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Vitamin D plus Vitamin A verhindert Lungenkrebs beim Raucher um etwa 50%

Eine Sensation, zufällig (?) übersehen…

Artikel #936 vom 08.01.2018

Lungenkrebs beim Raucher ist ein beliebtes Studien-Objekt. Nicht die Patienten selbst, glauben Sie mir. Die habe ich zu genüge erlebt und erlitten. Man leidet wirklich mit. Aber als nackte, nüchterne Zahl kann man sich darauf verlassen: Etwa 5% der Raucher trifft es.

Das sind in Deutschland immerhin über 1 Million Menschen. Noch einmal. Menschen! Nicht Objekte.

So kam es seinerzeit zu der berühmten CARET-Studie, von welcher in den Gehirnen deutscher Ärzte hängen blieb: Beta Carotin macht Lungenkrebs. Oder, ein bisschen genauer: Beta Carotin macht Lungenkrebs beim Raucher. Sie können´s auch langsam nicht mehr hören, dieses Promille Ergebnis.

Was kaum jemand weiß: Diese Studie wurde 2014 noch einmal ausgewertet. Weil so viele Zahlen auf dem Tisch lagen. Das war verführerisch. Und wissen Sie, was man jetzt gefunden hat? Ein für mich sensationelles Ergebnis, völlig unbekannt, im typischen Interessenkonflikt mit der Pharmaindustrie „vergessen“. Nämlich

Vitamin D plus Vitamin A verhindert Lungenkrebs beim Raucher um etwa 50%

hieße übersetzt: Diese tödliche Krankheit befällt nicht mehr über 1 Million Deutsche, sondern nur etwa 500 000. Sollte man das nicht ein bisschen bekannter machen?

Genauer: Die Versuchs-Teilnehmer bekamen ja 30mg Beta Carotin, 25 000 I.E. Vitamin A. Wenn man jetzt zusätzlich auf das Vitamin D achtete (das sollte man, das tun wir, das empfehlen wir) fand sich ein verringertes Lungenkrebsrisiko

  • bei Vitamin D über 400 I.E. um 44%
  • bei Vitamin A über 1,5 μg pro Tag um 54%

Fazit der Forscher: Vitamin A zusammen mit Vitamin D in genügender Menge (!) verhindert Lungenkrebs beim Raucher.

Denn in allen diesen Studien gilt: Hier wurde nur eine Dosis getestet. Natürlich müsste man auch z.B. die richtige Vitamin D Dosis, nämlich nicht „über 400“, sondern die vorgeschriebenen 7000 testen. Was käme dann heraus?

Sehen Sie: Für mich ist die Welt der Medizin offen. Ein großes weites Feld. In Wahrheit ist nichts erforscht. Es wird nur angedeutet. So wie in dieser Studie. Vielleicht ist die Geissel Krebs ja tatsächlich völlig überflüssig, wie ich persönlich glaube.

Und wie jedes Reh uns beweist.

Quelle: Int J Cancer 2014 Nov 1;135 (9): 2135

Diese Studie übrigens verdanke ich Kollegen Zitzmann, früher ein unbescholtener Chirurg, der sich jetzt leider intensiv mit Ernährung beschäftigt. Warum wohl?

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Um die Welt gejoggt!

08.01.2018

Bewegung ist nicht etwa „hilfreich“, nicht etwa „empfehlenswert“, sondern ist DER zentrale Punkt Ihrer Existenz. Ist wenigen von Ihnen klar. Und denen, die es wissen müssten, nämlich deutschen Ärzten, auch nicht immer.
Die sprechen heute noch von gemäßigter Bewegung, 20 Minuten, 2 bis 3-Mal die Woche. Das ist nichts weiter als wischiwaschi. Hat mit der Evolution nichts zu tun. Hat mit dem Auftrag Ihrer Gene nichts zu tun. Die fordern (fordern!) ganz anderes.

Laufen ist ein tägliches Muss. Anfangs quälend, eine Überwindung. Stichwort innerer Schweinehund. Richtig verstanden, wird es nach 4 Wochen Reflex. Automatismus. Eine Freude. Ohne das geht es gar nicht.

Selbstverständlich haben Sie längst verstanden: Gilt nur für einen einigermaßen gesunden Körper. Heißt: Bei dem die Blutwerte stimmen. Die große Blutanalyse ist also unerlässlich dann, wenn Ihnen tägliches Laufen keinen Spaß macht.

Und verändert Ihr Leben. Will sagen: Ihr bisheriges Leben. IHR Leben. Denn ursprünglich ist der Mensch Läufer. Beweist Ihnen jedes Kind. Das tut es nämlich. Nur sind Sie eben vom Glauben abgefallen. Haben sich nicht mehr um Ihre Gene, nicht mehr um Ihre Mitochondrien gekümmert. Die auf das tägliche Laufen (laut Professor Bortz 32 km täglich, nur damit wir uns verstehen) – angewiesen sind. Das gehört zur Grundausstattung des Menschen.

Wer sich selbst verkrüppelt, wer aufs Laufen verzichtet, wird zum Krüppel. So einfach ist das. So lange Sie sich nicht beschweren…. überhaupt kein Problem.

Dass das Ganze funktioniert, wie das Ganze funktioniert schreibt mir soeben ein Geschäftsmann. Selbstständig. Also einer aus der Gruppe der 10 Prozent, die dieses Land buchstäblich bezahlen. Nennt man Eigenverantwortung. Nennt man „Samstag und Sonntag durcharbeiten“. Nennt man 60-80 Stunden-Woche. Klaglos. Nennt man „Schulden bei der Bank, Sorgen, schlaflose Nächte….“.

