders im gesellschaftlichen Zusammenleben. Selbstverständlich hat Schuld immer der Andere. Auch ich bin so programmiert. Sehr, sehr mühsam ist die Einsicht, dass das sehr wohl stimmen kann, dass es eben nicht weiter führt, nicht zielführend ist, dieser Gedanke.

Und was ist Sinn und Zweck all dieser Sätze? Gibt es eine praktische Nutzanwendung? Doch, gibt es, ich darf zitieren

  • „Es gelang ihr, ein hohes Alter zu erreichen, ohne die Grenze der VIERZIG zu überschreiten.“
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Mir heute noch ein Rätsel…

Trost

14.01.2018

Auch ich, Ihr Doktor, habe manchmal Kummer. Bin betrübt. Bedrückt. Mache mir Gedanken. Diesmal um meinen Nachwuchs. Die beiden Kinder, die damals so gar plötzlich in meinem Haushalt auftauchten. Mir heute noch ein Rätsel…

Und die sich trotz äußerst widriger Umschläge (Papa ist Arzt, nie zu Hause) dank meiner kleinen Frau zu Wunderwesen entwickelt haben. Jedenfalls empfinde ich das so. Seit ich von deren IQ erfahren habe. Offenbar misst man so etwas heutzutage an der Universität. Meinen eigenen kenne ich nicht. Als vorsichtiger, misstrauischer Mensch möchte ich den auch gar nicht wissen.

Habe mich also damit abgefunden, dass meine Kinder mir weit, weit überlegen sind. Verstehe jetzt auch, wie die mich er- und vertragen haben. Die standen ganz einfach souverän drüber. Haben in sich hineingelächelt. Hatten offenbar längst die Rollen vertauscht (Ober sticht Unter).

Den Verdacht hatte ich manchmal, hab ihn mir selbstverständlich nie eingestanden. Doch jetzt, jetzt…. JETZT! Finde ich eine Lösung meines heimlichen Problemes. Meines Inferioritäts-Komplexes. Und die Lösung funktioniert ganz anders, höchst unerwartet. Zeigt Ihnen die untenstehende Karikatur. Die mit dem herrlichen Satz beginnt

„Nun, Ihr Kind ist nicht hochbegabt“.

Das Dumme ist nur der zweite Satz. Bevor Sie den mit einem schallenden Lachen akzeptieren oder abtun, denken Sie lieber doch einmal ernsthaft nach.

Wie ich das tat. Ich meine ernsthaft. Über sich selbst. Vielleicht hat der Karikaturist ja voll ins Schwarze getroffen? Na?

Einfach herrlich. Hat mir den ganzen Tag versüßt. Guck ich mir immer wieder an.