Solch ein eigenverantwortlicher Geschäftsmann, der auch die Verantwortung für seinen Körper, für seine Gesundheit übernommen hat (20kg Fettabbau) schreibt mir heute

Um die Welt gejoggt! – dafür sage ich Danke!

„Da komme ich gerade vom Joggen zurück und habe zusammengerechnet: In den letzten 20 Jahren 1-Mal locker leicht um die Welt gejoggt (und die Knie halten noch).
40.000 km in ca. 7300 Tagen macht im Schnitt ca. 5,4 km.

Und auch das noch:
Das Ergebnis des vierten großen Bluttest nach 2005/2009/2012 ergab

  • fast alle Werte am oberen positiven Bereich
  • Aminosäuren zwischen 10 und 30% verbessert
  • Testosteron, Wachstumshormon, Vitamin C und Omega 3 Spiegel leicht erhöht
  • Blutfette im Quotienten bei 3 (normal bis 5)

Die einzigen beiden Werte, welche ich irgendwie nicht weiter hoch bekomme sind Hämoglobin und Magnesium – damit komme ich klar – möglicherweise würde ich sonst auch fliegen.

Und das war der Wendepunkt im Leben: https://www.strunz.com/de/seminar-info-3/

Der Mann freut sich über eine persönliche Sensation: Einmal um die Welt gejoggt. Wer von uns kann das sagen? Die Konsequenz dahinter: Im Schnitt täglich 5,4 km. Das 20 Jahre lang. Bitte beachten Sie das TÄGLICH!

Und dann gibt er – ganz kühler Geschäftsmann – auch gleich die notwendige Information. Wo lernt man das? Wer lehrt einem das? Wer bringt einem die Basics bei? Elegant, wie er das mit einer Internet-Adresse löst.

Weshalb folgen Sie nicht einfach seinen Spuren? Wir sollten uns wirklich nicht zu fein sein, einen Erfolgsmenschen zu kopieren. Auch ich orientiere mich möglichst an den Besten. An wem denn sonst?

Also? Joggen wir gemeinsam…. UM DIE WELT.

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Brustkrebs links, dann Brustkrebs rechts,

Angstmachende Genmedizin

07.01.2018

Das Resultat sitzt mit soeben gegenüber. Eine Patientin mit erst Brustkrebs links, dann Brustkrebs rechts, dann erneut Brustkrebs links, dann Unterleibskrebs. Verzweifelt. Versteht man.

Verzweifelt deshalb, weil man ihr genau erklärt hat, welche Krebsgene sie in ihrem Körper mit sich herumtrage.

Diesen Befund aber nicht kommentiert hat. Die Patientin glaubt sich, völlig verständlich, verloren. Sie ist ihren Genen ausgeliefert. Und die Krankheitsgeschichte ist ja eindrucksvoll genug.

Drohmedizin pur. Unsere Genmedizin. Was könnte die Frohmedizin dagegen halten? Ganz einfach: Die Epigenetik. Man kann das Ganze auch sehr viel anders interpretieren.

Und das hat dankenswerterweise bereits DER SPIEGEL am 09.08.2010 getan. In einem Artikel „Das Gedächtnis des Körpers“ mit der Headline:

„Gen-Funde nähren den Glauben an die Allmacht der Biologie. Doch nun zeigt sich, wie sehr Umwelteinflüsse die Erbanlagen verändern: Die Gene steuern uns – aber auch wir steuern die Gene, durch unseren Lebensstil“.

Sie verstehen das? Die Patientin wusste nichts davon. Die war allein gelassen. In dem Artikel wird DER SPIEGEL ungewöhnlich deutlich. Lassen Sie mich einfach zitieren, weil es der Patientin möglicherweise das Leben rettet. Die folgenden Aussagen:

  • „Steuergelder in Millionenhöhe haben die Bürger…. zur Verfügung gestellt, damit Wissenschaftler herausfinden, welche Abschnitte im Erbgut verwundbar machen für Krebs.

…. die Wissenschaftler haben einen gewaltigen Datenberg zusammengetragen, allerdings:…. die Genjäger spürten offenbar Phantomen nach.

Von Ausnahmen wie den Brustkrebsgenen BRCA1 und BRCA2 abgesehen, haben die Forscher nämlich gar keine Risikogene entdeckt. Die vielbeschworene genetische Anfälligkeit für Krebs wird überschätzt; die Umwelt ist weitaus wichtiger.

Diese Bilanz ist vielen Forschern eher peinlich. Einige jedoch sprechen sie in Fachaufsätzen unverblümt an. Der Biomathematiker Stuart Baker vom US-amerikanischen National Cancer Institute in Bethesda, Maryland, und der Epidemiologe Jaakko Kaprio von der Universität Helsinki etwa fällen über die verzweifelte Suche nach Risikogenen für Krebs ein deutliches Urteil“ „Die neuere Forschung legt nahe, dass diese Gene wahrscheinlich gar nicht existieren oder, wenn sie es denn doch tun, dass sie wahrscheinlich keinen nennenswerten Einfluss auf die Häufigkeit von Krebs haben.“

In der Öffentlichkeit verhallen die Stimmen der Skeptiker meist ungehört. „Es ist in Mode gekommen, nach genetischen Erklärungen für Gesundheit und Krankheit zu schauen“, haben die amerikanischen Autoren Ruth Hubbard und Elijah Wald schon vor einiger Zeit konstatiert. „Obwohl viele dieser Gene wie Trugbilder verschwinden, wenn man versucht, sie näher zu betrachten, ist eine Verwirrung um die Behauptungen und Gegenbehauptungen zwangsläufig. Es gibt so viele Geschichten, dass die Leute den Eindruck gewinnen: Die Gene kontrollieren lassen.“

Der Glaube an die biologische Vorbestimmung, an den genetischen Determinismus trifft einen Nerv, weil er Menschen von der Schuld an ihren Leiden und Schwächen freispricht.

Dass war 2010. Und dennoch wird auch heute, wie die Patientin beweist, an den Universitäts-Kliniken Angst geschürt. Panik verbreitet. „Sie sind Ihren Genen ausgeliefert“. Resultat? Patientin verzweifelt, hat keine Hoffnung, Trostlosigkeit überfällt ihre Seele, das Immunsystem fährt in den Keller und….  das Resultat ist absehbar.

Drohmedizin.

Das schlimme und hoffnungslose an dieser Situation ist, dass die verantwortlichen Ärzte ja wirklich glauben, was sie da sagen. Ganz offensichtlich mit dem Begriff Epigenetik nichts anfangen können. Die glauben eben an Chemotherapie und nicht an tägliches Laufen, Ketose, Vitamin C, Entspannungstechniken.

Wir alle lernen ja, dass man ein System kaum bekämpfen und schon gar nicht beseitigen kann. Es ist an jedem einzelnen von uns, ob wir „ausbrechen“, uns weiterbilden, Eigenverantwortung entwickeln, und schlichtweg auf die Natur hören.

Erinnern Sie sich an die goldenen Worte von Edward Jenner, dem Erfinder der Pocken-Impfung? (News vom 28.09.2017).

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im Gegenteil eine Stärkung der Abwehr

Propionat: Eine kleine, feine Entdeckung

06.01.2018

Medizin ist menschengemacht. Also finden Sie gewohnte Denkstrukturen, gewohnt aus Wirtschaft und Politik, auch in der Medizin wieder. Daher verwundert es uns alle nicht, dass auch die Medizin immer kämpft.

Kämpft gegen das Böse: Gegen Bakterien, gegen Viren, gegen auto-immune Mechanismen, gegen entartete Zellen (Krebs) usw. Wenn Mediziner sich einmal zurücklehnen würden, würde ihnen – am Beispiel Politik – auffallen, dass man

  • die Feinde nie ganz tot kriegt
  • immer neue Feinde auftauchen

Ich muss das jetzt nicht am Beispiel der neuesten Geschichte erläutern. Das Kampf-Prinzip gibt es, seit es Menschen gibt. Es wird mit Freude und Lust gekämpft. Dass man, global gesehen, stets nur verliert, fällt offenbar niemandem auf. Auch in der Medizin nicht.

Ein Beispiel für mich das Tropen-Institut. Was glauben Sie, welche seltsamen Erreger die dort erforschen, für Sie finden, analysieren. Immer wieder neue. Das hört nie auf. Viele von Ihnen suchen ja ihr ganzes Leben nach den Schuldigen. Den bösen Erregern, die Ihnen Lebensfreude und Lebensenergie rauben. Nun: Diese Suche währet ewig….

Ein völlig anderes Prinzip wäre es, sich Mauern zu bauen. Einen Schutzschild. Der unüberwindlich wäre für jeden Angreifer. Dann müsste ich jetzt nicht um mich herum alles totschießen und totschlagen, sondern könnte in Ruhe und Frieden in meiner Burg, in meiner Festung leben. Dürfen Sie übersetzen mit dem unüberwindlichen Immunsystem.

Wenn Sie, wie Professor Uhlenbruck (inzwischen 88) vorschlägt, Ihr Immunsystem um den Faktor 5 bis 6 steigern (Zitat), dann…. was soll Ihnen dann noch passieren? Dann können Sie über Borreliose und FSME und Chlamydien bis hin zu Krebszellen nur noch müde lächeln. Ihr Schutzwall ist undurchdringlich.

Sehen Sie, dass steckt hinter dem neuen Wort Propionat. Gemeint sind kurzkettige Fettsäuren, die eine ganz raffinierte Eigenschaft haben:

  • die stimulieren und verbreiten regulatorische T-Zellen des Immunsystemes
  • können damit überschießende Entzündungsreaktionen genauso wie autoreaktive Zellen (auto-immun) bremsen

Propionsäure und ihr Salz, Propionat machen also Ihr Immunsystem stärker, bremsen gleichzeitig auto-immune, für Ihren Körper schädliche Reaktionen. Finde ich einigermaßen sensationell, diese gleichzeitige, höchst erwünschte Wirkung.

Entscheidend ist das Wort „kurzkettig“: Denn langkettige Fettsäuren lassen entzündliche Zellen z.B. in der Darmwand entstehen und sich vermehren. Dabei werden bestimmte entzündungsfördernde Botenstoffe wie Interleukin-17 und Gamma-Interferon gebildet. Die, nur als Beispiel, Multiple Sklerose höchst ungünstig verstärken.

Sie haben das Prinzip verstanden: Nehmen wir genau diese Multiple Sklerose als besonders gravierendes Beispiel.

  • die meisten zugelassenen Therapien zielen auf eine Schwächung bzw. Blockierung der entzündlichen Komponente des Immunsystemes.
  • Propionat bedeutet im Gegenteil eine Stärkung der Abwehr, der regulatorischen Komponenten. Baut also „eine Mauer“.

Ganz praktisch: Kurzkettige Fettsäuren wie Propionsäure bzw. ihr Salz Propionat stimuliert Ihre Darmbakterien, dass Mikrobiom, diesen immunologischen Schutzwall aufzubauen. Es bedarf also unbedingt auch der Darmflora, die diesen gewünschten Effekt erst vermittelt.

Diese Forschung wird betrieben an der Ruhr-Universität Bochum sowie der Uni Erlangen seit 2015. Also nagelneu.

Vielleicht sollte man nicht warten, bis es zu spät ist. Vielleicht sollte man vorsorglich, rechtzeitig solch einen Schutzwall aufbauen. Also kurzkettige Fettsäuren schlucken und die eigenen Darmbakterien damit zum Aufbau solch eines Schutz-Systems anregen.

Wieder solch ein – oft lebensentscheidender – Gedanke, den die meisten von Ihnen interessiert zur Kenntnis nehmen, zur Seite legen. Menschen wie ich nehmen so etwas sofort praktisch ernst.

 

Quelle: Immunity, DOI: 10.1016/j.immuni.2015.09.007

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Abzunehmen dann, wenn man 140 kg wiegt

Ich fühle mich grandios!

05.01.2018

Hat mir eine Dame schon 2009 gemailt. Weil man über Glück nicht oft genug sprechen kann (bei den heutigen Zeitungs-Nachrichten) und weil ich hoffe, dass Glück ansteckend ist, dass Sie den entscheidenden Punkt in der folgenden Nachricht verstehen und umsetzen, darf ich das mail noch einmal wiederholen:

Abzunehmen dann, wenn man 140 kg wiegt, ist leicht. Kinderleicht. Aber wer hilft Ihnen, lieber schlanker Leser, wenn Sie ein paar Kilo Bauchfett, ein bisschen Hüftschwabbel verlieren möchten? Kann ich Ihnen sagen. Oder besser: erklärt Ihnen eine junge Dame, die das Kunststück soeben geschafft hat:

„Ich hatte kein starkes Übergewicht (etwa 60 kg bei 160 cm), wollte mich aber dennoch schlanker, fitter und glücklicher fühlen.

Ich habe alles probiert. Ich war 2,5 Jahre Mitglied bei den Weight Watchers und habe es manchmal geschafft, kurzzeitig etwa 57 kg zu wiegen. Ich habe nicht mehr als 1000 kcal täglich zu mir genommen und viel Sport getrieben. Auf der Waage hat sich nicht viel getan.

Erst durch Ihr Buch „Die neue Diät“ ist mir bewusst geworden, welche Rolle das Eiweiß beim Abnehmen spielt. Durch dieses Wissen und das Einhalten Ihres Planes, habe ich in diesem Jahr endlich mein Ziel erreicht. Ich wiege permanent weniger als 50 kg. Ich fühle mich grandios und habe das Gefühl, Kontrolle über meinen Körper und das Gewicht zu haben“.

Geheimnis Eiweiß. Ein Wunderstoff, der 50 Jahre lang von den sogenannten Experten verteufelt wurde. Von Experten, die bis heute noch nicht verstanden haben, dass Protein ein Wort aus dem Griechischen ist. Und uns sagt, dass dieser Stoff „an erster Stelle steht“. Der wichtigste Stoff überhaupt ist. Beweis? 80% Ihres Trocken-gewichtes (ohne Wasser) sind Rein-eiweiß!

Das Schönste am Geheimnis Eiweiß verrät uns die junge Dame in ihrem Brief an anderer Stelle:

„Seitdem ich Ihr Buch gelesen habe, hatte ich nie wieder Appetit auf Pasta
(vorher mein Leibgericht)“.

Hallo, aufgepasst, zuhören: Der Heißhunger auf Süßes, auf Kohlenhydrate entfällt! Geheimnis Eiweiß.

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Ja ja. Die Psychopharmaka

Strategisch Denken

04.01.2018

Rechtzeitig planen, sich vorbereiten für den Ernstfall. Lohnt sich immer. Lohnt sich besonders dann, wenn man einmal durch „die medizinische Hölle“ muss. Nach einem Unfall zum Beispiel. Mit einer schweren Krankheit im Leibe. Drum lohnt es sich, die folgende Story aufmerksam zu studieren.

Es geht um eine Fußball-Legende. Einen Kopfball-Spezialist des FC Zürich. Ein Schweizer. Der mit 70 nicht mehr auf Leute reagierte, sie mit falschem Namen ansprach. Er wurde zunehmend verwirrt, so sehr, dass die Ehefrau Hilfe suchte.

Der Anfang vom Ende. Denn Hilfe sucht man völlig automatisch bei Ärzten, in Krankenhäusern, in Pflegeeinrichtungen.

Und da musste das Ehepaar „Höhen und vor allem Tiefen erleben – bei der Betreuung, in Spitälern und verschiedenen Pflegeeinrichtungen“ wörtlich: „Wir gingen durch die medizinische Hölle“. Weshalb?

  • Fritz Künzli, die Fußball-Legende, war ein ehemaliger kräftiger Spitzensportler. Ihn ruhig zu halten, war fast ein Ding der Unmöglichkeit.
  • Je unruhiger er war, desto mehr wurde er durch Medikamente ruhig gestellt.

Ein völlig normaler Ablauf. Der nur dem Laien, dem Außenstehenden seltsam erscheint. Aber dann passierte das Übliche.

  • „Das rief fatale Nebenwirkungen hervor: Fritz wurde noch verwirrter, bekam Panikattacken, die mit noch mehr Medikamenten in den Griff hätten gebracht werden sollen, doch das Gegenteil ist passiert“.

Ja ja. Die Psychopharmaka. Selbstverständlich gut gemeint. Als beamteter Arzt würde ich wahrscheinlich auch nicht anders handeln. Als er dann nach einem dreitägigen Kurzaufenthalt völlig verwahrlost, nass, apathisch, mit Joghurt an den Händen, im Gesicht, in den Haaren von der Ehefrau abgeholt wurde, fiel er in Ohnmacht.

  • In der Notfallabteilung des Hirslandenspitals war klar, dass Fritz wegen Flüssigkeitsmangel komplett dehydriert und übersediert war.

Die Kombination kannte auch ich noch nicht. „Dehydriert und übersediert“. Der Arzt dort muss einen guten Blick gehabt haben.

Der nächste Tiefschlag war eine notwendige beidseitige Leisten-Operation. Da passierte etwas ganz typisches. Bitte passen Sie gut auf. Präzise das gleiche Prinzip ist mir diesen Sommer passiert:

  • „Durch die vielen Psycho-Medis, die er im Vorfeld nehmen musste, und die Narkose fiel er plötzlich ins Delirium.
  • Die Ärzte rieten mir am Morgen danach, sofort alle Medikamente abzusetzen und mit ihm sofort nach Hause zu gehen“.

Dazu die Ehefrau: Das war das Schlüsselerlebnis. Endlich ein Arzt, der rät, „alle Medikamente abzusetzen (!).

Zu Hause, mit Hilfe einer Pflegefachfrau wurden die Entzugserscheinungen (der ach so hilfreichen Tabletten) immer milder. Der Demenz-Kranke versucht heute Tennis zu spielen, nutzt den Hometrainer, nimmt an gesellschaftlichen Leben teil. Richtig sprechen allerdings kann er noch nicht. Wissen Sie, wie die kluge Ehefrau das interpretiert? Da kann man noch was lernen:

„Bei allem, was er erlebt hat, hat es ihm schlicht die Sprache verschlagen“.

Klug. Lebensklug. Sie finden hier eine verbreitete ärztliche Erfahrung im Einzelfall geschildert:

Wenn´s im Krankenhaus immer schlimmer wird,

setze einfach alle Medikamente ab und

nimm den Patienten mit nach Hause.

Unzählige Male erprobt. Unzählige Male geklappt. Auch Sie kennen kein alterndes Reh, dass nur noch mit Tabletten am Leben gehalten wird. Eher das Gegenteil.

Wir haben einfach zu viel Angst und zu wenig Vertrauen. Vertrauen zu uns selbst, zur Natur. Wissen Sie, was da hilfreich ist? Körpergefühl. Sport. Sportliche Wettkämpfe. Man lernt dort sehr viel besser einzuschätzen, was der menschliche Körper tatsächlich aushält.

Viel mehr, als Sie glauben. Und noch viel mehr.

 

Quelle: http://www.blick.ch/people-tv/schweiz

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…der Ihnen sagt, ob Sie richtig essen

Zehennagel. Der Beweis.

03.01.2018

Neu. Erstmalig. Haben Sie noch nie gehört. Etwas, wonach Sie seit Jahren suchen. Weshalb Sie Bücher lesen, das Internet durchforschen, meine Seite lesen. Es gibt ihn, den sicheren, zuverlässigen

TEST

der Ihnen sagt, ob Sie richtig essen. Ob Sie „vollwertig“ essen, wie Dr. Bruker sagen würde. Ob Sie genetisch korrekt essen. Ob Sie wirklich alle nötigen essentiellen Nährstoffe zu sich nehmen, die da sind

  • eben nicht Kohlenhydrate,
  • sondern essentielle Fette
  • essentielle Aminosäuren, sprich Eiweiß.
  • Essentielle Vitamine, Mineralien, Spurenelemente.

Der Test funktioniert ohne Blutanalyse. Funktioniert ohne Nährwerttabellen. Ist einfach, schlicht, simpel. Entspricht also dem Zeitgeist. Freilich brauchen Sie dazu ein Werkzeug.

Kennen Sie diese Fußnagel-Beißzangen? Handlich, chromiert, mit zwei ganz kurzen, scharfen Schneidebacken. Kennen Sie. So ein Ding brauchen Sie. Dann setzen Sie sich hin, und versuchen Sie mit diesem Gerät den

Zehennagel

Ihrer Großzehe durchzuknipsen. Wenn Ihnen das NICHT gelingt, wenn Ihnen das auch mit Anstrengung nicht gelingt, wenn Sie höchstens so ein bisschen herumraspeln können, dann wissen Sie, dass Sie

RICHTIG GEGESSEN HABEN.

Haben schlagartig auch wieder einmal die Evolution verstanden. Nehmen Sie irgendein Raubtier wie Wolf, Tiger, Löwe. Wenn dessen Krallen nicht so stahlhart wären, dass Sie denen mit keinem Werkzeug beikommen können, dann wären diese Tiere tot. In früher Jugend verhungert. Schlussendlich ausgestorben. Die Evolution ist eben nicht moralisch, sie folgt eisernen, ehernen Gesetzen.

Ob uns das passt oder nicht.

Wie Sie sich richtigem Essen nähern können? Neben meinen News habe ich Ihnen zwei andere herausragende, sehr praktische, deshalb schon fast wieder unübersichtliche Bücher genannt.

  • Das von Dr. Terry Wahls
  • Das von A. Oehlschläger

Beides erklärende Sammelwerke, die so ziemlich jeden einzelnen essentiellen Nährstoff besprechen und einordnen. Bei Wahls in ihrem zweiten Buch „Minding my Mitochondria“ finden Sie sogar eine ausführliche Rezeptsammlung.

PS: Wie ich auf den Test kam? Na, raten Sie mal. Wahrscheinlich grinsen Sie schon. So wie ich soeben. Ich hab gerade versucht, meine Großzehen-Nägel zu schneiden. Hab´s nicht geschafft. Musste feilen.

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… und jährlich gibt es neue Impfungen die ein Hund angeblich unbedingt braucht…

Die alten Tugenden

01.01.2018

Jetzt komm mal etwas Ungewöhnliches. Über das Sie wirklich nachdenken sollten. Es möglichst verinnerlichen sollten. Speichern sollten für Notzeiten, die ja bei jedem von uns einmal eintreten könnten.

Notzeit? Depression!

Abhilfe? „Die alten Tugenden“. Na, dann mal los:

  • „Durch ihre spannenden Artikel zu Depression, Tryptophan, Stoffwechselstörungen usw. konnte ich mich letztlich selbst wieder aus einer sehr schweren, 4-monatigen Depression befreien.
  • Natürlich wurde mir vom Hausarzt Citalopram (ein Psychopharmakon) ohne weitere Nachfrage verschrieben, was alles noch schlimmer machte.
  • Letztlich setzte ich das Antidepressivum selber ab und wandte mich alten Tugenden zu, fing wieder zu laufen an, und substituiere nun dank Ihnen Tryptophan, Magnesium und Zink.
  • Inzwischen bin ich der Meinung, dass Depressionen fast ausschließlich auf Mangelernährung basieren; Metzger und Fleischfresser werden meiner Erfahrung nach nicht depressiv.
  • Ich hatte eine Zeitlang vegetarisch und gar vegan gelebt, dazu fast täglich Sauna und/oder Sport, ohne mir Gedanken über mögliche Mangelernährung zu machen. Die Folgen waren verheerend.

Na, das haben wir verstanden. Eine schwere Depression aus heiterem Himmel: Das ist verheerend. Einverstanden. Was tut man? Geht zum Onkel Doktor. Was tut der? Verschreibt Pillen. System Schulmedizin. Langsam akzeptieren wir das ja.

Wenn Sie mit Ihrem kaputten Auto zu IKEA gehen, werden Sie mit einem Holztischchen im Kofferraum wieder nach Hause fahren. Ob das hilft.? Sie haben verstanden: IKEA kann da nichts dafür. Sie hatten sich im falschen System bewegt.

Aber zurück zum Thema: „Die alten Tugenden“. Der junge Mann, 52 Jahre, rückt ja erst zum Schluss mit der strahlenden, herrlichen Wahrheit heraus:

Ein Ultraläufer

60 (Ultra-) Marathons

Swiss Alpin Marathon

Rennsteiglauf

Ironman Roth

Also sogar ein Ironman. Ein Hochleistungssportler. Der leider, wie er schreibt, mit dieser Spinnerei aufgehört hatte. Gründe kenne ich nicht.

Und jetzt wieder anfängt. Grund kenne ich. Schwere Depression. Abhilfe? Haben wir gelernt:

Zurück zu alten Tugenden!!!

Alte Tugenden beginnen beim Marathon. Setzen sich fort über den Swiss Alpin, den Rennsteiglauf, über die 100 km Biel und enden beim Ironman. Es gibt immer noch einige von Ihnen, die das Ganze für einen kleinen Scherz halten. Die haben nix verstanden.

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Eiweiß macht die Niere jung

31.12.2017

Eines der hartnäckigsten Märchen, die sich in der Schulmedizin, in Gehirnen der Ärzte genau wie denen der Laien festgesetzt hat, ist das Märchen von der schädlichen Wirkung des Eiweißes auf die Niere: Eiweiß belastet die Niere. Eiweiß schadet der Niere. Eiweiß macht die Niere krank.

Das betrübliche an diesem Märchen ist, dass durch diesen Irrglauben viele, viele Menschen niemals etwas von Lebensenergie und von Lebensfreude erfahren werden. Beweist mir, beweist jedem Arzt die tägliche Praxis. Müdigkeit, fehlender Antrieb, depressive Stimmung ist vorherrschend in Teilen der Bevölkerung.

„Eiweiß schadet der Niere“. Da hilft es nichts, dass DER Eiweiß-Papst, Prof. Kofranyi, längst formuliert hat:

„Bisher ist niemals der Nachweis gelungen, dass Eiweißgaben über das Minimum heraus eine schädliche Wirkung gehabt haben. Aber es ist unbestritten, dass größere Eiweißgaben eine stimulierende Wirkung besitzen und sie die Arbeits- und Lebensfreude erhöhen.“

Wissen manche von Ihnen, die ihre Espresso-Sucht geheilt haben mit Eiweiß-Shakes. Gleiche Wirkung. Aber viel gesünder.

Wie es zu diesem Märchen kam? Ganz einfach: Eiweiß wird verstoffwechselt, und Endprodukte dieses Stoffwechsels werden über die Niere ausgeschieden. Messbar als HN. Harnstoffstickstoff. Das war´s.

  • Dabei tut die Niere nichts anderes als das, wofür sie geschaffen ist: Sie soll filtrieren.
  • Die Niere filtriert aus dem Blut ÜBERFLÜSSIGES, Endprodukte heraus und scheidet sie mit dem Urin aus.

Eine gut funktionierende, eine junge Niere hat eine hohe Filtrationsleistung. Genannt GFR. Glomeruläre Filtrationsrate. Mit dem Alter sinkt die Leistung, die Niere schläft langsam ein. Nichts besonders. Das tun andere Organe auch.

  • Konkret: Mit dem Alter schrumpft die Niere etwas, die Filtrationsleistung sinkt. Messbar.

Jetzt kommt´s: Diesen Prozess kann man umkehren. Die Niere kann wieder jünger werden. Sie kann wieder wachsen, die Filterleistung kann ansteigen. Wussten Sie das? Weshalb wird darüber in der Schulmedizin niemals (niemals!) gesprochen?

Wie macht man das? Was ist nun der Jungbrunnen? Was ist diese Wundermethode? Wie macht man die Niere größer und tüchtiger, also jünger?

Der Jungbrunnen heißt Eiweiß

Bewiesen an der Uni Kopenhagen bereits 1999. Die Arbeit sollte jeder Nephrologe, jeder Internist gerahmt über dem Schreibtisch hängen haben. Hat er aber nicht. In der Arbeit wird gezeigt:

  • Verglichen wird eine Diät mit viel Eiweiß (25%) mit einer Diät, die wenig Eiweiß enthielt (12%), sechs Monate lang.
  • Die Leistung, die Filtrationsrate (GFR) sank in diesen sechs Monaten bei wenig Eiweiß um 7,1ml/min.
  • Und stieg in der Gruppe mit viel Eiweiß um 5,2ml/min. Hat sich also verbessert.
  • Das Nierenvolumen nahm ab unter wenig Eiweiß um 6,2cm3. Die Niere wurde kleiner.
  • Und wurde größer um 9,1 cm3 unter mehr, also 25% Eiweiß.

Das war´s auch schon. Wer weiß das? Wer sagt Ihnen das? Man kann also seine Niere größer und tüchtiger machen (höhere Filterleistung), wenn man mehr Eiweiß zu sich nimmt.

Exakt das Gegenteil spukt in den Köpfen der meisten Ärzte, Ihrer Mitmenschen herum. Sind wir wieder bei der alten Frage: Weshalb lieben wir das Böse? Das Negative? Weshalb nehmen wir uns die Möglichkeit für mehr Lebensenergie und mehr Lebensfreude (Zitat Kofranyi).

In der Arbeit wird nicht ohne Grund betont, dass Ernährung mit viel Eiweiß (nämlich 30% täglich) normal war für unsere Vorfahren. Und dass dieses Eiweiß hauptsächlich tierisches war.

 

Quelle: Int J Obesity (1999) 23, 1170

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Mangel an Elektrolyten, welche Herzrhythmusstörungen

Was tun wir eigentlich?

30.12.2017

Mit der Blutanalyse? Tatsächlich werfen wir ein Netz aus. Ein Netz mit möglichst kleiner Maschengröße (könnte man immer noch verbessern), in welchem sich hoffentlich viele (alle?) Abweichungen und Besonderheiten Ihrer Organfunktionen, der Biochemie Ihres Körpers verfangen.

  • Also Mangel an Elektrolyten, welche Herzrhythmusstörungen zwanglos erklären. Leichte Abhilfe.
  • Also eingeschränkte Nierenfunktion, die deutliche Einschränkung der Lebensqualität mit sich bringt. Da muss man aufpassen.
  • Also Fehler im Aminogramm, die mit Lebensfreude und Lebensenergie nicht vereinbar sind.
  • Also Mangel an Vitaminen wie Folsäure, dem Engpass bei der Herstellung Ihres Antriebshormones Dopamin, Ihres Glückshormones Serotonin.

Verstanden? Wir nehmen – im Unterschied zur Normalpraxis – eben nicht gezielt Blut ab. Da vermutet der Arzt eine Leberstörung, und bestimmt die Leberwerte. Zunächst völlig richtig. Nur kann diese Abweichung vielerlei Gründe haben, die ihm dann natürlich entgehen.

Wir werfen deshalb ein Netz aus. In dem sich möglichst viele dieser Gründe verfangen und sichtbar werden. Damit uns nicht das Folgende passiert: Schreibt mir die Ehefrau

„Dank Ihrer schnellen Antwort Anfang Juli haben wir eine klare Antwort auf die quälende Frage bekommen, warum mein Mann fast 20kg in gut einem Jahr verloren hat.

Tatsächlich war es Prostatakrebs (vorher waren wir bei 10 Fachärzten, keiner konnte es klären).“

Den Hinweis auf Prostatakrebs finden wir automatisch. Ist nämlich Teil dieses Netzes. Ob Sie wollen oder nicht. Und genau das unterscheidet uns von normalen Facharztpraxen. Die suchen gezielt. Gewichtsabnahme? Vielleicht hat er eine Depression? Vielleicht funktioniert die Bauchspeicheldrüse nicht? Da wird gesucht, gesucht, gesucht.

Wir werfen unser Netz aus. Da wird sich´s schon verfangen. So geschehen. PSA wird für jeden männlichen Patienten bestimmt. 10 Fachärzte hatten diesen Wert übersehen. Mir persönlich völlig unverständlich, aber weshalb soll ich immer gängige Praxis in Deutschland kritisieren? Steht mir das zu? Die Anderen sind die Mehrheit.

Nützt nur dem armen Patienten nichts. Der glaubt uns, der vertraut uns. Resultat: siehe oben.

Ihre tägliche Feststellung (neutral ausgedrückt), dass dieses Netz, diese Blutanalyse „so teuer“ wäre, ist unverständlich und falsch. Was glauben Sie, was ein Kernspin kostet? Was ein Herzkatheder (Zitat: Koronarklempnerei) kostet? Was schon eine einfache, gründliche Ultraschalluntersuchung kostet? Was Gastroskopie/Koloskopie kostet?

Die Blutanalyse bringt weit, weit mehr Information als diese anderen genannten, punktuellen Untersuchungen. Ist also tatsächlich weit überlegen.

Nur: Ich versteh Sie. Sie dürfen den Betrag selbst zahlen. Das sind Sie nicht gewohnt. Sind wir wieder bei meinem Thema. Man hat Ihnen Versprechungen gemacht, Sie abhängig gemacht, Sie haben daran geglaubt, und jetzt

haben Sie den Salat.

Salat heißt: PSA wird eben nicht mitbestimmt. Das Prostatakarzinom wird eben nicht (rechtzeitig!) gefunden. Daran sterben Sie dann.

Fazit: Bitte, bitte schonen Sie meine Seele ein bisschen. Beklagen Sie sich in Zukunft nicht mehr über Kosten. Denken Sie erst nach.

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Melatonin war vor ein paar Jahren

Melatonin

26.12.2017

Unser Schlafhormon. Entsteht aus Serotonin. Und das wiederum aus Tryptophan. Natürlich kennen Sie sich hier längst aus.

Melatonin war vor ein paar Jahren (in den USA) eine Modedroge. Man hat diesem Hormon wundersame Wirkungen zugeschrieben. Dieser Hype ist schnell verpufft. Dennoch: Er hat die Forschung angestoßen, beflügelt. So, dass wir heute ein neu erwachtes Interesse an diesem Schlafhormon registrieren können.

Man braucht nur die wissenschaftliche Literatur durchzugucken.

Interessant, dass Melatonin heute als das perfekte Antioxidans gehandelt wird.Lassen Sie mich andeuten

  • Es ist global, also im ganzen Körper wirksam (auch Gehirn).
  • Es ist sehr potent. Wesentlich wirksamer als Vitamin C und Vitamin E.
  • Es neutralisiert freie Radikale, ohne dabei selbst zum Radikal zu werden (Schwachpunkt von Beta-Carotin).
  • Es ist völlig ungiftig (wenn Sie wollen, eine Aminosäure) und kann als Kapseln eingenommen werden. Muss also nicht gespritzt werden.

Aber bleiben wir bei der wesentlichen, der Schlafwirkung. Wesentlich deshalb, weil wir das merken und registrieren. Die zellschützende Wirkung merkt man ja erst viele Jahre später. Also los: Wussten Sie, dass manche Medikamente

Ihr Melatonin blocken?

Ihren Schlaf stören?

  • Betablocker blockieren den Betarezeptor. Der ist dummerweise entscheidend, wenn man die Melatoninproduktion starten möchte.
  • Benzodiazepine, also Valium o.ä. soll ja Ihren Schlaf fördern. Unterdrückt aber die körpereigene Melatoninfreisetzung. Anders ausgedrückt: Sie nehmen ein Schlafmittel und blockieren die Produktion Ihres eigenen Schlafregulators.
  • Antidepressiva: Bei regelmäßiger, längerer Einnahme sinkt der Melatoninspiegel drastisch. Sie beklagen Schlafstörungen. Zunehmend.
  • Aspirin (ASS) unterdrückt ebenfalls die Melatoninfreistzung. Deshalb besser morgens einnehmen.
  • Ibuprofen, ein beliebtes Schmerzmittel (eigentlich Abschwellmittel). Abends eingenommen, stört es die Melatoninbildung.
  • Koffein, also Kaffee oder Tee: Nach 20 Uhr getrunken, wird die Melatoninproduktion um mehrere Stunden verzögert. Bei den meisten Menschen.

Melatonin ist eigentlich kein Schlafmittel. Melatonin regelt den Schlaf, den Schlafablauf. Warum das, neben Ihrem Wohlgefühl bei gesundem Schlaf, so wichtig ist, kann man – unerwartet! – auch anders formulieren.

  • Die Uni Pennsylvania hat Schlaf- und Gesundheitsdaten von 130.000 Menschen gesammelt. Schlussfolgerung: Sogar bei leichten Störungen des Schlafes erhöht sich das Risiko
  • für Übergewicht um 35%
  • für Diabetes um 54%
  • für Herz- Kreislauferkrankungen (Infarkt etc.) um 98%.
  • Für Schlaganfall um 50%.

Nachzulesen in: Biol Psychiatry 2016, 1. Juli; 80 (1): Seite 40

Haben Sie das gewusst? Hätten Sie das gedacht? Dass Ihre leichte Schlafstörung solch drastische körperliche Auswirkung haben kann?

Zeigt uns wieder, dass man Menschen komplett behandeln muss. Also beim Infarkt auch nach dem Schlaf fragen muss. Heißt übersetzt in die Molekularmedizin: Dass die Blutanalyse, also das Netz, das wir auswerfen, möglichst groß und feinmaschig sein sollte. Also viele, viele Blutwerte umfassen sollte.

Die Praxis zwingt uns natürlich zum Kompromiss.

 

Quelle: Dr. Fauteck „Melatonin“. Bei Brandstätter